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SAP Transformation: Aktueller Status und Zukunftstrends
Die valantic SAP Studie ist ein wichtiges Stimmungsbarometer der SAP Community. Seit 2018 befragen wir Entscheiderinnen und Entscheider bei SAP Kunden in der DACH-Region nach Investitionsabsichten und den erwarteten Geschäftschancen. Unser aktueller Report "Architektur. Daten. Künstliche Intelligenz" gibt sowohl Aufschluss über den aktuellen Stand der S/4HANA Transformation in den Unternehmen als auch über den Wandel der IT-Architekturen in Richtung Cloud, Datenplattformen und KI-gestützter Anwendungen.
Daten & Fakten
Drei zentrale Erkenntnisse
60 %
sehen die SAP BDC als zentrales Element ihres Datenmanagements
SAP S/4HANA Transformation
Deutliche Mehrheit mit laufenden & abgeschlossenen Projekten
Ihre Meinung
Wie hoch ist der Anteil KI-gestützter Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen?
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409
Führungskräfte von SAP Kunden gaben ihre Einschätzung zu aktuellen Digitalisierungsthemen
KI-Funktionalitäten im SAP Ökosystem
Top 3
Cloud
SAP Cloud ERP als Beschleuniger der Innovationsfähigkeit nach Branchen
Die SAP Studie 2026 von valantic zeigt: Die Transformation der SAP Landschaften ist im deutschsprachigen Raum in der Umsetzungs- und Stabilisierungsphase angekommen. Bei rund 70 Prozent der befragten Unternehmen läuft die Migration auf SAP S/4HANA zurzeit oder ist bereits abgeschlossen.
Dabei wandert die Transformation durch die Marktsegmente: Während größere Organisationen früher gestartet sind und sukzessive produktiv gehen (65 Prozent abgeschlossene Projekte), steigt bei KMUs der Anteil laufender Implementierungen im Vorjahresvergleich von 17 auf 25 Prozent.
SAP S/4HANA
Migrationsstrategien im Vergleich
Basis: 2025 = 201 Unternehmen, 2026 = 409 Unternehmen
Die Extended Brownfield-/Bluefield-Conversion bleibt in der diesjährigen SAP Studie mit 47 Prozent die meistgenutzte Migrationsstrategie, geht aber insgesamt zurück (Vorjahr 57 Prozent). Demgegenüber gewinnt Brownfield (18 Prozent) an Präferenz und könnte sich insbesondere in Kombination mit der Private Cloud als neue „ERP-Komfortzone“ entwickeln.
Bei den Betriebsmodellen baut die Private Cloud ihre dominante Stellung auf 64 Prozent weiter aus. Das bestätigt den Trend der SAP Studie im Vorjahr: Die Mehrheit der Unternehmen bevorzugt eine stetige, kontrollierte Transformation. Dies gilt gerade für industrielle Sektoren wie die Diskrete Fertigung, die Lebensmittelindustrie sowie Transport und Logistik. Die Public Cloud legt leicht zu, während On-Prem-Installationen erneut deutlich zurückgehen. Der Betrieb in eigenen Rechenzentren verliert immer mehr an Attraktivität.
64 %
bevorzugen die Private Cloud als Betriebsmodell
SAP S/4HANA
Betriebsmodelle im Vergleich
Basis: 2025 = 201 Unternehmen, 2026 = 409 Unternehmen
Trend
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Die meisten Unternehmen im deutschsprachigen Raum befinden sich derzeit entweder mitten in ihrem SAP S/4HANA Projekt oder haben die Migration bereits abgeschlossen. Nun geht es darum, S/4HANA strategisch zu nutzen, um Prozesse zu modernisieren, Daten besser auszuwerten und Innovationen zu skalieren. Damit markiert der Go-live den Auftakt einer kontinuierlichen Transformation.
In Sachen Cloud rückt 2026 die tatsächliche Projekterfahrung in den Fokus, da die Zahl laufender Implementierungen und bereits produktiver SAP Cloud ERP-Systeme steigt. Die Bewertung der Technologie fällt in den Transformationsphasen Implementierung und Betrieb differenziert aus.
Während der Migration herrscht bei den Befragen finanzielle Ambivalenz. So erwarten 42 Prozent mehr Kosteneffizienz von der Cloud, gleichzeitig befürchtet eine Mehrheit hohe Projektkosten und Komplexität. Insbesondere Industriebranchen kämpfen mit hohen Integrationsaufwänden und starker Prozessindividualität.
