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Kooperationspartner

techconsult – Research- und Analystenhaus der Heise Gruppe und Kooperationspartner

Souveräne Hypercloud zwischen Vertrauen, Kontrolle und Geopolitik

Hypercloud-Studie 2026

Die valantic Hypercloud-Studie 2026 dokumentiert eine Marktphase, in der digitale Souveränität zur strategischen Eintrittsvoraussetzung geworden ist. 212 IT- und Business-Entscheider aus deutschen Großunternehmen haben ihre Einschätzungen zu Hyperscaler-Abhängigkeit, Cloud-Entscheidungsprozessen und Migrationsbereitschaft geteilt. Das Ergebnis: Der Markt ist bereit – er braucht jetzt Klarheit über Anbieter, Kriterien und Migrationspfade.

Das steckt in der Hypercloud-Studie

Daten & Fakten

  • Die valantic Hypercloud-Studie 2026 entstand in Kooperation mit techconsult, einem Research- und Analystenhaus der Heise Gruppe
  • Befragt wurden 212 IT- und Business-Entscheider aus deutschen Großunternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden
  • Erhebungszeitraum: Februar bis April 2026, ergänzt durch zwei qualitative CxO-Experteninterviews
  • Schwerpunktthemen: Digitale Souveränität, Cloud-Entscheidungsprozess, Vertrauensproblem gegenüber Hyperscalern, Migrationsabsicht und Business Case

Drei zentrale Erkenntnisse

  1. Souveränität ist zur Eintrittsvoraussetzung geworden – 80 % der Befragten bauen ihre EU-IT-Infrastruktur aufgrund geopolitischer Spannungen aus, 64 % würden bei vergleichbaren Standards eine souveräne Hypercloud eines EU-verankerten Anbieters bevorzugen
  2. Die größte Bremse ist nicht Skepsis, sondern fehlende Markttransparenz – 69 % vermissen einen klaren Überblick über souveräne Angebote; kein Anbieter hat die Wahrnehmungshoheit
  3. 9 von 10 Unternehmen zeigen konkrete Migrationsoffenheit – 21 % planen einen vollständigen Workload-Transfer, 51 % einen teilweisen Transfer

 

Schnelle Insights

212

IT- und Business-Entscheider aus deutschen Großunternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden gaben ihre Einschätzung

Architektur

Heutige Betriebsmodelle für sensible Workloads

Diagramm der Hypercloud-Studie 2026: Heutige Betriebsmodelle für sensible Workloads in deutschen Großunternehmen

Ihre Meinung

Wie hoch ist Ihre Abhängigkeit von US-amerikanischen Hyperscalern für kritische Unternehmensdaten?

0 %

100 %

88 %

sehen souveräne Hyperscaler-Angebote als ernstzunehmende Alternative zu rein europäischen Public-Cloud-Anbietern

90 %

zeigen Migrationsoffenheit gegenüber souveränen Hypercloud-Angeboten

Top-Bedenken

Bedenken gegenüber US-Hyperscalern (in %)

Diagramm der Hypercloud-Studie 2026: Top-Bedenken deutscher Entscheider gegenüber Hyperscalern
Webinar zur Hypercloud Studie mit AWS

Live-Webinar: Die Hypercloud-Studie 2026 im Dialog mit AWS

24.06.2026 | 15-16 Uhr

In unserem Webinar diskutieren die Studienautoren von valantic gemeinsam mit einem AWS-Experten die zentralen Befunde der Hypercloud-Studie 2026 – und ordnen ein, was die Ergebnisse für deutsche Großunternehmen konkret bedeuten. Im Fokus stehen die AWS European Sovereign Cloud, die Migrationspfade in souveräne Hyperscaler-Umgebungen und die Frage, wie sich Performance, Compliance und Datenhoheit produktiv zusammenbringen lassen.

Jetzt zum Webinar anmelden Jetzt zum Webinar anmelden

Digitale Souveränität

Zwischen Souveränitätsanspruch und operativer Abhängigkeit

Geopolitische Verwerfungen, eine unberechenbare US-Handelspolitik und die wachsende Sorge vor extraterritorialem Zugriff auf Unternehmensdaten haben das Thema digitale Souveränität in deutschen Führungsetagen auf die strategische Agenda gesetzt. Was lange als regulatorisches Randthema galt, ist heute Leitfrage moderner IT-Governance. Vier von fünf der befragten Entscheider geben an, ihre IT-Infrastruktur aufgrund geopolitischer Spannungen stärker in Europa auszubauen.

Ich habe persönlich eine kritische Grundhaltung gegenüber einer zu starken Abhängigkeit von amerikanischen Anbietern. Das ist keine ideologische Position, aber ein verstärktes Risikobewusstsein, geprägt durch die letzten zwei Jahre.

