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Steigende regulatorische Anforderungen erfordern ein professionelles Risikomanagement. Die SAP-basierte Lösung schafft Transparenz, reduziert Prüfaufwände und macht Auslagerungsrisiken gezielt steuerbar – für eine effiziente Umsetzung von Compliance- und Governance-Anforderungen.
Ein professionelles Risikomanagement ist für Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister sowie öffentliche Institutionen unverzichtbar. Steigende regulatorische Anforderungen, komplexe Auslagerungsbeziehungen und wachsende IT-Abhängigkeiten erfordern Lösungen, mit denen Risiken transparent, nachvollziehbar und revisionssicher gesteuert werden können.
Das SAP-integrierte Risikomanagement von valantic bündelt alle relevanten Informationen zu Auslagerungen, Dienstleistern, Verträgen und IKT-Dienstleistungen in einem zentralen System – direkt in der bestehenden SAP-Umgebung. So entsteht ein leistungsstarkes, integriertes Risikomanagement, das Auslagerungen transparent macht und regulatorische Anforderungen effizient erfüllt.
Effizientes Risikomanagement in SAP
Die SAP-basierte Lösung für mehr Transparenz, effiziente Compliance-Prozesse und eine revisionssichere Risikosteuerung.
Regulatorische Vorgaben wie MaRisk, die EBA-Leitlinien, § 25a KWG und insbesondere der Digital Operational Resilience Act (DORA) verschärfen die Anforderungen an das Risikomanagement nachhaltig. Laut DORA-Verordnung müssen Finanzunternehmen ein robustes IKT-Risikomanagement etablieren und ihre digitale operationelle Resilienz so ausrichten, dass IT-gestützte Geschäftsprozesse auch bei Störungen oder Cyberangriffen aufrechterhalten werden können.
Seit dem 17.01.2025 ist DORA der maßgebliche europäische Rahmen für das IKT-Risikomanagement vieler Banken; nach Angaben der Bafin gelten die BAIT nur noch übergangsweise für bestimmte Aufsichtsobjekte, die noch nicht von DORA erfasst werden. Unternehmen sollten diese Übergangszeit effektiv nutzen, um ein Risikomanagement nach DORA aufzubauen.
Zu den zentralen Anforderungen gehören:
Ohne strukturiertes SAP Risikomanagement werden Auslagerungen oft unvollständig dokumentiert, Abhängigkeiten von Dienstleistern unterschätzt und Prüfungsanforderungen nur mit hohem manuellem Aufwand erfüllt.
Ein integriertes Risikomanagement in SAP macht regulatorische Anforderungen operativ beherrschbar und verwandelt regulatorische Pflicht in einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Transparente Erfassung von Auslagerungen
Ein leistungsfähiges Risikomanagement in SAP beginnt mit einer strukturierten Erfassung aller Auslagerungen, IKT-Dienstleistungen und Dienstleister. Im SAP-integrierten Risikomanagement werden alle relevanten Informationen – von Warengruppen und Kategorien über Kritikalität und Lifecycle bis hin zu verantwortlichen Organisationseinheiten – direkt in der bestehenden SAP-Umgebung zentral gepflegt und mit den zugehörigen Verträgen verknüpft. Dabei werden auch rechtliche Rahmenbedingungen, Datenaspekte und Funktionskataloge strukturiert erfasst, sodass Abhängigkeiten und Weiterverlagerungen transparent nachvollziehbar bleiben.
Standardisierte Risikobewertung und Scoring
Kern eines Risikomanagements in SAP ist eine standardisierte Risikobewertung. Über konfigurierbare Fragebögen werden Auslagerungen, IKT-Dienstleistungen und Dienstleister anhand definierter Kriterien bewertet. Das System berechnet daraus Risikoscores, die als Grundlage für Freigaben, Maßnahmen und das laufende Monitoring dienen. So wird SAP Risikomanagement zu einem kontinuierlichen Steuerungsinstrument, das aufsichtsrechtliche Vorgaben aus DORA und MaRisk strukturiert unterstützt.
Vertrags-
management und Audit-Trail
Verträge, SLAs, Nachträge und Vereinbarungen werden in einer digitalen Vertragsakte in SAP verwaltet. Fristen, Kündigungstermine und Verlängerungsoptionen sind strukturiert hinterlegt und Erinnerungen werden automatisch ausgelöst. Die Integration digitaler Signaturen, beispielsweise DocuSign, ermöglicht rechtssichere Vertragsabschlüsse direkt aus SAP. Über elektronische Akten werden Dokumente per Drag-and-drop abgelegt, per Volltextsuche gefunden und revisionssicher verwaltet. Dadurch entsteht ein Audit-Trail, der interne und externe Prüfungen unterstützt und die im Rahmen aufsichtsrechtlicher Vorgaben geforderte Nachvollziehbarkeit im SAP Risikomanagement sicherstellt.
Funktionen des Vertrags-
managements
Standardisierte Vorlagen und eine Platzhalterlogik unterstützen die Erstellung von Verträgen, Vereinbarungen und E-Mails direkt aus SAP. Die Integration in Microsoft Office und Outlook erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen, Einkauf, Rechtsabteilung und Compliance und reduziert manuelle Arbeitsschritte deutlich. Das Vertragsmanagement unterstützt ein medienbruchfreies Risikomanagement in SAP. KI-gestützte Funktionen wie Datenextraktion und eine Chatfunktion zu Vertragsinhalten erleichtern im Risikomanagement die Zuordnung von Informationen und das schnelle Auffinden risikorelevanter Vertragsdetails.
