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Mehr über uns erfahren15. Juli 2025
Kein Unternehmen investiert blind in neue Technologien, ohne den potenziellen Nutzen zu kennen. Daher stellt sich früh die Frage: Wie lässt sich der Return on Investment (ROI) bei Agentforce greifbar machen? Zunächst ist wichtig zu verstehen, dass die Wertschöpfung auf verschiedenen Ebenen entsteht. Zum einen senkt ein Agent, der 24/7 und voll automatisiert Kundenanliegen löst, die Kosten pro Kontakt. Zum anderen kann derselbe Agent die Servicezeiten reduzieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen, was langfristig in Loyalität und höheren Umsätzen resultiert.
Einer der Hauptfaktoren bei der Kostenersparnis ist die sogenannte Deflection Rate: der Anteil an Kundeninteraktionen, die ohne menschliches Eingreifen abgewickelt werden können. Wenn ein Agent also etwa 60 % der täglichen Anfragen eigenständig bearbeitet und nur 40 Prozent an menschliche Kolleginnen und Kollegen weiterleitet, wird massiv Arbeitszeit frei. Gleichzeitig werden Fehlerquellen reduziert, weil der Agent auf standardisierte Daten zugreift und sich nicht in Stresssituationen verhaspeln kann.
Im Vertrieb wirken sich KI-Agents auf verschiedene Kennzahlen aus. Wer Leads automatisch vorqualifizieren lässt, spart Zeit bei unproduktiven Telefonaten und kann stattdessen viel gezielter auf lohnende Kontakte zugehen. Dadurch kann das Team den „Speed to Lead“ erhöhen und den Umsatz je Mitarbeitendem steigern. Werden zudem automatisierte Cross-Selling oder Upselling-Angebote in Commerce-Systeme integriert, ergibt sich ein höherer durchschnittlicher Bestellwert pro Kunde.
Um den ROI zu berechnen, empfiehlt sich ein Vorher-Nachher-Vergleich. Legen Sie fest, in welchem Zeitraum Sie Pilot- und Kontrollgruppen betrachten möchten. Während die Kontrollgruppe weiterhin auf klassische Abläufe setzt, nutzt die Pilotgruppe den KI-Agenten. Anschließend lassen sich Faktoren wie Abwicklungszeiten, Kosten pro Vorgang, Conversion-Rate oder Customer Lifetime Value miteinander vergleichen. Eine weitere Möglichkeit ist, das Gesamtprojekt in Teilbereiche zu splitten und so zu bewerten, welche Use Cases den größten Effekt bringen.
Beispiel: Ein Unternehmen gibt an, im Kundenservice pro Anfrage durchschnittlich zehn Minuten zu benötigen. Mit Agentforce von Salesforce reduziert sich diese Bearbeitungszeit auf drei Minuten. Multipliziert mit der Gesamtzahl der Kontakte pro Jahr, lassen sich auf dieser Basis Personalkosten gegenrechnen. Zieht man dann noch den möglichen Mehrumsatz durch erhöhte Kundenzufriedenheit und Produktempfehlungen hinzu, wird schnell deutlich, ob sich die Anschaffung lohnt.
Oft überrascht es, wie schnell Agentforce seine Investitionskosten deckt. Da es sich um eine modulare Plattform handelt, müssen Unternehmen nicht von Beginn an alles implementieren, sondern können schrittweise ausbauen. Wer die größten Potenziale priorisiert und mittels Pilotphasen testet, erkennt zügig, welche Use Cases den höchsten ROI liefern. So lässt sich der Einsatz von KI-Agents nicht nur rational rechtfertigen, sondern auch zielgerichtet skalieren, ohne finanzielle Risiken einzugehen.
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