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Lernen Sie die Menschen kennen, die mit Leidenschaft und Verantwortung bei valantic Großes bewegen.
Mehr über uns erfahrenAb 2027 verpflichtend
Ab 2027 wird der Digitale Produktpass (DPP) schrittweise Pflicht. Er verlangt Daten, die heute oft noch über Lieferanten, Nachhaltigkeitsabteilungen und verschiedene Systeme verstreut sind. Wir helfen Ihnen, den Überblick zu gewinnen und Ihr Unternehmen strukturiert, effizient und rechtzeitig auf den DPP vorzubereiten.
Februar 2027
Batteriepass wird Pflicht für Industrie- und Fahrzeugbatterien (> 2 kWh) gemäß EU-Batterieverordnung (EU 2023/1542).
Ab Mitte 2027
Textilien, Stahl, Aluminium und Elektronik folgen als priorisierte Produktgruppen.
Ab 2028+
Schrittweise Ausweitung auf weitere Produktgruppen im EU-Binnenmarkt durch produktgruppenspezifische delegierte Rechtsakte.
Hintergrund zum DPP
Der Digitale Produktpass ist das zentrale Instrument der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR). Er bündelt alle relevanten Informationen zu einem Produkt in einem standardisierten, digitalen Datensatz: von der Materialzusammensetzung über den CO₂-Fußabdruck bis hin zu Reparaturanleitungen und Recyclinghinweisen. Abrufbar per QR-Code, NFC oder RFID begleitet er jedes Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus, vom Rohstoffabbau bis zur Wiederverwertung.
Die EU führt den DPP schrittweise über produktgruppenspezifische delegierte Rechtsakte ein. Verantwortlich für die Erstellung und Pflege des Passes ist der Hersteller bzw. Inverkehrbringer des Produkts. Ab Veröffentlichung eines Rechtsakts bleiben Unternehmen 18 Monate Zeit für die Umsetzung. Wer seine Produktdaten bis dahin nicht im Griff hat, verliert den Marktzugang in Europa.
Jetzt Wissen vertiefen: Die DPP-Webinarreihe von valantic
Der Digitale Produktpass (DPP) betrifft viele Abteilungen gleichzeitig. In unserer Webinarreihe beleuchten wir alle relevanten Perspektiven: von Nachhaltigkeit über Datenmanagement bis hin zu PIM, PLM und SAP.
PIM als Fundament für den DPP
Ein DPP verlangt Daten aus unterschiedlichsten Quellen: Produktstammdaten, technische Spezifikationen und Konformitätsdokumente liegen typischerweise bereits im PIM. Doch der Produktpass geht weit darüber hinaus. Lieferantendaten zur Materialherkunft, Nachhaltigkeitskennzahlen wie der CO₂-Fußabdruck, Serialisierung auf Einzelstück- oder Chargenebene und ein rollenbasiertes Zugriffsmanagement für Behörden, Recycler und Verbraucher: All das muss systematisch aufgebaut und angebunden werden.
Ihr PIM bildet eine zentrale Säule der DPP-Datenarchitektur. Wir ergänzen es gezielt durch Anbindung von Drittsystemen wie z. B. ERP, PLM für Serialisierung und Stücklisten sowie durch Lieferantenintegration für Herkunfts- und Nachhaltigkeitsdaten.
Zentralisierung statt Datensilos
Statische Produktdaten wie Spezifikationen, Materialangaben und Konformitätsdokumente zentral im PIM pflegen und von dort aus bereitstellen. Für dynamische Daten wie Reparaturhistorien oder Batterie-Gesundheitszustände binden wir die relevanten Quellsysteme an.
Granulare Transparenz
Vom CO₂-Fußabdruck bis zur Reparierbarkeit: Wir helfen Ihnen, alle geforderten Attribute sauber in Ihrem Datenmodell zu verankern.
Automatisierte Bereitstellung
Durchgängige Datenflüsse von Lieferanten und internen Systemen bis zum QR-Code am Produkt, inklusive Konvertierung in das EU-konforme Format (JSON-LD)
Zukunftssichere Architektur
Agiles PIM-Datenmodell, das flexibel auf neue delegierte Rechtsakte und Produktgruppen reagiert, bevor regulatorische Fristen zum Problem werden.
Übersetzungsmanagement
Der DPP muss in der Landessprache des Zielmarkts verfügbar sein. Ihr PIM ermöglicht die zentrale Pflege und Ausspielung in sämtliche EU-Sprachen.
Datenqualität und Vollständigkeit
Regelbasierte Validierungen, Completeness Scores und Freigabe-Workflows stellen sicher, dass kein unvollständiger Datensatz das Unternehmen verlässt.
Mehrfachnutzung der Daten
Dieselben Daten speisen DPP, CSRD-Berichte, SCIP-Meldungen und Green-Claims-Nachweise. Einmal erheben, mehrfach nutzen und so Doppelaufwände in ESG-Reporting und Compliance reduzieren.
Unser Angebot
Sie wissen, dass der DPP kommt. Aber wo stehen Sie heute und was ist der effizienteste Weg zur Compliance? Genau das klären wir gemeinsam in einem strukturierten Prozess:
Schritt 1: Gap-Analyse
Bestandsaufnahme, Betroffenheit und Priorisierung
Fokus & Methodik
Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Daten- und Systemlandschaft:
Wir identifizieren betroffene Produktgruppen, prüfen die Datenverfügbarkeit und erstellen eine DPP-Risikoeinschätzung mit klarer Priorisierung der Lücken.
Methodik: Desk Research, Workshops & Interviews
Schritt 2: Datenstrategie
Systemdesign, Data Governance und Roadmap
Fokus & Methodik
Definition der Zielarchitektur (PIM, PLM, Data Hub), Aufbau einer Data Governance und Ableitung einer konkreten Umsetzungsroadmap:
Wir konzipieren den End-to-End-Prozess für Ihre Datensammlung und -bereitstellung.
Methodik: Interviews & Workshops
Schritt 3: Umsetzung
Umfang nach Bedarf
Fokus & Methodik
Ausgestaltung der konkreten Datenpunkte, Verprobung der Zielarchitektur, Anbindung relevanter Systeme und Erstellung erster DPP-Reports.
Methodik: Implementierung & Pilotierung
Warten Sie nicht, bis die ESPR-Fristen verstreichen. Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie Ihr Datenmodell heute schon zukunftssicher aufgestellt werden kann.