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Mehr über uns erfahrenBei der SAP S/4HANA Transformation wählen die meisten Unternehmen inzwischen eine Bereitstellung in der Cloud, bislang vor allem noch als SAP Cloud ERP Cloud Private. Um von der Cloud als Innovationsbeschleuniger zu profitieren, braucht es ein klares Zielbild.
Die Transformation der SAP Landschaften in Richtung Cloud ist in vollem Gange, doch sie folgt keinem einheitlichen Muster. Die valantic SAP Studie 2026 zeigt, dass klassische On-Premises-Architekturen an Bedeutung verlieren, während Cloud-Modelle zum neuen Standard werden.
Gleichzeitig setzen viele Unternehmen auf hybride Szenarien, um unterschiedliche Anforderungen an Souveränität, Innovation und Geschwindigkeit zu balancieren. Zwischen regulatorischen Rahmenbedingungen, der passenden Cloud-Strategie mit SAP und dem Druck zu mehr Agilität müssen Management und IT ihre Cloud-Roadmap bewusst ausrichten.
In der Praxis befinden sich die wenigsten Unternehmen bereits in einer vollständig Public-Cloud-basierten Welt. Stattdessen bestehen verschiedene Betriebsmodelle nebeneinander. Die valantic SAP Studie 2026 zeigt: Der Status quo in der DACH-Region ist klar hybrid. Ein überwiegender Teil wandert bislang in die Private Cloud und nicht in die Public Cloud, wie es SAP für die Zukunft strategisch beabsichtigt. Public-Cloud-Anteile wachsen zwar, aber moderat: von 22 auf 25 Prozent. Das signalisiert Akzeptanz, noch keine Dominanz.
Public Cloud wird derzeit von vielen Unternehmen eher als branchenspezifische Option und nicht als allgemeingültiges Zielmodell wahrgenommen. Gleichzeitig soll die Public Cloud für das Core-ERP nach dem Vorhaben von SAP langfristig der bevorzugte Betriebsmodus für standardnahe, wenig wettbewerbsdifferenzierende Prozesse wie Finance oder HR sein.
Hybride Szenarien entstehen vor allem dort, wo Teile der Systemlandschaft bereits in der Public Cloud laufen, gleichzeitig aber bestimmte Systeme oder Prozesse in Private-Cloud- oder On-Premises-Umgebungen verbleiben. Häufig kommen dabei 2‑Tier-Ansätze zum Einsatz: etwa wenn einzelne Einheiten oder Tochtergesellschaften auf Public Cloud setzen, während die Zentrale ein anderes Betriebsmodell nutzt. So lässt sich der Weg in die Cloud schrittweise gestalten, ohne die gesamte Organisation auf einmal umzustellen. Generell stehen die meisten Unternehmen momentan vor der Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie dem Public-Cloud-Zielbild folgen können – und welche hybride Zwischenstufe für sie sinnvoll ist.
Die Private Cloud ist aktuell das dominierende SAP S/4HANA Betriebsmodell
Ein zentrales Ergebnis der valantic SAP Studie 2026 ist die wachsende Bedeutung digitaler Souveränität. Insbesondere regulierte Branchen wie Energieversorger, Pharma oder Lebensmittelindustrie hinterfragen sehr genau, wo ihre Daten gespeichert werden, welche Rechtsräume gelten und wie sich regulatorische Vorgaben einhalten lassen. Das beeinflusst die Ausgestaltung von Cloud-Architekturen deutlich.
Viele Unternehmen entscheiden sich bewusst für:
Cloud wird damit zu einer strategischen Entscheidung über Risikoprofile und Handlungsfähigkeit. Die Herausforderung besteht darin, digitale Souveränität nicht als Gegensatz zur Public Cloud zu verstehen, sondern als Gestaltungsrahmen für ein Zielbild, das sowohl regulatorische Anforderungen als auch Innovationsfähigkeit berücksichtigt.
Cloud-Strategien lassen sich nicht losgelöst von der S/4HANA Transformation und von KI-Initiativen betrachten. Die Studie macht deutlich, dass Unternehmen mit einem klaren Cloud-Zielbild in der Regel schneller bei der S/4HANA Einführung vorankommen und KI-Use Cases leichter skalieren können. Standardisierte, cloudbasierte Infrastrukturen erleichtern die Einführung neuer Services, reduzieren die Abhängigkeit von individuellen Sonderlösungen und verkürzen Innovationszyklen.
Für das C-Level bedeutet das: Die Wahl des Cloud-Betriebsmodells ist zugleich eine Entscheidung über den künftigen Innovationsspielraum im SAP Umfeld. Wer S/4HANA und KI langfristig als Plattform für Business-Innovation nutzen will, kommt an einem klaren Bekenntnis zu Public-Cloud- und 2‑Tier-Szenarien kaum vorbei – bei gleichzeitiger Berücksichtigung spezifischer Private-Cloud-Bedürfnisse im Segment der wirklich großen Unternehmen.
Aus den Studienergebnissen lassen sich konkrete Empfehlungen ableiten. Unternehmen sollten zunächst ein Cloud-Zielbild definieren, das die eigene Ausgangslage berücksichtigt. Dieses Zielbild sollte klären, wo sich 2-Tier-Ansätze aufgrund konkreter Business-Anforderungen oder unterschiedlicher Betriebsmodelle lohnen und welche Systeme oder Prozesse dauerhaft Hosting-Szenarien in der Private-Cloud oder sogar On-Premises rechtfertigen.
Darauf aufbauend ist eine systematische Bewertung der eigenen Anwendungen sinnvoll, um zu entscheiden, welche Workloads in welches Betriebsmodell gehören. Neben technischen Kriterien spielen Datenkritikalität, regulatorische Vorgaben und der Beitrag zum Geschäftsmodell eine zentrale Rolle. Parallel dazu müssen Kompetenzen im Bereich Cloud-Architektur, Security und Integration gezielt aufgebaut werden – in der IT ebenso wie an den Schnittstellen zu den Fachbereichen.
Schließlich sollten Cloud-Entscheidungen immer im Kontext der SAP S/4HANA Roadmap und geplanter KI-Initiativen getroffen werden. Die valantic SAP Studie 2026 zeigt deutlich: Cloud im SAP Umfeld ist kein Selbstzweck und auch kein reines Infrastrukturthema. Richtig verstanden und umgesetzt, wird sie zum Enabler für eine flexible, resiliente und innovationsfähige ERP-Landschaft – mit Public Cloud als strategischem Zielbild und hybriden Szenarien als Brücke dorthin.
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valantic SAP Studie 2026
Seit 2018 befragt valantic Führungskräfte von SAP Kunden nach Investitionsabsichten und Business-Chancen. Die valantic SAP Studie 2026 zeigt, wo die Unternehmen aus der DACH-Region derzeit in ihrem Digitalisierungsprozess stehen und welche Weichen sie für die Zukunft stellen.