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Gemeinsam erfolgreich – unser valantic Team.
Lernen Sie die Menschen kennen, die mit Leidenschaft und Verantwortung bei valantic Großes bewegen.
Mehr über uns erfahrenDatengetriebene Einkaufsoptimierung für Unternehmen
Von punktueller Assistenz zur agentischen Einkaufsorganisation – datengetrieben, messbar und zukunftssicher.
Die Anforderungen an den Einkauf steigen: Lieferketten werden komplexer, Kostendruck nimmt zu, Prozesse müssen schneller und belastbarer werden. KI im Einkauf schafft die Datengrundlage, um Einsparpotenziale zu erkennen, Risiken früh zu bewerten und Entscheidungen fundierter zu treffen.
Der Nutzen ist belegt, die flächige Umsetzung bleibt die Ausnahme: 80 % der Einkaufsverantwortlichen nennen KI als wichtigsten Trend der nächsten fünf Jahre – aber nur 12 % haben begonnen, ihn großflächig einzusetzen (Quelle: The Hackett Group, 2026). Genau hier setzt valantic an: mit einem datengetriebenen Ansatz, der von der Analyse bis zur messbaren Wertrealisierung reicht.
Ohne datengetriebene Transparenz stehen Einkaufsorganisationen vor Schwierigkeiten, die Effizienz kosten und Einsparpotenziale verdecken. Kostenstrukturen bleiben unausgereift, Wettbewerbsnachteile entstehen schnell.
Ohne eine klare und aktuelle Datengrundlage bleiben Optimierungspotenziale oft unentdeckt, und Entscheidungen basieren auf lückenhaften oder veralteten Informationen.
Hinzu kommt eine strukturelle Grenze des heutigen KI-Einsatzes: In den meisten Einkaufsorganisationen arbeitet KI bislang als Assistenz, nicht als Ausführung – hilfreich und schnell, aber unter durchgehender Aufsicht. Sie verändert die Arbeit einzelner Personen, noch nicht die Einkaufsfunktion selbst. Der eigentliche Hebel liegt darin, Prozesse und Organisation datengetrieben neu zu schneiden.
Zwischen dem technisch Möglichen und dem, was in Einkaufsabteilungen tatsächlich läuft, liegt ein größerer Abstand, als die öffentliche Diskussion vermuten lässt. 18 % der Einkaufsorganisationen im europäischen Mittelstand setzen KI aktiv ein, 28 % befinden sich in Pilotphasen, weitere 23 % in konkreter Planung. Eine hohe KI-Reife bescheinigen sich allerdings nur 6 %.
Fünf Evolutionsstufen – die meisten stehen zwischen Stufe eins und zwei
Zur Selbsteinordnung hilft eine Unterscheidung nach Evolutionsstufen. Sie beschreibt, was ein System jeweils leistet, und macht sichtbar, wo der Sprung von der Assistenz zur Ausführung liegt.
Stufe 1 – Generierung
Das Modell erzeugt Texte auf Anforderung – Anfragen, Anschreiben, Zusammenfassungen –, ohne die eigenen Vertrags-, Angebots- und Ausgabendaten zu kennen. Gelebter Alltag.
Stufe 2 – Dialog mit eigenen Daten
Das Modell erklärt Preistreiber aus Kostenstrukturen, findet Klauseln und Compliance-Lücken, vergleicht Angebotsstände. Verbreitet, aber selten systematisch angebunden.
Stufe 3 – Agentische Prozesse
Das System nutzt Tools in vorgegebener Abfolge und führt ganze Prozessabschnitte aus – etwa Ausschreibung mit Shortlist und Auswertung oder Should-Cost-Benchmarking. Bei ersten Vorreitern im Einsatz.
Stufe 4 – Autonome Agenten
Agenten beobachten, planen Schritte selbst und handeln in definierten Grenzen, zum Beispiel bei auslaufenden Rahmenverträgen. Bislang Einzelfälle.