Sebastian Rübbelke, Leiter des Bereichs Cloud ERP bei valantic
Sebastian Rübbelke ist Vice President bei valantic. Er leitet den Geschäftsbereich Cloud ERP.
Die Cloud im SAP Umfeld ist keine Infrastrukturfrage mehr, sondern eine strategische Entscheidung über digitale Souveränität, Innovationsfähigkeit und Risikoprofil.
Sebastian Rübbelke, Leiter des Bereichs Cloud ERP bei valantic
Mit dem Go-live verändert sich die Perspektive auf Cloud-ERP grundlegend. Unternehmen bewerten nun, ob sich der Transformationsaufwand tatsächlich auszahlt.
51 Prozent attestieren SAP Cloud-Systemen Kosteneffizienz im Produktivbetrieb. Auch die Zugänglichkeit und Skalierbarkeit von Cloud-Systemen schneidet in der Betriebsphase bei jedem zweiten Unternehmen gut ab – noch stärker profitieren handelsnahe Branchen. In der komplexen Chemie- und Pharmaindustrie weiß man das in 56 Prozent der befragten Organisationen zu schätzen.
Auch der Sicherheitsdiskurs wird konkret messbar geführt. 47 Prozent sehen die Datensicherung als Vorteil, Sicherheitsbedenken gehen auf 34 Prozent leicht zurück.
Gesetzliche Sicherheits- und Compliance-Anforderungen bleiben relevant, gerade für regulierte Branchen wie Versorger oder die Lebensmittelindustrie. Sie werden zu einem dauerhaften Steuerungsrahmen der Cloud-Nutzung.
SAP Cloud
Vorteile und Hemmnisse der Cloud-Transformation: Produktivbetrieb im Vergleich mit der Implementierungsphase
Basis: 365 Unternehmen | Filter: Unternehmen mit aktiven und abgeschlossenen Implementierungen | Angaben in %
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Bei der SAP S/4HANA Transformation wählen die meisten Unternehmen inzwischen eine Bereitstellung in der Cloud, bislang vor allem noch als SAP Cloud ERP Cloud Private. Um von der Cloud als Innovationsbeschleuniger zu profitieren, braucht es ein klares Zielbild.
Die SAP Business Data Cloud (SAP BDC) etabliert sich 2026 als zentraler Referenzpunkt für das Datenmanagement in SAP Landschaften und rückt früh in eine Schlüsselrolle der Transformations-Roadmap. 66 Prozent der Unternehmen sehen sie bereits bei der Planung als integralen Bestandteil ihres künftigen Datenmanagements, um datenbasierte Entscheidungen in der gesamten Organisation zu ermöglichen.
SAP Business Data Cloud
Rolle der SAP BDC für das Datenmanagement in Unternehmen
Basis 2025: 201 Unternehmen | Basis 2026: 409 Unternehmen
Branchenspezifisch ist die Zustimmung in der Lebensmittelindustrie und im Handel besonders groß. Hier halten 78 beziehungsweise 72 Prozent der Unternehmen die SAP BDC als zentral für ihr Datenmanagement. Dagegen liegt der Wert in der Fertigungsindustrie bei 58 Prozent, was die meist komplexen IT- und Datenarchitekturen mit zahlreichen angebundenen Produktionssystemen, Anlagen und Maschinen widerspiegelt.
Marcel Beckmann, Head of SAP BDC bei valantic
Marcel ist unser Experte für die SAP Business Data Cloud und leitet das Center of Excellence SAP Data Warehouse bei valantic.
Die wahre Stärke moderner SAP Landschaften entsteht im Zusammenspiel von S/4HANA, der SAP BTP und der SAP BDC – hier wird aus einem ERP-System eine Innovationsplattform.
Marcel Beckmann, Head of SAP BDC bei valantic
Beim Thema Datenintegration, der zweite zentrale Nutzen der SAP BDC, erwartet jedes zweite Unternehmen, dass die Plattform Systemintegration vereinfacht und Datensilos reduziert.
