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Mehr über uns erfahren1. April 2026
Nachhaltigkeit im Einkauf gewinnt für Unternehmen zunehmend an strategischer Bedeutung. Einkaufsverantwortliche stehen vor der Herausforderung, nachhaltige Prinzipien in ihre Prozesse zu integrieren und gleichzeitig wirtschaftliche Effizienz, Versorgungssicherheit und Einsparungen sicherzustellen. Nachhaltigkeit im Einkauf erfolgreich zu verankern, erfordert deshalb ein Umdenken, neue Ansätze und eine gezielte Weiterentwicklung traditioneller Einkaufspraktiken.
Ein nachhaltiger Einkauf schafft dabei weit mehr als ökologische Wirkung. Nachhaltige Beschaffung kann dazu beitragen, Kosten zu senken, Risiken in der Lieferkette zu reduzieren, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und die Reputation eines Unternehmens zu stärken. Gleichzeitig verbessert ein nachhaltiger Einkauf den Zugang zu neuen Märkten und unterstützt Unternehmen dabei, den steigenden Anforderungen von Kund:innen, Investor:innen und weiteren Stakeholdern gerecht zu werden. Unternehmen, die Nachhaltigkeit im Einkauf systematisch verankern, schaffen damit eine wichtige Grundlage für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.
In vielen Unternehmen fehlen noch die notwendigen Voraussetzungen, um Nachhaltigkeit im Einkauf wirksam umzusetzen. Nachhaltigkeit ist häufig weder als verbindliches Ziel im Einkauf definiert, noch sind die Mitarbeitenden ausreichend auf die Anforderungen nachhaltiger Beschaffung vorbereitet. Laut unserer Studie zum Reifegrad von Einkaufsabteilungen im Nachhaltigkeitsbereich bestehen insbesondere Defizite bei der Quantifizierung von Nachhaltigkeitszielen, der Integration verbindlicher Lieferantenkriterien, dem Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken sowie der systematischen Weiterentwicklung von Lieferanten.
Erst wenn diese Grundlagen geschaffen sind, können Warengruppen gezielt für einen nachhaltigen Einkauf bewertet und priorisiert werden. Besonders deutlich wird der Handlungsbedarf beim Blick auf die Studienergebnisse: Nur 22 Prozent der befragten Unternehmen bieten gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen zum Aufbau von Nachhaltigkeitskompetenzen im Einkauf an. Zudem nutzen 64 Prozent keine digitalen Tools als unterstützendes Hilfsmittel für ihre nachhaltigen Praktiken. Damit wird klar: Fehlende Definitionen, unzureichende Schulungen und Defizite bei der Integration von Nachhaltigkeitskriterien in die Einkaufspraxis setzen viele Unternehmen zunehmend unter Druck.
Viele Einkaufsverantwortliche stehen daher vor zentralen Fragen:
Dieser Beitrag zeigt, was unter nachhaltigem Einkauf zu verstehen ist, welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen sollten und wie sich nachhaltige Beschaffung strategisch und operativ umsetzen lässt, ohne Einsparpotenziale aus dem Blick zu verlieren.
Nachhaltigkeit im Einkauf beschreibt einen Beschaffungsansatz, bei dem ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien systematisch in Einkaufsentscheidungen einbezogen werden. Ziel ist es, entlang der gesamten Lieferkette langfristig positive Wirkungen für Umwelt, Gesellschaft und Unternehmen zu erzielen.
Damit geht nachhaltige Beschaffung über klassische Einkaufsziele wie Preis, Qualität und Verfügbarkeit hinaus. Zusätzlich werden die Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg betrachtet. Unternehmen analysieren also nicht nur, was eingekauft wird, sondern auch unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt, transportiert und bereitgestellt werden.
Ein nachhaltiger Einkauf basiert insbesondere auf den folgenden Kriterien:
| Umweltverträglichkeit | Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sollten effizient dazu beitragen, dass Ressourcen geschont und Emissionen und Umweltbelastungen reduziert werden. Dazu gehören insbesondere Produkte mit einem geringen Energieverbrauch bzw. mit einem kleinen ökologischen Fußabdruck und einer umweltfreundlichen Verpackung. |
| Transparenz und Rückverfolgbarkeit | Es ist von entscheidender Bedeutung, eine transparente Lieferkette zu gewährleisten, um sicherzustellen, dass Produkte und Dienstleistungen den angestrebten Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Dies erfordert häufig eine Rückverfolgbarkeit bis zu den Ursprungsmaterialien sowie die Offenlegung relevanter Informationen entlang der gesamten Lieferkette. |
| Wirtschaftliche Nachhaltigkeit | Voraussetzungen für das Ziel sind unter anderem: Die Unterstützung von lokaler Lieferanten und Gemeinschaften Zusammenarbeit mit Lieferanten mit transparenten Geschäftspraktiken |
| Soziale Verantwortung | Auf sozialer Ebene steht im Mittelpunkt, dass Produkte unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Dabei ist die Achtung der Menschenrechte ein zentraler Bestandteil. Das umfasst: Gleichberechtigung angemessene Bezahlung die Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards sichere Arbeitsbedingungen Einhaltung internationaler Arbeitsnormen |
Nachhaltigkeit im Einkauf bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, die weit über ökologische Fragestellungen hinausgehen. Nachhaltige Beschaffung ist nicht nur ein Beitrag zu verantwortungsvollem Wirtschaften, sondern auch ein strategischer Hebel, um Unternehmen langfristig zukunftsfähig aufzustellen.
