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Der Klebstoff für zentrale Produktdaten

Jowat hält Produktwissen mit Viamedici EPIM zusammen

Jowat SE, einer der weltweit führenden Hersteller von Industrieklebstoffen, hat gemeinsam mit valantic Viamedici EPIM als zentrale Produktdatenbasis eingeführt. Technische Datenblätter entstehen seither vollautomatisiert in 14 Sprachen. SAP S4/HANA und das Dokumentenmanagementsystem d.velop sind nahtlos angebunden. Und die Architektur ist bereits auf kommende E-Commerce-Lösungen vorbereitet.

Zwei junge Mitarbeitende der Jowat SE arbeiten vor einem aufgeklappten Laptop

Das Projekt in Kürze

Herausforderung

Jowat SE verwaltete ein komplexes Klebstoff-Portfolio ohne zentrales PIM-System: Produktdaten lagen dezentral und redundant in verschiedenen Systemen vor, ein erheblicher Teil existierte nur als Mitarbeiterwissen, und die Bereitstellung von Informationen in mehreren Sprachen (z. B. für Technische Datenblätter) sowie für unterschiedliche Ausgabekanäle erforderte aufwändige manuelle Prozesse.

Beratungsansatz

valantic entwickelte gemeinsam mit Jowat ein branchenspezifisches Datenmodell, das die verschiedenen Klebstoff-Technologien passgenau abbildet, und führte Viamedici EPIM mit nahtlosen Schnittstellen zu SAP S4/HANA und d.velop ein, inklusive automatisierter Übersetzungsprozesse über Trados und Hotfolder-Integration für das Marketing.

Lösung & Vorteile

Viamedici EPIM ist heute die zentrale Datenbasis für alle Jowat-Produktdaten: Technische Datenblätter entstehen vollautomatisiert in derzeit 14 Sprachen, doppelte Datenpflege entfällt durch SAP-Anbindung und die Architektur ist bereits für zukünftige E-Commerce-Lösungen vorbereitet.

Über das Unternehmen Jowat SE

Die Jowat SE mit Sitz in Detmold gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Industrieklebstoffen. 1919 gegründet, hat sich das Familienunternehmen in über 100 Jahren zu einem international agierenden Komplettlieferanten für Klebstofflösungen entwickelt. Die Klebstoffe von Jowat finden insbesondere in holzverarbeitenden Betrieben und der Möbelproduktion, der Papier- und Verpackungsindustrie, dem grafischen Gewerbe sowie in der Textil-, Automobil- und Elektroindustrie Anwendung.

Mit rund 1.400 Mitarbeitenden produziert Jowat jährlich 100.000 Tonnen Klebstoffe an Standorten in Deutschland (Detmold und Elsteraue) sowie über vier internationale Produktionsgesellschaften: Jowat Corporation (USA), Jowat Swiss AG, Jowat Manufacturing (Malaysia) und Jowat China Adhesives Co. Ltd. Eine weltweite Standortstruktur mit 26 Gesellschaften sowie Partnerfirmen gewährleistet die kundennahe Betreuung vor Ort.

Jowat gilt als Technologie- und Innovationsführer in der Klebstoffbranche.

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Firmensitz des Klebstoffherstellers Jowat SE als Luftaufnahme

Headquarter der Jowat SE in Detmold (Bildquelle: Jowat SE)

Die Herausforderung

Wenn Produktwissen in Silos und Köpfen steckt – und global viele Sprachen warten

Als Hersteller eines breiten Portfolios an Industrieklebstoffen für unterschiedlichste Branchen steht Jowat vor besonderen Anforderungen an das Produktdatenmanagement. Verschiedene Klebstoff-Technologien erfordern ein komplexes Datenmodell, das branchentypische und internationale Anforderungen detailliert abbilden muss – für technische Datenblätter und Produktbroschüren bis hin zur Webseite und internen Systemen. Besonders herausfordernd waren initial zwei Aspekte:

Dezentrale Produktdaten, Redundanzen, fehlendes System

Zu Projektbeginn lagen Produkt- und Mediendaten bei Jowat dezentral und redundant in verschiedenen Systemen vor. Ein erheblicher Teil des Produktwissens existierte ausschließlich als Mitarbeiterwissen und war damit weder strukturiert noch zentral verfügbar. Die Bereitstellung von Daten für verschiedene Ausgabekanäle erforderte aufwändige manuelle Prozesse und Abstimmungsschleifen.

Mehrsprachigkeit als besondere Hürde

Besonders aufwändig: die Abbildung der Mehrsprachigkeit für internationale Märkte. Jowat Klebstoffe sind heute in über 80 Ländern verfügbar. Jede Produktänderung musste manuell in zahlreiche Sprachen übertragen werden. Jowat brauchte ein zentrales System, das alle Produktdaten strukturiert erfasst, die branchenspezifische Komplexität abbildet und nahtlos mit SAP und dem Dokumentenmanagementsystem d.velop zusammenarbeitet und dabei auch zukünftige Anforderungen berücksichtigt, etwa eine neue E-Commerce-Lösung.

