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Mehr über uns erfahrenIm vergangenen Monat haben wir einige der neuesten Funktionen innerhalb der SAP Datasphere beleuchtet. Seitdem sind wieder viele neue Funktionen dazu gekommen. In diesem Beitrag werden die signifikantesten Neuerungen vorgestellt. Dieses Mal konzentrieren wir uns speziell auf die Datenintegration, Datenmodellierung, Daten Administration, das Space Management und Data Cataloging.
Heutzutage ist die digitale Datenlandschaft für die Verarbeitung von großen Datenmengen für den Unternehmenserfolg entscheidend. Daher stand im Zuge des letzten Updates insbesondere die Datenintegration im Fokus.
Der Task Chain Editor bietet nun die Möglichkeit, replizierte oder persistierte Daten aus bereits gelöschten Tabellen oder Views zu entfernen. Dies sorgt für eine effizientere Datenhandhabung und Automatisierung von Datenflüssen. Hier müssen also keine manuellen Eingriffe mehr vorgenommen werden.
Zudem kann die Quellsprache verändert werden, wenn in dem Space die Translation aktiviert wird. Man ist also nicht mehr auf eine Quellsprache festgelegt, sollte diese sich im Projektverlauf ändern. Hier lädt die SAP Datasphere vermehrt zum Experimentieren ein.
Als Business Data Fabric unterstützt die SAP Datasphere als Quelle für Replikationsflüsse verschiedene neue Cloud Storage Anbieter und dementsprechende Verbindungstypen. Es können nun folgende Provider genutzt werden:
Die Datenanalyse und Modellverwaltung werden stetig verbessert. Kürzlich wurde der View Analyzer erweitert. Diese neue Erweiterung erlaubt es Modelle, die Entities aus anderen Spaces verwenden, vollständig zu konsumieren. Somit ist es den User*innen möglich, tiefere und umfassendere Einsicht in die Datenverknüpfung und -abhängigkeit zu erhalten. Dadurch muss nicht auf einen anderen Space zugegriffen werden und die Übersichtlichkeit der Abhängigkeiten wird insgesamt verbessert. Hier ist allerdings anzumerken, dass die User*innen trotzdem über entsprechende Rollen im Quell-Space verfügen müssen, damit die Analyse möglich ist.
Auch die Administration der SAP Datasphere wurde erweitert. So können Benutzer*innen über die SCIM 2.0 API aktiviert bzw. deaktiviert werden, sobald das Attribut „active“ gesetzt wird. Die Symbiose aus der API und CLI ermöglicht die Verwaltung von Nutzer*innen und Spaces ohne die Oberfläche im Browser und gibt Entwicklern weitreichende Möglichkeiten zur Automatisierung und zum Skripting.
Eine weitere Neuerung, die vor allem Systemadministrator*innen und -architekt*innen betrifft, wurde in Update 2024.21 vorgestellt. Mit dem Update wurde eine Option hinzugefügt die SAP HANA Datenbank-Patch-Versionen manuell aktualisieren zu können. Die Option kann bequem direkt über das „System about“-Dialogfeld vorgenommen werden. Bei Bedarf kann hier auf einen neuen HANA-Patch aktualisiert werden. Dadurch wird der Aktualisierungsprozess beschleunigt und vereinfacht. Die Option ist jedoch auf Patches der HANA beschränkt und größere Updates können nicht installiert werden. Dies wird nach wie vor von der SAP zentral übernommen, da hier systemseitige Abhängigkeiten vorhanden sind.
Um die Benutzererfahrung kontinuierlich zu verbessern und sicherere Kontrollmöglichkeiten in der digitalen Arbeitsumgebung zu schaffen, wurde das Space Management überarbeitet. Damit Spaces und die dazugehörigen Daten nicht ungewollt gelöscht werden, existiert nun eine Papierkorb-Funktion. Somit werden Spaces nicht endgültig entfernt, sondern in einen Papierkorb verschoben. Dieses gibt die Flexibilität den Space wiederherzustellen oder dauerhaft zu löschen. Für Benutzer*innen, die die Spaces über die CLI verwalten, ist zu beachten, dass sich das Verhalten nicht geändert hat. Das Löschen von Spaces über die CLI führt zu einer endgültigen Entfernung aus der Datenbank.
Sollten Sie Daten über SAP HANA Calculation Views in der Datasphere konsumieren, so können diese nun auch Input-Parameter enthalten. Die entsprechenden Remote-Tabellen in der SAP Datasphere unterstützen für diesen Quelltyp mit dem Update diese Funktionalität. Entwickler*innen profitieren somit von einer direkten und nahtlosen Verbindung zu SAP HANA. Die Eigenschaften der Remote Table können im Anschluss überprüft und gegeben falls noch einmal überarbeitet werden.
Der Editor des Analytic Models hat eine neue Funktion: Die Reihenfolge der Variablen kann per Drag & Drop-Funktion leicht angepasst werden. Die Änderungen werden dann automatisch in der Daten Vorschau und in der SAP Analytics Cloud berücksichtigt. Dadurch kann beispielsweise bei einer langen Lebensdauer oder häufigen Änderungen des Modells die Struktur geändert werden oder auch interessante Variablen priorisiert werden. Außerdem können Analytic Models, die multi-value Variablen enthalten, nun über die OData Consumption API zur Verfügung gestellt werden.
Seit Ende September hat sich das Layout für die Produktdetailseiten und Datenanbieterprofile des Data Marketplace verändert. Diese Seiten wurden den Detailseiten des Data Catalogs angeglichen. Das überarbeitete Design führt zu einer visuellen Konsistenz über alle Objekte im Katalog hinweg und somit zu einer harmonischen Benutzeroberfläche. Das Suchen bzw. Auffinden von Informationen wird durch die neue Anordnung wesentlich erleichtert.

Seit dem letzten Blogbeitrag haben wieder viele Inhalte und Funktionalitäten ihren Weg in die SAP Datasphere gefunden. Insbesondere die Benutzerfreundlichkeit stand in den letzten Updates im Fokus der Entwicklung. Ein Blick auf die Roadmap verrät, dass wir uns dieses Jahr noch auch viele weitere Verfeinerungen und neue, innovativ Funktionen freuen dürfen.
Wenn Sie möchten, dann zeigen wir Ihnen die Neuerungen gern in einem persönlichen Termin.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zu den Neuerungen oder der SAP Datasphere im Allgemeinen haben.
Live Demo
Wir freuen uns darauf, Ihnen die SAP Datasphere im Detail vorzustellen. Sprechen Sie uns gerne an!
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