Wenn Unternehmen ihre Einkaufspraktiken konsequent an Nachhaltigkeitskriterien ausrichten, stärken sie nicht nur Umwelt- und Sozialstandards, sondern verbessern auch ihre eigene Position im Markt.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
Unternehmen, die Nachhaltigkeit im Einkauf systematisch verankern, reduzieren rechtliche Risiken und erfüllen gesetzliche Vorgaben sowie steigende Anforderungen an Umwelt- und Sozialstandards besser.
Ein glaubwürdiges Nachhaltigkeitsengagement kann die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen und sich positiv auf Mitarbeiterzufriedenheit, Bindung und Recruiting auswirken.
Nachhaltige Beschaffung reduziert Abhängigkeiten von endlichen Ressourcen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld.
Eine nachhaltiger aufgestellte Lieferkette hilft dabei, Lieferengpässe, Qualitätsprobleme und Reputationsrisiken frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren.
Nachhaltigkeit im Einkauf signalisiert Verantwortungsbewusstsein und Zukunftsorientierung. Das kann die Kundenbindung stärken und das Vertrauen in die Marke erhöhen.
Erfolgreiche Kundenprojekte zeigen, wie Unternehmen Nachhaltigkeit im Einkauf konkret verankern können. Sie machen deutlich, dass nachhaltige Beschaffung nicht abstrakt bleiben muss, sondern sich mit einem strukturierten Vorgehen in belastbare Prozesse, Kriterien und Maßnahmen übersetzen lässt.
Gasunie ist einer von 16 deutschen Fernleitungsnetzbetreibern und engagiert sich für den Aufbau eines Wasserstoffnetzes sowie der dafür erforderlichen Infrastruktur.
Ziel des Projekts war die Entwicklung einer Sustainability Roadmap für den Einkauf sowie die Definition konkreter Nachhaltigkeitskriterien.
Umsetzung:
Ergebnisse:
Die Technischen Werke Dresden verantworten die Energie- und Wasserversorgung sowie Dienstleistungen der Ver- und Entsorgung in Dresden und Umgebung.
Ziel des Projekts war die Implementierung der Anforderungen des Lieferkettengesetzes in das Tagesgeschäft mit besonderem Fokus auf den Einkauf.
Umsetzung und Ergebnisse:
Trotz einer komplexen Konzernstruktur mit zahlreichen heterogenen Tochtergesellschaften konnten durch die zentrale Festlegung von Standards und die schrittweise Umsetzung in den Gesellschaften sämtliche gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden, ohne zusätzliche Ressourcen aufbauen zu müssen. Dazu gehörten insbesondere:
Die Umsetzung umfasste:
Die erfolgreiche Implementierung von Nachhaltigkeit im Einkauf setzt voraus, dass Unternehmen zunächst die organisatorischen, strategischen und fachlichen Grundlagen schaffen. Erst darauf aufbauend können nachhaltige Beschaffungsansätze im operativen Einkauf wirksam umgesetzt und mit Einsparpotenzialen verbunden werden.
Im ersten Schritt sollten Unternehmen alle wesentlichen Voraussetzungen klären, um nachhaltigen Einkauf strukturiert und belastbar aufbauen zu können. Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage auf Basis theoretischer und praktischer Erkenntnisse zu schaffen.
Den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gerecht werden
Grundsätzlich umfasst Nachhaltigkeit im Einkauf drei Dimensionen: die ökologische, die soziale und die ökonomische Dimension. Im Tagesgeschäft des Einkaufs spielen alle drei eine Rolle und sollten bei Entscheidungen gemeinsam berücksichtigt werden.
Die ökologische Dimension orientiert sich am ursprünglichen Nachhaltigkeitsgedanken und bezieht sich in erster Linie auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur. Der Einsatz reicht von regenerativen Energien über umweltschonende Materialien bis hin zu strikten Reiserichtlinien. So werden zum Beispiel Telefonkonferenzen bevorzugt, um den CO2-Ausstoß durch Geschäftsreisen zu minimieren.