Mitarbeiter in einem pharmazeutischen Forschungslabor

CIO, pharmazeutisches Unternehmen

>10.000 Mitarbeitende

Gleichzeitig sind die Abhängigkeitsstrukturen tief verankert: 72 % bestätigen, auf Hyperscaler-Lösungen angewiesen zu sein – vor allem für Performance, Stabilität und langfristige Wirtschaftlichkeit. Souveränitätsanspruch trifft hier auf operative Notwendigkeit. Die entscheidende Verschiebung: Kein Entweder-Oder mehr, sondern die Suche nach dem Besten aus beiden Welten.

Digitale Souveränität

Souveränitätsanspruch und Hyperscaler-Realität im Überblick

Säulendiagramm: 80 % EU-Ausbau geopolitisch motiviert, 73 % Bereitschaft US-Cloud, 72 % Hyperscaler-Abhängigkeit, 64 % Präferenz souveräne Hypercloud aus EU

Basis: 212 Unternehmen | Zusammenfassung der Nennungen mit „Stimme voll zu“ und „Stimme eher zu“

Cloud

Breaking down the silos in pharma

CIO, pharmazeutisches Unternehmen

>10.000 Mitarbeitende

Hyperscaler wie beispielsweise AWS liefern in puncto Redundanz, Rechenkapazität und First-Level-Support ein Niveau, das wir als Benchmark für jeden Wechsel anlegen würden.

Was Entscheider wirklich priorisieren – und was nur Hygienefaktor ist

Die Wahl eines Cloud-Anbieters folgt in deutschen Großunternehmen einer klaren Logik. Eine Analyse der Auswahlkriterien auf Basis des Net Score zeigt: An der Spitze steht Performance & Stabilität bei Lastspitzen (Net Score +122) – Souveränität ist kein Ersatz dafür, sondern eine wesentliche Ergänzung. Unmittelbar dahinter folgen Datenhoheit (+68) und EU-Souveränität (+64) – beide klar vor Skalierbarkeit (+44) und Kosten (+32).

Addiert man beide Souveränitätsdimensionen, ergibt sich ein kombinierter Net Score von +132 – und damit fast das Niveau von Performance allein. Der Markt sucht kein Entweder-Oder, sondern Hyperscaler-Performance mit europäischer Datenkontrolle.

Cloud-Entscheidungsprozess

Auswahlkriterien für Cloud-Anbieter im Net-Score-Ranking

Net-Score-Ranking der Cloud-Auswahlkriterien: Performance +122, Datenhoheit +68, EU-Souveränität +64, Skalierbarkeit +44, Kosten +32

Basis: 212 Unternehmen | Positive Werte = strategisch priorisiert, negative Werte = Hygiene- oder Randkriterien

Vertrauensproblem

Bekannt, aber unscharf: Kein Anbieter hat die Wahrnehmungshoheit

Bei der Wahrnehmung als Sovereign-Cloud-Anbieter führt kein Hyperscaler mit großem Abstand: Microsoft und Telekom/T-Systems (je 42 %), Google (41 %), AWS (36 %), IBM (36 %) und IONOS (35 %). Es existiert ein dichtes Mittelfeld – die Marke allein entscheidet nicht mehr, belastbare Nachweise und konkrete Referenzen werden zum Differenzierungsmerkmal.

42 %

Kein Anbieter wird von mehr als 42 % als souveräner Cloud-Anbieter wahrgenommen

Bedenken gegenüber Hyperscalern: Kein Widerstand, sondern ein Kriterienkatalog

Die Bedenken gegenüber US-Hyperscalern sind nicht ideologisch, sondern strukturell. Sie folgen aus realer Rechtslage, beobachteter Marktentwicklung und konkreten Compliance-Anforderungen. An der Spitze steht die Sorge vor ungewollter Datentransparenz gegenüber US-Behörden – der mit dem CLOUD Act verbundene Zugriffsanspruch wirkt als zentrales Risiko: 73 % der Befragten bewerten diese Gefahr als sehr oder eher stark ausgeprägt.

Nur knapp dahinter folgen Vendor-Lock-in (72 %), politische Unberechenbarkeit der aktuellen US-Administration (67 %) sowie ein fehlender Überblick über souveräne Angebote (69 %). Letzteres ist ein eigenes Signal: Hier ist noch Aufklärungsarbeit zu leisten.

Bedenken gegenüber US-Hyperscalern im Überblick

Top-Bedenken gegenüber US-Hyperscalern: CLOUD Act 73 %, Vendor-Lock-in 72 %, fehlender Marktüberblick 69 %, politische Unberechenbarkeit USA 67 %

Basis: 212 Unternehmen | Mehrfachnennungen möglich

Dass ein ausländischer Staat prinzipiell auf die Daten europäischer Unternehmen zugreifen kann, sobald ein US-Anbieter im Spiel ist, macht einen schon nachdenklich.

