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Mehr über uns erfahren3. September 2026
Seit dem 24. August 2026 sind ChatGPT Ads auch in Österreich und weiteren europäischen Märkten verfügbar. Unternehmen erhalten damit eine neue Möglichkeit, Werbung in ChatGPT zu schalten und Nutzerinnen bzw. Nutzer während ihrer Recherche zu erreichen.
Recherche, Vergleich und Kaufentscheidung finden zunehmend in ChatGPT statt. Nutzerinnen und Nutzer suchen nach passenden Produkten, vergleichen Angebote oder lassen sich Lösungen für konkrete Probleme empfehlen. Mit ChatGPT Ads entsteht genau dort ein neuer Werbekontaktpunkt.
Spannend ist der Zeitpunkt, an dem Werbung ins Spiel kommt: Oft wissen Nutzerinnen und Nutzer bereits, was sie brauchen. Für ein konkretes Produkt, eine Marke oder einen Anbieter haben sie sich aber noch nicht entschieden.
Dass AI dabei bereits eine Rolle spielt, zeigen aktuelle Zahlen: Laut einer Shopfully-Umfrage hat jede fünfte befragte Person in Europa in den vergangenen zwölf Monaten AI zur Unterstützung bei Kaufentscheidungen genutzt.
Für Performance Marketing ist das mehr als relevant: Wenn ein Teil der Recherche und Entscheidungsfindung in AI-Dialogen stattfindet, entsteht dort ein neuer Kontaktpunkt für Marken. Wie stark AI die einzelnen Phasen der Customer Journey verändert, zeigen wir im Beitrag „AI verändert die Customer Journey“.
„ChatGPT Ads bringen Werbung in eine Phase der Customer Journey, in der ein konkreter Bedarf häufig bereits besteht, die Entscheidung aber noch offen ist.“
ChatGPT Ads erscheinen unterhalb der Antwort und sind klar als gesponserte Inhalte gekennzeichnet. Bezahlte Platzierungen und organische Antworten bleiben dabei voneinander getrennt: Werbung hat keinen Einfluss darauf, was ChatGPT antwortet.
Aktuell gibt es drei unterschiedliche Anzeigenformate:
Sind ChatGPT Ads für Ihr Unternehmen relevant?
Wir analysieren Ihre Ausgangssituation und identifizieren gemeinsam, wo ChatGPT Ads für Ihr Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann.
Bei Search Advertising steht eine konkrete Suchanfrage im Mittelpunkt. Paid Social arbeitet unter anderem mit Interessen, Zielgruppen und Verhalten. Bei ChatGPT kommt etwas hinzu: der Kontext des Gesprächs.
Userinnen bzw. User sagen nicht nur, wonach sie suchen. Sie können erklären, was sie brauchen, was ihnen wichtig ist und welche Möglichkeiten sie geprüft haben.
Ein Beispiel: Eine Nutzerin sucht ein Hotel für den Familienurlaub. Im Gespräch nennt sie ihr Budget, den Reisezeitraum, die gewünschte Lage und bestimmte Anforderungen an das Hotel. Damit ist deutlich mehr über ihre aktuelle Situation bekannt als durch eine einzelne Suchanfrage.
Genau hier sehen wir das Potenzial von ChatGPT Ads: Marken können in einem Moment präsent sein, in dem bereits Interesse besteht, die Entscheidung aber noch offen ist. Damit ist ChatGPT aus unserer Sicht besonders für die Consideration-Phase und den Mid Funnel interessant.
Ersetzen ChatGPT Ads künftig Google Ads oder Paid Social? Aus unserer Sicht klar: nein.
Die Kanäle erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Paid Social kann Aufmerksamkeit schaffen und Nachfrage wecken. Search greift eine konkrete Suchintention auf. ChatGPT schafft einen zusätzlichen Kontaktpunkt, wenn Menschen recherchieren, vergleichen und Entscheidungen vorbereiten.
Für Unternehmen sollte deshalb nicht die Frage im Mittelpunkt stehen, welcher Kanal künftig wichtiger wird. Entscheidend ist, wie die einzelnen Kontaktpunkte zusammenspielen. Genau damit beschäftigen wir uns im Beitrag „Digitale Sichtbarkeit entsteht im Zusammenspiel von Systemen“.
ChatGPT Ads sollten daher nicht für sich allein geplant werden, sondern eine klare Aufgabe innerhalb des bestehenden Media-Mix übernehmen.