Die soziale Dimension rückt die Verantwortung gegenüber den Menschen in den Mittelpunkt. Gerade Unternehmen, die ihre Vorprodukte in Niedriglohnländern produzieren lassen, tragen eine soziale Verantwortung für die Angestellten ihrer Lieferanten. Angemessene Lohnzahlungen, geregelte Arbeits- und Pausenzeiten, Verbot von Kinderarbeit sind nur einige Punkte, die von einem Einkäufer zu überwachen sind.
Strategische Einkäufer:innen sollten gemeinsam mit den Fachbereichspartnern bereits bei der Lieferantenauswahl auf Transparenz achten. Ein Lieferanten-Audit hilft dabei, die Arbeitsbedingungen vor Ort realistisch einzuschätzen.
Die ökonomische Dimension definiert ein verantwortungsbewusstes Handeln in der Partnerschaft mit Lieferanten und Dienstleistern. Einkäufer:innen sollten sich stets ihrer wirtschaftlichen Macht und insbesondere ihrer Verantwortung gegenüber den Lieferanten bewusst sein.
Gerade kleinere Lieferanten geraten nicht selten in Zahlungsschwierigkeiten. In manchen Fällen führt die Stornierung großer Aufträge oder das abrupte Ende der Zusammenarbeit sogar zur Insolvenz.
In der Regel müssen alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen bei der Bewertung durch den Einkauf gleichzeitig und gleichwertig berücksichtigt werden: Die Verlagerung der Produktion zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes berücksichtigt die ökologische Dimension. Gleichzeitig kann sie jedoch einen Zulieferer aus Fernost wirtschaftlich unter Druck setzen und vernachlässigt damit die ökonomische Perspektive.
Vergleichbare Schieflagen sind auch bei anderen Konstellationen möglich, aber durch eine von vornherein allen drei Dimensionen gerecht werdende, balancierte Herangehensweise vermeidbar.
Die Ziele des Einkaufs orientieren sich in der Regel an der übergeordneten Unternehmensstrategie. Damit Nachhaltigkeit im Einkauf wirksam umgesetzt werden kann, sollte Nachhaltigkeit bereits in den Unternehmenszielen und im Rahmen der Corporate Social Responsibility verankert sein.
Wichtig ist dabei: Nachhaltigkeit steht nicht im Widerspruch zu klassischen Einkaufszielen wie Kostensenkung oder Risikominimierung. Im Gegenteil: Nachhaltige Lösungen können wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. So lassen sich durch einfachere und ressourcenschonendere Verpackungen Kosten senken. Auch der gezielte Ausbau lokaler Lieferantenstrukturen kann Lieferzeiten verkürzen, Transportkosten senken und Versorgungsrisiken reduzieren.
Entscheidend für die Verankerung von Nachhaltigkeit im Einkauf ist eine konsequente Kommunikation mit klarer Unterstützung durch das Top-Management. Nur wenn das Ziel eindeutig priorisiert und intern getragen wird, kann eine Nachhaltigkeitsinitiative dauerhaft wirksam werden.
Damit nachhaltiger Einkauf nicht nur auf dem Papier besteht, müssen sämtliche Aufgabenfelder des Einkaufs auf dieses Ziel ausgerichtet werden. Dazu gehören unter anderem der strategische Einkaufsprozess, das Lieferantenmanagement, das Risikomanagement und das Einkaufscontrolling. Gleichzeitig müssen die Mitarbeitenden im Einkauf gezielt auf neue Anforderungen vorbereitet und entsprechend qualifiziert werden.
Dabei stellen sich in der Praxis unter anderem folgende Fragen:
Ein konkretes Beispiel ist die Lieferantenauswahl im strategischen Einkauf: Bestehende Bewertungsmodelle müssen überarbeitet und um Nachhaltigkeitskriterien ergänzt werden. Nach der Auswahl eines Lieferanten sollte ein konsequentes Vertragscontrolling sicherstellen, dass die definierten Anforderungen dauerhaft eingehalten und Zertifikate aktuell gehalten werden.
Die neu festgelegten Kriterien werden anschließend in das Lieferantenmanagementsystem übernommen. Gemeinsam mit den Fachabteilungen definiert der Einkauf geeignete Kennzahlen zur Bewertung der Lieferantenperformance sowie der allgemeinen Einkaufsleistung. Klassische Einkaufskennzahlen werden dabei um Nachhaltigkeitsaspekte erweitert.
Je nach Branche können diese Kennzahlen zusätzlich um Kriterien zur Bewertung einer nachhaltigen Supply Chain ergänzt werden. Auf diese Weise entsteht ein mehrstufiges Kennzahlensystem, das Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette schafft – vom Vorlieferanten über die Produktionsbedingungen bis hin zur eigenen Leistungserbringung.