Händedruck zwischen zwei Geschäftspartnern – Symbol für Vertrauen in der Geschäftsbeziehung

Lead Digitalisierung, Versicherungsbranche

>10.000 Mitarbeitende

AWS

Trend

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AWS European Sovereign Cloud

Die Hypercloud-Studie 2026 zeigt einen Wendepunkt: Mit dem Start der AWS European Sovereign Cloud (AWS ESC) im Januar 2026 in Brandenburg wird die Debatte um souveräne Hyperscaler erstmals operativ greifbar. 35 Prozent der befragten Entscheider kennen das Angebot bereits namentlich – in der Branche IT & Kommunikation sind es sogar 52 Prozent. Für ein erst wenige Monate altes Angebot ist das ein außergewöhnlich hoher Startwert.

Mehr
Webinar zur Hypercloud Studie mit AWS

Live-Webinar: Die Hypercloud-Studie 2026 im Dialog mit AWS

24.06.2026 | 15-16 Uhr

In unserem Webinar diskutieren die Studienautoren von valantic gemeinsam mit einem AWS-Experten die zentralen Befunde der Hypercloud-Studie 2026 – und ordnen ein, was die Ergebnisse für deutsche Großunternehmen konkret bedeuten. Im Fokus stehen die AWS European Sovereign Cloud, die Migrationspfade in souveräne Hyperscaler-Umgebungen und die Frage, wie sich Performance, Compliance und Datenhoheit produktiv zusammenbringen lassen.

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Migration & Business Case

9 von 10 Unternehmen sind zur Migration bereit – unter den richtigen Bedingungen

51 % der Befragten planen, einen Teil ihrer Workloads auf eine souveräne Hyperscaler-Lösung zu transferieren, 21 % ziehen einen vollständigen Transfer in Betracht und weitere 18 % erwägen einen Wechsel grundsätzlich. In Summe zeigen damit 90 % eine konkrete Offenheit gegenüber dem Modell – ein starkes Marktlegitimationssignal.

Migrationsabsicht in souveräne Hypercloud-Angebote

Migrationsabsicht: 21 % vollständiger Workload-Transfer, 51 % Teil-Transfer, 18 % grundsätzliche Erwägung – insgesamt 90 % Offenheit

Basis: 212 Unternehmen

Die Bedingungen für einen Wechsel sind klar definiert: Durchgängige Verschlüsselung (50 %), Sovereign-Cloud-Zertifizierungen (37 %), Datenverarbeitung innerhalb der EU (36 %) sowie EU-only Operations inkl. europäischem Support (32 %). Souveränität wird dabei nicht als ein einzelner Mechanismus, sondern als Shared-Responsibility-Modell verstanden.

Pharma-Beraterin mit Tablet im fachlichen Austausch mit einem Arzt

CIO, pharmazeutisches Unternehmen

>10.000 Mitarbeitende

Etwas weniger Rechenleistung wäre für uns kein K.O.-Kriterium, wenn im Gegenzug die Datensicherheit mindestens auf dem Niveau unserer eigenen Infrastruktur liegt

Business Case Hybrid vs. Sovereign Single Cloud

Der operative Entlastungseffekt überzeugt

81 % der Befragten sind überzeugt, dass Absicherungsmodelle für Identity, Firewall und Verschlüsselung in einer einzigen souveränen Hyperscaler-Umgebung besser handhabbar wären. Derselbe Wert gilt für die Datensynchronisation zwischen Plattformen. 75 % erwarten Vereinfachung bei Update-Zyklen, 70 % bei der Compliance-Einhaltung. Die Erwartung an eine souveräne Single-Cloud ist kein Einzelaspekt – sie ist eine umfassende Hoffnung.

Migration & Business Case

Erwartete Vorteile durch eine souveräne Hyperscaler-Umgebung

Hypercloud-Studie 2026 – Erwartete Vorteile durch souveräne Hyperscaler-Umgebung: Identity/Firewall und Datensynchronisation je 81 %, Update-Zyklen 75 %, Compliance-Einhaltung 70 %

Basis: 212 Unternehmen

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valantic Hypercloud Studie 2026

Jetzt den umfassenden Studienbericht herunterladen und exklusive Einblicke gewinnen: Wie positionieren sich deutsche Großunternehmen zur souveränen Hypercloud? Was sind die Treiber, was die Hemmnisse – und welcher Handlungspfad führt aus der Abhängigkeit? Die Studie liefert datenbasierte Antworten für IT- und Business-Entscheider.

Tablet-Mockup mit dem Titelbild der valantic Hypercloud-Studie 2026 zum kostenlosen Download