ChatGPT Ads sind Teil einer größeren Entwicklung. Mit Generative Engine Optimization (GEO) und AI Visibility beschäftigen wir uns bereits mit der Frage, ob und wie Marken in Antworten von ChatGPT, Google AI Overviews und anderen AI-Systemen vorkommen. Mit Paid AI – auch Generative Engine Advertising (GEA) genannt – kommt nun die bezahlte Seite dazu.
Für uns gehören beide zusammen.
Wer organisch in AI-Systemen sichtbar sein möchte, braucht relevante Inhalte, verständliche Informationen und gut strukturierte Daten. Dabei zählt nicht nur die eigene Website. Auch externe Quellen wie Medien, Foren oder Social Media spielen eine Rolle. Was Unternehmen dafür beachten sollten, zeigen wir im Beitrag „AI verändert die digitale Sichtbarkeit“.
Paid AI schafft zusätzlich die Möglichkeit, bezahlte Präsenz in passenden Situationen aufzubauen.
„Paid und Organic müssen auch in der AI Search zusammengedacht werden.“ so Ines Eschbacher, Geschäftsführerin valantic Austria
Das betrifft weit mehr als SEO und Performance Marketing. Content, Social Media, Daten, Tracking und die eigene Website bestimmen mit, welches Bild einer Marke entsteht und was nach einem Kontakt passiert. Deshalb sollten diese Bereiche auch bei AI nicht getrennt voneinander geplant werden.
Genau hier liegt unsere Stärke als Full-Service-Digitalagentur: Wir führen diese Disziplinen zusammen und entwickeln Strategien über die gesamte Customer Journey hinweg.
Bei einem neuen Kanal ist die Versuchung groß, einfach loszulegen. Vor dem ersten Test lohnt es sich, ein paar grundlegende Fragen zu beantworten:
Nicht jede Marke muss sofort in ChatGPT Ads investieren. Aber Unternehmen sollten jetzt herausfinden, welche Rolle AI bei Recherche, Vergleich und Kaufentscheidung ihrer Zielgruppen spielt.
ChatGPT Ads sind Werbeanzeigen innerhalb von ChatGPT. Sie ermöglichen Unternehmen, Nutzer*innen zu erreichen, während diese recherchieren, Angebote vergleichen oder Entscheidungen vorbereiten.
Bei der Auswahl passender Werbung können unter anderem Intent und Context einer Unterhaltung berücksichtigt werden. Damit unterscheidet sich Werbung in ChatGPT von klassischen Search Ads, bei denen vor allem die konkrete Suchanfrage im Mittelpunkt steht.
Die Kosten für ChatGPT Ads hängen unter anderem vom gewählten Abrechnungsmodell, Wettbewerb und der Relevanz der Anzeige ab. Einen Fixpreis gibt es nicht: Die Abrechnung erfolgt über eine relevanzgewichtete Zweitpreisauktion, wahlweise auf CPM- oder CPC-Basis. Da sich der Markt aktuell entwickelt, gibt es für Europa und Österreich noch keine belastbaren Benchmarks.
Seit 24. August 2026 werden ChatGPT Ads auch Nutzer*innen in Österreich ausgespielt. Der Zugang für Werbetreibende befindet sich allerdings noch im Rollout und ist aktuell eingeschränkt. Die Buchung erfolgt zunächst über ausgewählte Partner, eine Self-Service-Lösung soll in Q3 folgen.
Da sich Zugänge, Funktionen und Buchungsmöglichkeiten derzeit laufend weiterentwickeln, beobachten wir die Entwicklung genau. Unternehmen können sich aber bereits jetzt mit möglichen Einsatzfeldern beschäftigen und klären, welche Rolle ChatGPT Ads künftig im eigenen Media-Mix spielen können.
Nein. Wir sehen ChatGPT Ads als zusätzlichen Touchpoint im Media-Mix. Search, Paid Social und ChatGPT erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten entlang der Customer Journey aufeinander abgestimmt werden.
ChatGPT Ads können aktuell Nutzerinnen und Nutzer der Free- und Go-Pläne angezeigt werden. Plus-, Pro-, Business-, Enterprise- und Edu-Accounts bleiben werbefrei. Auch Accounts, die Personen unter 18 Jahren zugeordnet werden, erhalten keine Werbung.
Stand: August 2026. ChatGPT Ads befinden sich in einer frühen Marktphase. Verfügbarkeit, Funktionen und Preismodelle können sich verändern.
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