Highlight
Gemeinsam erfolgreich – unser valantic Team.
Lernen Sie die Menschen kennen, die mit Leidenschaft und Verantwortung bei valantic Großes bewegen.
Mehr über uns erfahren9. Juli 2026
Laut McKinsey erzielen kundenorientierte Unternehmen doppelt so hohes Umsatzwachstum wie ihre Wettbewerber. Doch nur gut 15 Prozent aller Unternehmen beziehen Kundenwissen systematisch in Entscheidungen ein. Wer vorausschauend in Customer Centricity investiert, kann Differenzierungspotenziale und strategische Wettbewerbsvorteile nutzen.
Dabei stehen Unternehmen der Fertigungsbranche jedoch vor einer doppelten Herausforderung: Auf der einen Seite nehmen die Erwartungen ihrer Kunden an Geschwindigkeit, Transparenz und digitale Services zu. Auf der anderen Seite sind interne Prozesse und Systeme oft nicht dafür ausgelegt, diese Erwartungen zu erfüllen.
Woran viele Fertigungsunternehmen scheitern:
Wer steigende Kundenerwartungen erfüllen will, muss diese Hürden überwinden und Customer Centricity von Anfang an mitdenken.
Wenn von Customer Centricity die Rede ist, geht es nicht nur um eine bessere User Experience. Es geht darum, Kundenbedürfnisse wirklich zu verstehen und diese in Strategien, Prozesse und Technologien zu übersetzen. Kundenorientierung muss in jedem Schritt der Wertschöpfungskette sichtbar sein.
Was Customer Centricity für Fertigungsunternehmen konkret bedeutet, lässt sich an drei Grundsätzen festmachen:
Wie diese Prinzipien praktisch umsetzbar sind und Kundenzentrierung nachhaltig im Unternehmen verankert werden kann, zeigen unsere Praxistipps:
Führen Sie Voice-of-Customer (VoC)-Programme ein, z. B. strukturierte Interviews, NPS-Befragungen und eine systematische Auswertung von Service- und Reklamationsdaten. Die Kombination aus Kundensegmentierung mit detailliertem Journey Mapping ermöglicht es, Schlüsselinteraktionen zu identifizieren und Pricing sowie Services gezielt zu optimieren.
Binden Sie Vertrieb, Service und Produktion in die Analyse aller Touchpoints ein – von der Anfrage bis zum Aftersales. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist entscheidend für den Erfolg von Journey-Management-Initiativen.
Integrieren Sie CRM, ERP und Produktdaten in eine zentrale Plattform, um die Grundlage für Personalisierung im B2B-Vertrieb und im Kundenportal zu schaffen. Eine Live-Anbindung an ERP-Systeme verbessert die Datenqualität und schafft Transparenz – intern wie extern.
Ermöglichen Sie personalisierte Angebote, z. B. durch individuelle Produktkonfiguration, kundenspezifische Preismodelle, Projektmappen sowie proaktive Service- und Produktempfehlungen auf Basis von Nutzungsdaten.
Verknüpfen Sie Webshop, Außendienst, B2B-Kundenportal und Support zu einem „Human-plus-Digital-Modell“: Digitale Touchpoints können Routine-Interaktionen übernehmen, während sich menschliche Berührungspunkte auf spezifische Beratung und Problemlösung fokussieren.
Definieren Sie kundenzentrierte KPIs (z. B. Customer Effort Score, Time-to-Resolution) auf Führungsebene und verknüpfen Sie diese mit Vergütungsmodellen und Teamzielen.
Unterteilen Sie die Transformationsstrategie in digitale Use Cases – mit ambitionierter Vision, aber pragmatischer Umsetzung. Starten Sie mit einem klar abgegrenzten Bereich (z. B. Aftersales oder ein Produktsegment), messen Sie die Wirkung und skalieren Sie, was funktioniert.
Ein Beispiel für erfolgreiche Customer Centricity in der Fertigungsindustrie und den Return on Invest (ROI) kundenzentrierter Initiativen ist das Projekt der Elementar Analysensysteme GmbH. Der führende Anbieter hochwertiger Analysengeräte stand vor ähnlichen Herausforderungen wie viele andere Unternehmen seiner Branche:
Der Lösungsansatz: Gemeinsam mit valantic entwickelte Elementar ein international ausgerichtetes B2B-Portal, das den Fokus konsequent auf die Bedürfnisse seiner Kunden legt.
