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Gemeinsam erfolgreich – unser valantic Team.
Lernen Sie die Menschen kennen, die mit Leidenschaft und Verantwortung bei valantic Großes bewegen.
Mehr über uns erfahrenNachhaltige Transformation zur Kreislaufwirtschaft
valantic begleitet Unternehmen beim Aufbau zirkulärer Geschäftsmodelle – von der strategischen Bestandsaufnahme bis zur konkreten Umsetzung. Unser Ansatz verbindet betriebswirtschaftliche Prioritäten mit regulatorischen Anforderungen: Lieferketten Resilienz stärken, Kosten senken, neue Umsatzquellen erschließen – und gleichzeitig Compliance-Risiken aus ESPR, DPP und CSRD souverän managen.
Kritische Rohstoffe werden knapper – und ihre Verfügbarkeit hängt zunehmend an geopolitischen Entscheidungen, die außerhalb Ihrer Kontrolle liegen.
Lithium, Seltene Erden, Phosphor für Düngemittel: Wer diese Materialien braucht, ist abhängig von wenigen Förderländern und engen Transportkorridoren. Die Straße von Hormus, Exportbeschränkungen aus China, der Krieg in der Ukraine – solche Ereignisse können Rohstoffpreise innerhalb von Monaten verdoppeln. Das lineare Wirtschaftsmodell – Produzieren, Nutzen, Entsorgen – verstärkt diese Abhängigkeit, statt sie zu lösen.
Die Folgen sind messbar: Margenrisiken durch Preisvolatilität, Lieferkettenunterbrechungen, steigende Entsorgungskosten und ein wachsender Anteil an gebundenem Kapital in Materialien, die nach einmaliger Nutzung verloren gehen. Der weltweite Rohstoffverbrauch hat sich seit 1970 verdreifacht – und ein „Weiter so“ ist betriebswirtschaftlich keine tragfähige Strategie mehr.
Die globale Materialgewinnung hat sich in 53 Jahren mehr als vervierfacht – Sand, Kies und Bruchstein sind der größte Treiber. Quelle: Seite 17 Circularity Gap Report 2025
Unternehmen, die Materialien im Kreislauf halten, entkoppeln sich von diesem Risiko. Sie schaffen strukturelle Vorteile – unabhängig davon, was an den Rohstoffmärkten oder in geopolitischen Hotspots passiert.
Die Regulierungswelle trifft Produktentwicklung, Beschaffung und Finanzreporting gleichzeitig. Und sie kommt schneller als die meisten Unternehmen planen.
Die EU verschärft die Vorgaben für Produkte, Materialien und Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Parallel treibt die deutsche Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) die Digitalisierung von Produktdaten voran – ein Bereich, in dem technischer Vorsprung direkt zu Marktvorteilen wird. Die EU Waste Framework Directive (WFD) erhöht zusätzlich den Druck auf Recyclingquoten und Abfallhierarchien.
Zentrale Treiber:
Produktdesign und Nachweispflichten (ESPR / DPP)
Ecodesign for Sustainable Products Regulation und Digitaler Produktpass definieren verbindliche Anforderungen an Konstruktion, Materialzusammensetzung und digitale Dokumentation – direkt wirksam auf Produktentwicklung und Beschaffung.
Verpackung und Batterien (PPWR / Batterieverordnung)
Verbindliche Recyclingquoten, Rezyklatanteile und erweiterte Herstellerverantwortung schaffen konkreten Handlungsbedarf für Produkt- und Supply-Chain-Teams.
Transparenz entlang der Wertschöpfungskette
Materialflüsse, Umweltauswirkungen und Produktzusammensetzungen müssen detailliert dokumentiert und in digitaler Form bereitgestellt werden.
Marktkommunikation und Verbraucherrecht (Green Claims / Right to Repair)
Nachhaltigkeitsaussagen müssen belegbar sein – Greenwashing wird sanktioniert. Reparierbarkeit wird zur Designanforderung.