Sobald die strategischen und organisatorischen Grundlagen geschaffen sind, geht es darum, Nachhaltigkeit im Einkauf in der Praxis umzusetzen. Entscheidend dafür sind die Priorisierung geeigneter Warengruppen und die Auswahl der richtigen Einsparhebel.
In vielen Branchen ist der Einsatz nachhaltiger Materialien und nachhaltiger Lösungen längst ein relevantes Beschaffungsthema. Das gilt nicht nur für die Fashion- oder Möbelbranche, sondern auch für den indirekten Einkauf. Beispiele wie Tragetaschen aus Recyclingpapier oder Kleiderbügel aus alternativen Materialien zeigen, dass nachhaltige Beschaffung häufig auch wirtschaftlich attraktive Optionen eröffnen kann.
Gerade in Marketing- und Vertriebsbereichen bestehen oft sehr konkrete Vorstellungen darüber, wie nachhaltige Produkte im Sinne der Unternehmensstrategie aussehen sollen. Wenn ein Versandhändler etwa mit CO2-neutraler Zustellung oder vollständig recyclingfähigen Verpackungen wirbt, ist es Aufgabe des Einkaufs, diese Anforderungen in Gesprächen mit Lieferanten und Dienstleistern aufzugreifen und zugleich wirtschaftlich tragfähige Konditionen zu verhandeln.
Solche Beispiele entstehen in vielen Unternehmen jedoch eher punktuell. Damit Warengruppen nicht zufällig, sondern systematisch für einen nachhaltigen Einkauf ausgewählt werden, braucht es eine strukturierte Priorisierung. Welche Warengruppen sich dafür eignen, hängt von der jeweiligen Branche, dem Geschäftsmodell sowie den eigenen Produkten und Dienstleistungen ab.
Eine hilfreiche Grundlage für diese Priorisierung kann die Kraljic-Matrix sein. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Warengruppen nach Versorgungsrisiko und Ergebniswirkung zu strukturieren und daraus geeignete Ansatzpunkte für nachhaltige Beschaffung abzuleiten (siehe Abb. 2: Kraljic-Matrix):
Die bereits bewährte Hebelsystematik der Preis-/Prozesskosten und Mengenhebel kann auch im nachhaltigen Einkauf angewendet werden. Dabei erscheinen die Optimierungshebel zur Identifizierung und Realisierung von Einsparungen in neuem Licht: Unsere Abbildung zeigt die grundsätzliche Eignung aller acht Haupthebel zur Anwendung im nachhaltigen Einkauf auf (siehe Abb. 3: Bewertung Eignung Preis-/Prozesskosten- und Mengenhebel für nachhaltigen Einkauf).
Jahrelang bewährte Preishebel wie Volumenbündelung oder die Veränderung des Lieferantenkreises – etwa durch Global oder Local Sourcing – zeigen im nachhaltigen Einkauf nur begrenzte Wirkung. Ihre Eignung ist gering, ebenso wie das damit verbundene Einsparpotenzial. Der Grund dafür liegt in der Bündelung des Einkaufsvolumens auf wenige Lieferanten, die Einsparungen durch Volumenrabatte ermöglicht. Allerdings trägt die damit verbundene Optimierung der Inbound-Logistik nur wenig zur Erreichung eines hohen Nachhaltigkeitsgrads bei.
Auf der anderen Seite lassen sich durch Local Sourcing Nachhaltigkeitsziele gezielt verfolgen. Besonders in der Nahrungsmittelindustrie und im Handel ist „buy locally“ weit verbreitet, da so der CO₂-Ausstoß reduziert und lokale Unternehmen gestärkt werden können. Währenddessen wird jedoch die Erzielung von Einsparungen (z. B. Ausnutzung von niedrigeren Faktorkosten im Ausland oder Ausnutzung von Währungsschwankungen/Handelsanreizen) erschwert.
Deshalb gilt auch im nachhaltigen Einkauf: Die besten Ergebnisse entstehen in der Regel durch die gezielte Kombination verschiedener Hebel. So kann etwa eine Spezifikationsoptimierung in Verbindung mit dem Einsatz nachhaltiger Materialien Einsparungen ermöglichen, die durch Local Sourcing und geringere Logistikaufwände zusätzlich unterstützt werden.
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Wir unterstützen Sie dabei, nachhaltige Beschaffung strategisch und operativ umzusetzen – von der Zieldefinition über die Priorisierung relevanter Warengruppen bis hin zur Entwicklung konkreter Kriterien und Maßnahmen.
Jan Laakmann
Partner
valantic Supply Chain & Procurement Consulting
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