Ein in SAP integriertes Risikomanagement bietet zahlreiche Vorteile, unter anderem:
Regulatorische Sicherheit
Abbildung und Nachweisbarkeit aller Auslagerungs- und Fremdbezugsprozesse gemäß DORA, MaRisk, EBA-Leitlinien, § 25a KWG und BAIT direkt in der SAP-Landschaft.
Hohe Transparenz
Zentrale Sicht auf Dienstleister, Auslagerungen, Verträge und Risiken; frühzeitige Erkennung von Konzentrationsrisiken und Abhängigkeiten.
Standardisierte, revisionssichere Prozesse
Einheitliche Workflows für Bedarfserfassung, Risikobewertung, Freigabe, Vertragsmanagement und Monitoring.
Effizienz und fundierte Entscheidungen
Automatisierung, digitale Vertragsakten und KPI-basiertes Reporting reduzieren Aufwand und schaffen belastbare Entscheidungsgrundlagen.
Nahtlose SAP-Integration
SAP-zertifizierte Softwarelösung für ERP und S/4HANA, ohne Medienbrüche oder Insellösungen.
Gestärkte Resilienz
Klare Verantwortlichkeiten, transparente Historien und durchgängige Dokumentation unterstützen Audits, Prüfungen und die operative Resilienz der Organisation.
Die valantic Lösung ist für SAP S/4HANA und auch noch SAP ERP erhältlich und lässt sich nahtlos in ein bestehendes SAP System integrieren. Die Lösung ist „SAP Certified – Integration with RISE with SAP S/4HANA® Cloud“ und erfüllt hohe Anforderungen an Sicherheit, Performance und Compliance. Das SAP Risikomanagement wird direkt in die bestehende Systemlandschaft eingebettet.
Die Einführung von SAP-integriertem Risikomanagement erfolgt in kompakten Projektphasen: Nach einem gemeinsamen Kickoff mit valantic werden Projektziele, Anforderungen und Rahmenbedingungen definiert. Anschließend wird die Lösung in der bestehenden SAP-Landschaft installiert und die fachlichen Anforderungen werden in Workshops konkretisiert und priorisiert. Darauf folgen das Customizing im SAP-System, Tests unter Realbedingungen und die Schulung der Key User. Mit dem anschließenden Going Live und einer gezielten Nachbetreuung wird ein stabiler und zukunftssicherer Betrieb des SAP Risikomanagements sichergestellt.
Effizientes Risikomanagement in SAP
Die SAP-basierte Lösung für mehr Transparenz, effiziente Compliance-Prozesse und eine revisionssichere Risikosteuerung.
Risikomanagement bezeichnet den systematischen Umgang mit Risiken, die die Zielerreichung einer Organisation gefährden können. Dazu zählen das Identifizieren, Bewerten, Steuern, Überwachen und Dokumentieren von Risiken. Im Finanzsektor stehen insbesondere finanzielle, operationelle, regulatorische sowie IT- und Cyberrisiken im Fokus.
DORA, MaRisk, EBA-Leitlinien, § 25a KWG und BAIT bilden den regulatorischen Rahmen für das Risikomanagement von Finanzinstituten. Ein SAP-integriertes Risikomanagement unterstützt die nachweisbare Umsetzung dieser Anforderungen in Prozessen und Systemen und erleichtert die Prüfung durch Aufsichtsbehörden.
Auslagerungen liegen vor, wenn wesentliche Aktivitäten oder Prozesse von externen Dienstleistern übernommen werden. IKT-Dienstleistungen umfassen externe IT-Leistungen wie Cloud-Services, Software-as-a-Service, Hosting oder Wartung. Sie sind relevant, weil Abhängigkeiten entstehen und besondere regulatorische Anforderungen gelten. Ein strukturiertes Auslagerungsmanagement in SAP schafft Transparenz und ermöglicht eine gezielte Steuerung dieser Beziehungen.
Digitale operationelle Resilienz beschreibt die Fähigkeit, IT-gestützte Geschäftsprozesse auch bei Störungen, Cyberangriffen oder Systemausfällen aufrechtzuerhalten oder schnell wiederherzustellen. DORA konkretisiert Anforderungen an Notfallkonzepte, Monitoring, Governance und Dokumentation und legt den Fokus insbesondere auf IKT-Risiken.
Aufsichtsbehörden erwarten vollständig dokumentierte, fachlich begründete, zeitlich nachvollziehbare und dauerhaft prüfbare Entscheidungen und Prozesse im Risikomanagement. Eine SAP-integrierte Lösung erleichtert den Aufbau von Audit-Trails, die Zuordnung von Verantwortlichkeiten und die Nachvollziehbarkeit für interne Revision und Aufsicht.
Eine digitale Vertragsakte bündelt Verträge, SLAs, Laufzeiten, Fristen, Verantwortlichkeiten und Risikoeinstufungen an einem Ort. Sie schafft Transparenz über vertragliche Verpflichtungen und Rechte, erleichtert die Einhaltung von Fristen und Eskalationswegen und verbindet vertragliche Regelungen mit Risikoanalysen und Maßnahmen – idealerweise direkt in SAP.
Kennzahlen (KPIs) und Auswertungen machen zentrale Aspekte des Risikomanagements messbar und sichtbar, etwa Anzahl kritischer Dienstleister, Status von Bewertungen oder Häufigkeit von Vorfällen. Sie zeigen Handlungsbedarf und unterstützen ein kontinuierliches Monitoring sowie regelmäßige Neubewertungen.
Künstliche Intelligenz kann das Risikomanagement unterstützen, indem sie Vertragsinhalte strukturiert aufbereitet, relevante Informationen schneller verfügbar und risikorelevante Sachverhalte frühzeitig sichtbar macht – unter Einhaltung der regulatorischen Anforderungen an Governance, Datenschutz und Nachvollziehbarkeit.