Um die Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer in Detail und Tiefe zu verstehen, führten Elementar und valantic im ersten Schritt gezielte Kundenumfragen durch. Das Feedback bildete die Grundlage für die strategische Ausrichtung und Entwicklung des B2B-Portals und half dabei, Kernanforderungen an die neue Service-Plattform zu konkretisieren. So konnten zentrale Kriterien priorisiert werden, darunter:
In der Umsetzung konnte das B2B-Portal exakt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten und für ihre Anforderungen optimiert werden:
Durch die konsequente Kundenorientierung verzeichnet Elementar messbare Erfolge aus dem Projekt:
„Digitalisierung ist nur dann nachhaltig, wenn sie die Kundenbedürfnisse ernst nimmt. Wir wollten keine Insellösung schaffen, sondern ein B2B-Portal, das Prozesse, Systeme und Kundenanforderungen miteinander verbindet. Genau das hat valantic für uns erreicht.“
Der Erfolg digitaler Transformationsprojekte in der Fertigungsindustrie ist nicht nur eine Frage der Technologien. Sie verlangt ein ganzheitliches strategisches Umdenken – weg von Silo-Lösungen hin zu datengetriebenen Ansätzen, die den Kunden konsequent in den Mittelpunkt stellt. Unternehmen, die ihre Strategie, Prozesse und Technologien vorausschauend am Kunden ausrichten, schaffen nicht nur eine bessere Nutzererfahrung, sondern werden quantifizierbare Effekte in Effizienz, Skalierbarkeit und Wachstum messen.
Wie kundenzentriert ist Ihr Unternehmen?
Mit unseren CX-Services unterstützen wir Organisationen der Fertigungsindustrie dabei, ihre Kundschaft besser zu verstehen und personalisierte B2B-Erlebnisse zu schaffen. Finden Sie heraus, wie Customer Centricity für Sie zum Wettbewerbsvorteil wird.
Gülay Güvemli
Senior Product Owner
valantic
Mit knapp zehn Jahren Berufserfahrung im Projektmanagement berät und begleitet Gülay Unternehmen in der Umsetzung komplexer digitaler Transformationsvorhaben. Als Product Owner bei valantic kennt sie nicht nur die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren kundenzentrierter Initiativen, sondern auch deren Impact für profitable B2B-Beziehungen.
Künstliche Intelligenz 25. Juni 2026
KI-Potenziale in der Fertigung: Welche Use Cases laufen bereits – und was rechnet sich?
In der Fertigungsindustrie zählt KI schon heute zu den wichtigsten Technologien. Doch zwischen Ambition und produktivem Einsatz mit messbarem Outcome klafft eine deutliche Lücke. Wo lohnt sich KI in der Fertigungsindustrie 2026 und welche Use Cases machen die Potenziale schon heute greifbar?
KI-Potenziale in der Fertigung: Welche Use Cases laufen bereits – und was rechnet sich?
Künstliche Intelligenz 24. Juni 2026
Model Context Protocol: MCP als Infrastruktur für KI-Integration
Model Context Protocol, kurz MCP, taucht zunehmend in strategischen KI-Diskussionen auf. Der offene Standard bietet einen effizienten Weg, KI-Assistenten mit CRM, ERP und internen Systemen zu verbinden. Dieser Beitrag ordnet ein, warum MCP für Entscheider relevant ist, welche geschäftlichen Chancen entstehen und wo Vorsicht geboten ist.
Model Context Protocol: MCP als Infrastruktur für KI-Integration
Customer Experience 23. Juni 2026
Digitale Wertschöpfung im Wandel: Customer Journey, Plattformen & Agentic Commerce
KI verändert die Customer Journey: Entscheidungen werden früher getroffen, Plattformen übernehmen neue Rollen und Agentic Commerce prägt automatisierte Kaufprozesse. Erfahren Sie, wie Unternehmen ihre Strategien zur digitalen Wertschöpfung auf die nächste Generation der digitalen Entscheidungsfindung ausrichten.
Digitale Wertschöpfung im Wandel: Customer Journey, Plattformen & Agentic CommerceNichts verpassen.
Blogartikel abonnieren.