Stufe 5 – Mehr-Agenten-Systeme
Mehrere Agenten teilen Kontext und stimmen ihre Pläne untereinander ab. Erste Erprobungen.
Die Mehrheit der Einkaufsorganisationen steht heute zwischen Stufe eins und zwei – unabhängig von ihrer Größe. Der Sprung nach vorn ist dabei keine Beschaffungs-, sondern eine Organisationsentscheidung: Er gelingt dort, wo ein System verlässlich auf den eigenen Vertrags-, Lieferanten- und Ausgabendaten arbeitet.
Beispiel 1 – Automatisierte Rohstoffabsicherung
Ergebnis: Innerhalb weniger Stunden setzt die Einkaufsabteilung das Einsparpotenzial in die Tat um.
Beispiel 2 – KI-gestützte Verhandlungsführung (Chemieindustrie)
Bei einem deutschen Chemiekonzern verhandeln KI-Agenten C-Teile und geringwertige Dienstleistungen bis rund 20 T€ automatisiert über eine digitale Eingabemaske. Der Category Manager überwacht nicht die einzelne Verhandlung, sondern das Gesamtergebnis – Forderungsverlauf und Argumentationslogik über alle Vorgänge hinweg. Verhandlungen mit A-Lieferanten und strategischen Partnern führt er weiterhin persönlich, die Nachkalkulation läuft dabei live KI-gestützt mit. Die Grenze verläuft nicht entlang einer reinen Wertgrenze, sondern entlang der Beziehungsrelevanz.
KI-gestützte Vergabeprozesse im öffentlichen Einkauf
Wie KI konkret in der öffentlichen Beschaffung wirkt, zeigt der Vergabe-Workflow iDEA: Von der automatischen Prüfung der Basisdaten bis zur KI-gestützten Wettbewerbs- und Potenzialanalyse werden komplexe Vergaben effizienter und transparenter.
KI verändert im Einkauf nicht nur, wie schnell gearbeitet wird, sondern wer arbeitet und wer entscheidet. „Agentisch“ beschreibt dabei kein KI-Produkt, sondern ein Operating Model: eine Einkaufsfunktion, deren Prozesse, Rollen, Regeln und Steuerungsgrößen so ausgelegt sind, dass ein Teil der Arbeit ohne menschlichen Eingriff abläuft. Menschen setzen Ziele, definieren Regeln und Schwellen, prüfen Ergebnisse und entscheiden Ausnahmen – Agenten führen aus.
Die Kapazität verschiebt sich – seitlich, nicht nur nach unten
Der Personalbedarf sinkt nicht gleichmäßig, er verschiebt sich innerhalb der Funktion. Einkaufsorganisationen, die ihre Prozesse durchgängig um KI herum neu definiert haben, erreichen eine deutlich höhere Kapazität für strategische Arbeit:
Operativer, transaktionaler Einkauf
von rund 60 % auf unter 15 % der Kapazität – der Rückgang ist hier am stärksten.
Category Manager / strategischer Einkauf
von rund 30 % auf etwa 35 % – bei stark veränderter Aufgabenmischung.
Befähigende Einheiten (Procurement Excellence)
von rund 10 % auf etwa 25 % – hier wächst der Bedarf.
Im Zielbild: bis zu +55 % mehr Kapazität für strategische Arbeit bei durchgängigem Prozess-Neuschnitt – und rund −25 % geringerer Gesamtkapazitätsbedarf, obwohl das Arbeitsvolumen im Einkauf 2026 um etwa 8 % steigt.
