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Mehr über uns erfahrenKünstliche Intelligenz und SAP AI werden inzwischen von vielen SAP Kunden konkret eingesetzt, gefragt sind vor allem geschäftsrelevante, agentenbasierte Use Cases. Dabei kommt es auf robuste Governance-, Sicherheits- und Datenstrukturen an.
Künstliche Intelligenz ist im SAP Kontext längst kein Zukunftsversprechen mehr, sondern entwickelt sich zum operativen und strategischen Hebel für Effizienz, Resilienz und neue Geschäftsmodelle. Die valantic SAP Studie 2026 zeigt: Ein Großteil der Unternehmen im DACH-Raum setzt bereits konkrete KI-Lösungen ein – allerdings mit stark variierendem Reifegrad und deutlichen Unterschieden zwischen Branchen und Ländern.
Während einige Vorreiter KI tief in ihre SAP Prozesse integriert haben und klare Roadmaps verfolgen, kämpfen andere noch mit isolierten Pilotprojekten, unklaren Zuständigkeiten und fehlender Governance. Wer jetzt den Schritt weg von singulären Use Cases hin zu einer strategischen, unternehmensweiten KI-Agenda geht, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.
Laut valantic SAP Studie 2026 nutzen rund zwei Drittel der befragten Unternehmen im DACH-Raum bereits KI im SAP-Umfeld. Die Einsatzfelder reichen von Prognosemodellen im Controlling über automatisierte Dispositionsvorschläge in der Supply Chain bis hin zu Chatbots im Kundenservice. Besonders weit sind Branchen wie die Automobilindustrie und die Lebensmittelbranche, in denen volatile Märkte, schwankende Nachfrage und komplexe Lieferketten den Druck zur Effizienzsteigerung erhöhen. Hier werden KI-Modelle gezielt eingesetzt, um Bedarfe genauer zu prognostizieren, Bestände zu optimieren und Service-Level stabil zu halten.
Gleichzeitig zeigt sich eine deutliche Spreizung der Reifegrade. Unternehmen mit hoher KI-Reife verfügen über definierte Rollen wie AI Product Owner oder Data Scientists, über dedizierte Budgets und über eine Roadmap, die den Ausbau von Use Cases über mehrere Jahre plant. Auf der anderen Seite stehen Organisationen, in denen KI vor allem als Experiment einzelner Teams verstanden wird – ohne Anbindung an eine übergreifende Daten- oder Plattformstrategie. In diesen Fällen bleibt der Mehrwert häufig hinter den Erwartungen zurück, weil technische Machbarkeit nicht mit organisatorischer Verankerung einhergeht.
Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die in der Studie befragten Unternehmen längst nicht mehr nach allgemeinen „KI-Modellen“ fragen, sondern nach konkreten AI-Agents, die spürbar Arbeit abnehmen. Im Fokus stehen Szenarien, in denen heute viel manuelle Routine anfällt – etwa bei der Bearbeitung von Service-Tickets, im Debitorenmanagement oder in der Disposition.
Gefragt sind KI-Agenten, die innerhalb klarer Leitplanken selbstständig Schritte übernehmen können: Fälle vorsortieren, Entscheidungen vorbereiten, Standardprozesse anstoßen. Über SAP BTP und die SAP Business Data Cloud greifen diese Agents auf die relevanten SAP S/4HANA-Daten zu und werden so zu einem neuen Automatisierungslevel im SAP-Umfeld.
Die Botschaft aus der Studie: Der Markt bewegt sich weg von abstrakten KI-Piloten hin zu klar umrissenen, agentenbasierten Use Cases – und Unternehmen erwarten von ihren SAP-Plattformen, dass sie genau diese Form von „hands-on“ Automatisierung unterstützen.
Die laut der valantic SAP Studie 2026 priorisierten KI-Funktionalitäten im SAP Ökosystem
Die Studie macht deutlich, dass die wahrgenommenen Vorteile von KI regional unterschiedlich gewichtet werden. In Deutschland dominieren Prozessbeschleunigung und Entlastung der Mitarbeitenden. KI wird vor allem als Instrument gesehen, um Routineaufgaben zu automatisieren, Durchlaufzeiten zu verkürzen und Entscheidungen schneller sowie datenbasierter zu treffen. In der Schweiz steht hingegen die Kostensenkung stärker im Vordergrund; dort wird KI in erster Linie mit Effizienzsteigerung und der Optimierung vorhandener Ressourcen verbunden.
Diese Unterschiede spiegeln unterschiedliche Rahmenbedingungen und kulturelle Prägungen wider. Für C-Level-Entscheider bedeutet das, dass KI-Strategien nicht nur technologisch konsistent, sondern auch organisatorisch und regional anschlussfähig sein müssen. Eine zentrale Roadmap kann den Rahmen setzen, sollte aber Raum für lokale Ausprägungen lassen – etwa in der Gewichtung von Effizienz, Wachstum oder Risikoreduktion.
Trotz wachsender Akzeptanz bleiben Governance, Sicherheit und Datenqualität zentrale Hemmnisse. Viele Unternehmen sehen KI im SAP-Kontext zwar als Chance, fürchten aber Risiken im Hinblick auf Datenschutz, Compliance und IT-Sicherheit. Insbesondere bei generativen KI-Lösungen und autonomen Entscheidungsunterstützungssystemen steigen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Kontrolle.
Die Studie zeigt, dass Unternehmen mit klaren Governance-Strukturen schneller vom Pilot in den produktiven Einsatz kommen. Erfolgreiche Organisationen zeichnen sich durch drei Merkmale aus:
Regionale Hemmnisse für den KI-Einsatz – Sicherheits- und Compliance-Fragen bremsen die Skalierung.
Die zentrale Aufgabe besteht darin, den Schritt vom isolierten Use Case zur strategischen KI-Roadmap zu gehen. Dazu sollten Unternehmen zunächst ihre Prozesse systematisch daraufhin analysieren, wo KI den größten Hebel entfalten kann – etwa in Forecasting, Pricing, Beschaffung oder Service. Auf dieser Basis lässt sich eine priorisierte Pipeline von Initiativen entwickeln, die sowohl schnelle Erfolge als auch strukturelle Verbesserungen adressiert.
Parallel dazu braucht es eine technische Basis, die auf SAP S/4HANA, SAP BTP und SAP Business Data Cloud aufsetzt und eine skalierbare, sichere KI-Landschaft ermöglicht. Und nicht zuletzt müssen Organisation und Kultur mitgenommen werden: neue Rollen, neue Kompetenzen, ein offener Umgang mit datengetriebenen Entscheidungen. Die valantic SAP Studie 2026 macht deutlich, dass KI im SAP-Umfeld kein Selbstzweck ist. Richtig verankert, wird sie zum strategischen Instrument, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit in einem volatilen Umfeld nachhaltig zu sichern.
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valantic SAP Studie 2026
Seit 2018 befragt valantic Führungskräfte von SAP Kunden nach Investitionsabsichten und Business-Chancen. Die valantic SAP Studie 2026 zeigt, wo die Unternehmen aus der DACH-Region derzeit in ihrem Digitalisierungsprozess stehen und welche Weichen sie für die Zukunft stellen.