Nachhaltigkeit im Reporting
ESG-Reports nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) enthalten im European Sustainability Reporting Standard (ESRS) E5 definierte Kennzahlen zu Ressourcenverbrauch, Kreislaufwirtschaft und Produktlebenszyklen, die direkt in das verpflichtende Unternehmensreporting einfließen – inklusive externer Prüfpflicht.
Kreislaufwirtschaft ist kein Kostenprojekt – sie ist ein Renditehebel. Durch den Wandel zu einer zirkulären Wirtschaftsweise kann der primäre Materialbedarf reduziert und Risiken gesenkt werden. Unternehmen, die frühzeitig auf kreislauforientierte Prozesse und Geschäftsmodelle umstellen, reduzieren nicht nur die negative ökologische Wirkung ihrer Geschäftstätigkeiten, sondern sichern sich langfristig Vorteile.
Der ökologische Effekt – weniger Emissionen, geringerer Flächenverbrauch, weniger Abfall – ist die Konsequenz dieser Entscheidungen. Er stärkt zusätzlich die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens und verbessert die Außendarstellung gegenüber Investoren, Kunden und Regulatoren.
Um das fortschreitende Ressourcenproblem zu lösen, muss ein Umdenken stattfinden: Weg vom linearen Wirtschaftssystem, hin zu einem auf Wiederverwendung, Reparatur, Aufarbeitung und Recycling basierenden Kreislauf mit dem Ziel, Abfallproduktion und Ressourcenverbrauch zu minimieren.
Umsetzung in der Praxis durch die R-Strategien
Der Übergang von linear zu zirkulär ist kein Schalter sondern ein Prozess. Die 10-R-Strategien (nach Potting et al.) strukturieren, wie Unternehmen Rohstoffverbrauch schrittweise reduzieren und Materialien länger im Kreislauf halten können. Sie gliedern sich in drei übergeordnete Hebel:
Insgesamt werden zehn R-Strategien unterschieden, die verschiedene Stufen der Circular Economy visualisieren:
Der strategische Wert liegt dabei in der Priorisierung: Je weiter oben in der R-Hierarchie eine Maßnahme ansetzt, desto größer ist ihr Hebel auf Ressourcenverbrauch und Kosten. Nicht jedes Unternehmen beginnt an derselben Stelle – entscheidend ist, den richtigen Einstiegspunkt für Ihre Situation zu identifizieren.
Kreislaufwirtschaft steckt voller Rahmenwerke, Kennzahlen und Begriffe – aber wenig davon ist morgen umsetzbar. Wir schneiden den Knoten durch.
Unser fünfstufiger Ansatz verbindet bewährte Methoden – 10-R-Strategien, Global Circularity Protocol, Life Cycle Assessment – mit einer klaren betriebswirtschaftlichen Logik: Was bringt Ihnen in sechs Monaten nachweisbaren Fortschritt, und was gehört in die strategische Roadmap?
Best Practice Beispiel: Reverse-Logistics-Strukturen sind oft ein schnell realisierbarer Einstieg: Sie erzeugen direkten Effekt auf Materialkosten und Kundenbindung – und schaffen gleichzeitig die operative Grundlage für weiterführende Kreislaufmodelle.
Kundenreferenz: "On erhöht mit Anaplan Transparenz, Vernetzung und Prognosegenauigkeit in der Planung"
In einem Erstgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre größten Hebel: Rohstoffrisiken, Regulierungsdruck, Quick Wins. Die Ergebnisse aus diesem Erstgespräch können Sie am nächsten Tag direkt intern verwenden.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Kreislaufwirtschaftsstrategie – und wir zeigen Ihnen, wo der größte Hebel liegt.
Servus aus München
Marco Fuhr
Managing Consultant
valantic
Jan Laakmann
Partner
valantic
Dr. Jens Lehnen
Principal
valantic
Sebastian Badaghlou
Partner & Managing Director
valantic