Damit verschiebt sich auch die Rolle des Menschen: von der Prozessdurchführung zur Portfoliosteuerung und Regelverantwortung. Der Category Manager wird zum Steuerer mehrerer Warengruppen und Agentenketten, Procurement Excellence zum Kapazitätsgeber, der Agenten entwickelt, Regelwerke pflegt und die Ergebnisqualität sichert. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr „Wo setze ich KI ein?“, sondern: „Wie sieht meine Einkaufsfunktion aus, wenn Agenten künftig über 60 % der heutigen Arbeit übernehmen?“
Whitepaper: Agentic Procurement
Das neue Target Operating Model des Einkaufs im KI-Zeitalter
Sieben Einkaufsdimensionen, fünf Kompetenzprofile, drei Zeithorizonte und ein konkreter Fahrplan – auf Basis aktueller Marktstudien und valantic-Projekterfahrung.
Der Weg zu einem KI-fähigen Operating Model führt nicht über einen Umbau mit Stillstand, sondern über zwei Stränge, die parallel laufen: Wirkung auf dem Bestehenden – Verhandlungsassistenz, Ausschreibungsauswertung, Vertrags- und Rechnungsprüfung, Warengruppenanalysen – finanziert und sichert den Aufbau der zweiten, skalierbaren agentischen Basis.
Drei Horizonte
bis 2028
Horizont eins - Wer die Transaktion ausführt:
Agentengestützte Prozesse übernehmen den transaktionalen Kern; parallel entstehen Regelwerk und Datenfundament. Gartner erwartet, dass 2028 rund 15 % der Alltagsentscheidungen in Unternehmen autonom getroffen werden.
bis 2030
Horizont zwei – Wer die Entscheidung trifft:
Agentische Systeme initiieren Handlungen innerhalb gesetzter Grenzen; der Einkauf steuert Regeln, Schwellen und Ausnahmen. Gartner rechnet damit, dass bis 2030 rund 60 % der Nutzer von Supply-Chain-Software agentische Funktionen einsetzen – ausgehend von etwa 5 % im Jahr 2025.
bis 2035
Horizont drei – Was die Funktion überhaupt ist:
Der Einkauf definiert seine Rolle und Ambition im Unternehmen neu.
Warum sich der Einsatz von KI für Ihren Einkauf lohnt:
Kosteneinsparungen:
Reduktion der direkten und indirekten Beschaffungskosten um bis zu 10–15 %.
Effizienzsteigerung:
Automatisierte Prozesse schaffen Kapazitäten für strategische Tätigkeiten und erhöhen die Produktivität.
Datengestützte Transparenz:
Process-Mining-Tools schaffen vollständige Transparenz über Einkaufsprozesse und liefern belastbare Echtzeit-Einblicke. KI-gestützte Chatbots unterstützen anschließend dabei, die identifizierten Optimierungsmaßnahmen effizient umzusetzen.
Risikominimierung:
Echtzeit-Analysen zu Lieferanten, Marktgegebenheiten und Preisentwicklungen minimieren Risiken in Ihren Lieferketten.
Nachhaltige Verbesserungen:
Datengestützte Systemalerts weisen kontinuierlich auf Potenziale für Konditionsverbesserungen hin und unterstützen so eine proaktive Steuerung.
Die Einführung von KI im Einkauf erfordert nicht nur technisches, sondern auch strategisches Know-how. Wir bei valantic sind Ihr idealer Partner, weil wir:
valantic gewinnt den Best of Consulting Award 2025 in der Kategorie Supply Chain Management. Ausgezeichnet wurde die erfolgreiche Einkaufstransformation bei der Fraport AG.
valantic verbindet strategische Ambitionen mit operativer Exzellenz. Unser Beratungsportfolio begleitet Sie von der Konzeption bis zur messbaren Wertrealisierung.
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie KI im Einkauf Ihr Unternehmen voranbringen kann! Kontaktieren Sie unsere Experten für eine kostenlose Erstberatung und erfahren Sie, wie datengetriebene Lösungen Ihre Einkaufsprozesse revolutionieren.
Sind Sie bereit, KI in Ihren Einkauf zu integrieren? Kontaktieren Sie uns noch heute!
Dr. Bernhard Höveler
Partner & Managing Director
Hallo aus Düsseldorf
Daniel Belka
Partner & Managing Director