Nahaufnahme von einer Sammlung mehrsprachiger Fachzeitschriften und Magazine von Jowat SE

Bildquelle: Jowat SE

Die Lösung

Viamedici EPIM für ein komplexes Industrieklebstoff-Portfolio

Das PIM und MDM Competence Center von valantic führte gemeinsam mit Jowat Viamedici EPIM (Enterprise Product Information Management) als zentrales System für das Produktdatenmanagement ein. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung eines branchenspezifischen Datenmodells, das die verschiedenen Klebstoff-Technologien von Jowat passgenau abbildet. Vererbungen und kundenspezifische Prozesse vereinfachen die Datenpflege, Reports unterstützen bei umfangreichen Pflegeanforderungen.

Nahtlose Integration von SAP S4/HANA, d.velop und Trados

Über Schnittstellen zu SAP und dem Dokumentenmanagementsystem d.velop entstehen nahtlose Freigabe-Workflows, die doppelte Datenpflege vermeiden.

Mit Hilfe von Hotfoldern wurde die Integration des EPIM-DAM-Systems in den Marketing-Arbeitsalltag komfortabel umgesetzt.

Die automatisierte Übersetzung über Trados ermöglicht heute die Bereitstellung in 14 Sprachen ohne manuelle Eingriffe.

 

Die eingesetzten Technologien im Überblick:

  • Viamedici EPIM
  • SAP S4/HANA (ERP-Integration)
  • d.velop Dokumentenmanagementsystem
  • Trados (Übersetzungsmanagement)
  • Hotfolder-Prozesse
Nahaufnahme von einer Reihe Plastikflaschen mit Klebstoffen der Jowat SE

Klebstoff Mustergebinde (Bildquelle: Jowat SE)

Kernbausteine der Lösung

  • Branchenspezifisches Datenmodell für Klebstoff-Technologien mit Vererbungen
  • Zentralisierung von Produktwissen: auch implizites Mitarbeiterwissen strukturiert erfasst
  • SAP-Integration: Importe vermeiden doppelte Datenpflege
  • d.velop Anbindung: nahtlose Freigabe-Workflows, tagesaktuelle Dokumentenweitergabe
  • Automatisierungen: Umrechnungen, Datentransformationen, regelbasierte Zuordnungen
  • Hotfolder-Integration: EPIM-DAM an Marketing-Alltag angebunden, Trados-Übersetzung
  • Automatisierte technische Datenblätter in derzeit 14 Sprachen mit Freigabe-Workflow
  • Zukunftsfähige Architektur: Künftige Ausgabekanäle bereits im Projekt berücksichtigt

Ergebnisse & Vorteile auf einen Blick

Was hat Jowat durch Viamedici EPIM gewonnen?

Zentrale Produktdaten in Viamedici EPIM

sichern und strukturieren Mitarbeiterwissen

Branchenspezifisches Datenmodell

bildet alle Klebstoff-Technologien passgenau ab

Automatisierte Übersetzung

technischer Datenblätter in derzeit 14 Sprachen

Nahtlose SAP-Integration

macht doppelte Datenpflege obsolet

Freigabe-Workflows

arbeiten systemübergreifend und tagesaktuell

Reports & Automatisierungen

entlasten bei umfangreicher Datenpflege

Transparenz

für alle Beteiligten über sämtliche Ausgabekanäle

Zukunftssichere Architektur

Viamedici EPIM als langfristige Basis für alle digitalen Kanäle

Strategische Perspektive

Jowat als digitaler Vorreiter in der Klebstoffbranche

Viamedici EPIM ist bei Jowat nicht nur als Lösung für aktuelle Anforderungen positioniert, sondern als Fundament für alle zukünftigen digitalen Kanäle. Die bereits im Projekt berücksichtigte E-Commerce-Lösung zeigt: Jowat denkt Produktdaten konsequent vom Kanal zurück und schafft damit eine skalierbare Basis für weitere Digitalisierungsschritte.

Drei Personen in einem Beratungsgespräch

Bildquelle: Jowat SE

Und wie weit ist Ihr Datenmanagement?

Erkennen Sie sich in den Herausforderungen wieder und möchten Ihre Datenbasis für KI, Automatisierung und Skalierbarkeit optimieren? Hinterlassen Sie uns einfach eine Nachricht. Weitere Fragen zum Projekt beantworten wir im FAQ oder auch gerne in einem persönlichen Gespräch.

Portrait von Markus Gorga, valantic CX

Markus Gorga

Senior Project Manager | Key Account Manager

valantic

FAQ: Was andere Unternehmen aus der Branche wissen wollten