Skip to content
Blog

Der neue Automation Stack: Warum AI-Agents, Orchestrierung und generierte Software den neuen Standard definieren

Künstliche Intelligenz
  • Automation Stack
  • KI-Agenten
  • Prozessautomatisierung
Jörg Rodehüser

17. Dezember 2025

Eine Frau interagiert mit einem humanoiden Roboter, während sie ein Tablet hält; beide sitzen auf einem Sofa.

Diesen Artikel teilen

Automatisierung steht heute an einem ähnlichen Punkt wie Softwareentwicklung vor der Einführung von Cloud und APIs. Bestehende Konzepte funktionieren noch, stoßen aber sichtbar an ihre Grenzen. Gleichzeitig entsteht ein neues Zusammenspiel von Technologien, das nicht nur einzelne Probleme löst, sondern die Art verändert, wie Unternehmen Prozesse, Systeme und Entscheidungen miteinander verbinden.

Dieser neue Automatisierungsansatz lässt sich nicht mehr auf ein einzelnes Tool reduzieren. Er ist ein Stack – bestehend aus intelligenten KI-Agenten, klarer Orchestrierung und Software, die nicht mehr klassisch entwickelt, sondern bedarfsgerecht generiert wird.

Automatisierung verschiebt sich von Ausführung zu Verantwortung

Klassische Automatisierung war vor allem auf Ausführung fokussiert. Mit KI-Agenten verändert sich dieses Bild grundlegend. Agenten analysieren Situationen, bewerten Informationen, planen nächste Schritte und führen Aktionen eigenständig aus.

Damit verschiebt sich Automatisierung von reiner Abarbeitung hin zu echter Verantwortung innerhalb definierter Grenzen. Diese Entwicklung macht Automatisierung deutlich leistungsfähiger – aber auch komplexer.

Orchestrierung wird zur stabilisierenden Schicht

Je mehr Entscheidungsfähigkeit an KI-Systeme übergeht, desto wichtiger wird die Frage nach Kontrolle, Transparenz und Steuerbarkeit. Orchestrierungsplattformen wie Camunda übernehmen diese Rolle. Sie definieren Prozessgrenzen, integrieren Menschen an den richtigen Stellen und stellen Nachvollziehbarkeit sicher.

Ohne Orchestrierung bleiben KI-Agenten isolierte Einzellösungen. Mit Orchestrierung werden sie Teil eines konsistenten, skalierbaren Gesamtsystems.

Generierte Software verändert die Logik von Digitalisierung

Große Sprachmodelle sind heute in der Lage, vollständige Anwendungen zu generieren – angepasst an konkrete Anforderungen, integriert in bestehende Architekturen und technisch sauber umgesetzt.

Software wird damit nicht mehr als Projekt verstanden, sondern als flexibel erzeugbares Produkt. Prozesse definieren den Rahmen, Agenten treffen Entscheidungen, generierte Software liefert die passenden Werkzeuge.

Fazit

Der neue Automation Stack markiert einen Paradigmenwechsel. Weg von mechanischer Ausführung, hin zu intelligenter, verantwortungsvoller Prozessgestaltung. Unternehmen, die diesen Stack frühzeitig etablieren, schaffen eine zukunftssichere Grundlage für digitale Innovation.

Ihr Ansprechpartner

Jörg Rodehüser, Sales Account Executive, valantic

Jörg Rodehüser

Senior Expert AI Process Automation

valantic

Mehr zum Thema

Inside the Heavy Industry Factory Female Industrial Engineer Works on Personal Computer She Designs 3D Engine Model, Her Male Colleague Talks with her about the SAP Service and Asset Manager

Künstliche Intelligenz 25. Juni 2026

KI-Potenziale in der Fertigung: Welche Use Cases laufen bereits – und was rechnet sich?

In der Fertigungsindustrie zählt KI schon heute zu den wichtigsten Technologien. Doch zwischen Ambition und produktivem Einsatz mit messbarem Outcome klafft eine deutliche Lücke. Wo lohnt sich KI in der Fertigungsindustrie 2026 und welche Use Cases machen die Potenziale schon heute greifbar?

KI-Potenziale in der Fertigung: Welche Use Cases laufen bereits – und was rechnet sich?
Zwei Mitarbeitende am Schreibtisch arbeiten konzentriert an ihren PCs.

Künstliche Intelligenz 24. Juni 2026

Model Context Protocol: MCP als Infrastruktur für KI-Integration

Model Context Protocol, kurz MCP, taucht zunehmend in strategischen KI-Diskussionen auf. Der offene Standard bietet einen effizienten Weg, KI-Assistenten mit CRM, ERP und internen Systemen zu verbinden. Dieser Beitrag ordnet ein, warum MCP für Entscheider relevant ist, welche geschäftlichen Chancen entstehen und wo Vorsicht geboten ist.

Model Context Protocol: MCP als Infrastruktur für KI-Integration
valantic Austria Mitarbeiterin, die in der Web-Programmierung arbeitet.

Customer Experience 23. Juni 2026

Digitale Wertschöpfung im Wandel: Customer Journey, Plattformen & Agentic Commerce

KI verändert die Customer Journey: Entscheidungen werden früher getroffen, Plattformen übernehmen neue Rollen und Agentic Commerce prägt automatisierte Kaufprozesse. Erfahren Sie, wie Unternehmen ihre Strategien zur digitalen Wertschöpfung auf die nächste Generation der digitalen Entscheidungsfindung ausrichten.

Digitale Wertschöpfung im Wandel: Customer Journey, Plattformen & Agentic Commerce

Nichts verpassen.
Blogartikel abonnieren.

Anmelden