Hier wächst in der SAP Studie die Zustimmung bei KMUs besonders stark (plus 28 Prozentpunkte). Da mangelnde Integration zunehmend als Problem erkannt, wird gewinnt die SAP BDC als Standardlösung an Akzeptanz. Im Enterprise-Segment steigt die Zustimmung auf 52 Prozent. Parallel dazu nimmt die Nutzung vergleichbarer Architekturen außerhalb des SAP Portfolios deutlich ab. Dies unterstreicht die Tendenz, die Datenstrategie enger an die SAP Zielarchitektur zu koppeln, sobald die ERP-Transformation abgeschlossen ist.
SAP Landschaften entwickeln sich mit der SAP Business Technology Platform (SAP BTP) und der SAP BDC in Richtung Plattform-Architekturen für Daten, Prozesse und Innovation.
Wer nicht in Datenprodukten denkt, entscheidet aus dem Bauch heraus – und nicht in Echtzeit. Im valantic Trendtalk erklärt Marcel Beckmann, Head of SAP BDC bei valantic, wie Unternehmen mit der SAP Business Data Cloud sofort datengetriebene Entscheidungen treffen können.
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Immer mehr Unternehmen setzten auf die SAP BDC und die SAP BTP als strategische, zentrale Schicht für Innovation, Analytics und KI. Aus einstmals monolithischen ERP-Landschaften werden Plattform-Architekturen. Hierfür gilt es, eine Roadmap und erste Use Cases zu entwickeln.
Weniger Experimente, mehr betrieblicher Nutzen: Mit dem Wunsch nach klaren Business-Mehrwerten wie Prozessbeschleunigung, Kosteneinsparungen und besseren Problemanalysen ist Künstliche Intelligenz (KI) für Unternehmen im SAP Kontext klar geschäftsrelevant.
Insgesamt 67 Prozent der Befragten in der SAP Studie setzen die Technologie bereits ein oder haben sie gar fest in ihre Prozesse integriert – letzteres insbesondere in der Automobilindustrie und Unternehmen mit abgeschlossener Cloud-ERP-Transformation. Nur drei Prozent sind auf diesem Gebiet noch völlig inaktiv.
SAP Lösungen im Bereich Business AI und darüber hinaus sind für mehr als die Hälfte der Befragten die technologische Basis für die Integration von KI und Robot Process Automation (RPA) – insbesondere in Lebensmittelindustrie, Handel, Finanzsektor sowie bei Versorgern.
Künstliche Intelligenz
Reifegrad der KI-Nutzung bei Unternehmen im DACH-Raum
Basis: 409 Unternehmen
Sascha Göpfert, Head of SAP AI bei valantic
Sascha ist Head of SAP AI und Experte für KI sowie Software Development unter anderem auf der SAP BTP.
Sprachbasierte KI-Agenten können Mitarbeitende im Arbeitskontext enorm entlasten. Projekte in Vertrieb und Instandhaltung zeigen neben Effizienzeffekten auch eine höhere Datenqualität. Wir unterstützen bei der Orchestrierung und der sicheren Integration in SAP Landschaften.
Sascha Göpfert, Head of SAP AI bei valantic
Bei konkreten KI-Lösungen wünschen sich die Unternehmen von SAP und Partnern vor allem KI-Agenten (42 Prozent Nachfrage), also Systeme, die eigenständig Aufgaben übernehmen und Prozesse ausführen können. Weitere Prioritäten sind die KI-gestützte Planung und Analyse, KI-Unterstützung für Entwickler und in SAP Anwendungen integrierte KI-Funktionen; letzteres ist besonders gefragt in der Logistik (rund 70 Prozent) sowie in der Diskreten Fertigung, im Automotive- und Pharma-Bereich.
Auch wenn die Potenziale von KI zunehmend als bedeutender wirtschaftlicher und operativer Hebel wahrgenommen werden, hängt die breitere Nutzung stark von Sicherheits-, Governance- und Strategiefragen ab. IT-Sicherheitsrisiken sind dabei das größte Hemmnis, gefolgt von rechtlichen und regulatorischen Unsicherheiten. Die SAP Studie 2026 von valantic zeigt: Technologische Fähigkeiten allein reichen also nicht – es braucht klare Governance-Strukturen, regulatorische Orientierung und organisatorische Verankerung.
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Künstliche Intelligenz und SAP AI werden inzwischen von vielen SAP Kunden konkret eingesetzt, gefragt sind vor allem geschäftsrelevante, agentenbasierte Use Cases. Dabei kommt es auf robuste Governance-, Sicherheits- und Datenstrukturen an.
valantic SAP Studie 2026
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