Bild von einem Käsebrot und Produktionsmaschinen der Käseproduktion, daneben das Logo von Hochland: valantic Referenzstory zur S/4HANA Migration von Hochland

Käseproduzent Hochland wählt Greenfield-Ansatz für SAP S/4HANA-Migration

S/4 Future Projekt

Die Hochland Gruppe ist mit ihren beliebten Marken wie Hochland, Almette, Grünländer, Patros, Fetaxa, Gervais, Valbrie und Valbon einer der größten privaten Käsehersteller Europas. Über 5.500 Beschäftigte arbeiten weltweit für Hochland und erwirtschafteten einen Jahresumsatz von knapp 1,6 Mrd. Euro.

Der Familienbetrieb in der vierten Generation stellt seit 90 Jahren Käseprodukte her und legt Wert auf Qualität, Tradition und Kultur. Der Stammsitz liegt in Heimenkirch im Allgäu. Über die letzten Jahrzehnte ist Hochland zu einem internationalen Unternehmen gewachsen, mit Niederlassungen in Frankreich, Spanien, Polen, Rumänien, Russland und den USA. Seit vielen Jahren gehört auch eine Maschinen- und Anlagenbau-Sparte mit Produktionsmaschinen für die Käseherstellung und -verpackung zum Unternehmen, mit Standorten in Deutschland, Australien und den USA.

Herausforderung

Umstellung eines alten R/3-Systems auf SAP S/4HANA.

Beratungsansatz

Käseproduzent Hochland wählt für die SAP S/4HANA-Migration einen Greenfield-Ansatz, punktuell Brownfield, kombiniert mit agiler Projektmethodik.

Kundennutzen und Lösung

SAP S/4HANA wird zur Grundlage für die digitale Transformation bei Hochland.

Nach der Konzeptphase war es im Februar 2020 dann soweit: Die Entscheidung für Greenfield war auf einer internationalen Kick-off-Veranstaltung mit 120 Teilnehmer*innen recht eindeutig gefallen, obwohl vereinzelte Stimmen immer noch einen großen Respekt vor der enormen Komplexität des Migrationsprojektes hatten. „Am Ende war und ist aber das ganze Hochland Team, auch der Vorstand, mit großem Enthusiasmus dabei“, erinnert sich Brunner an die Anfangsphase.

Im Juni 2020 fiel die Entscheidung für die agile Projektmethodik „Continuous Discovery & Delivery“ (CD&D). Für die „Wasserfall“-Pragmatiker*innen in der IT-Entwicklungsabteilung war das ein völlig neues Terrain. Aber auch die Berater*innen von valantic betraten mit CD&D in dieser, bei Hochland eingesetzten spezifischen Ausprägung teilweise Neuland.

Hochland hatte zum Beispiel bestimmte Themen wie die Rezeptentwicklung bereits in R/3 überarbeitet und Prozessmodelle plus Funktionen auf Brauchbarkeit überprüft. „Diese Teilbereiche hatten wir bereits neu aufgesetzt und haben sie dann als Brown Spots in die S/4-Welt migriert. So bekommt unser Greenfield-Ansatz auch einige Bluefield- und Brownfield-Tupfer. Wir sprechen hier von unserem ‚Farbenspiel‘ im Projekt“, scherzt Brunner.

Infografik zur agilen Integration, Framework S/4HANA Migration bei Hochland

Die Projektmethodik Continuous Discovery and Delivery (CD&D oder auch AIF) verzahnt über 1-Monats-Sprints die Planung und Realisierung von Teilprozessen und kommt dadurch schnell zu sehr guten Ergebnissen. (Quelle: Vortrag Jürgen Brunner auf dem valantic Customer Focus Day SAP 2020)

Hochland ist nicht nur einer der größten privaten Käseproduzenten in Europa, sondern stellt seit Jahrzehnten mit einer Tochterfirma in Deutschland und seit einigen Jahren auch in Australien und den USA auch Produktionsmaschinen für die Käseherstellung und -verarbeitung her. Das war ein weiterer Grund, SAP wie auf einer grünen Wiese weitgehend neu aufzusetzen und alle Prozesse einer Prüfung zu unterziehen. „Wir haben nicht nur Käseprozesse abzubilden, sondern auch einen klassischen Maschinen- und Anlagenbauer mit an Bord“, erläutert Brunner. Ein weiterer Vorteil: Mit der Migration führt Hochland auch die für die Benutzerakzeptanz entscheidenden bedienfreundlicheren Fiori GUIs von SAP ein.

Das Migrationsprojekt vom bisherigen R/3-System auf das neue S/4HANA in allen Landesgesellschaften wird voraussichtlich 2024 abgeschlossen werden. Bislang zieht IT-Bereichsleiter Brunner ein positives Fazit: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir uns bei Hochland zusammen mit valantic trauen, diesen mutigen Weg zu gehen. Wir sind immer noch dabei, an einigen Stellschrauben hier und da zu drehen, aber auch kurzfristige Veränderungen der Methode gehören zum agilen Vorgehensmodell.“ Brunner sieht S/4HANA als wesentliche Komponente der unternehmerischen Vision von Hochland, die sich auf fünf Säulen stützt: Wachstum, Nachhaltigkeit, Effizienzsteigerung, Digitalisierung und Attraktivität für die Mitarbeitenden. Besonders die Bedeutung der letzten, fünften Säule unterstreicht er: Ganz wichtig sei es, mit Unterstützung des Vorstandes die Mitarbeitenden abzuholen, auszubilden und hinzuführen zu den neuen digitalen Technologien.

Bild der Broschüre zur valantic Case Study: Hochland migriert auf SAP S/4HANA
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Laden Sie sich die komplette Case Study herunter und erfahren Sie, wie Hochland die S/4HANA-Migration mithilfe eines Greenfield-Ansatzes flexibel und pragmatisch umsetzt.

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Rüdiger Hoffmann

Geschäftsführer
valantic ERP Consulting