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Lernen Sie die Menschen kennen, die mit Leidenschaft und Verantwortung bei valantic Großes bewegen.
Mehr über uns erfahren30. Januar 2025
Die Maßnahmen zur Verkürzung der Lieferzeit sind ein entscheidender Erfolgsfaktor im modernen Supply Chain Management. Durch die kontinuierliche Zunahme der Kundenerwartungen sowie der Dynamik globaler Märkte wird es immer notwendiger, dass Unternehmen ihre Lieferkettenprozesse optimieren. So können sie eine starke Wettbewerbsfähigkeit am Markt gewährleisten.
Kurze Lieferzeiten bedeuten für Kund:innen kleinere Lagerbestände und damit auch niedrigere Kosten. Neugewonnene Lagerkapazitäten und finanzielle Mittel können dann anderweitig eingesetzt werden. Ferner fördern kurze Lieferzeiten die Flexibilität der Unternehmen, um auf (unerwartete) Marktveränderungen zu reagieren, wodurch sie ihre Position am Markt erheblich verbessern können.
Im Rahmen der Umstrukturierung Ihrer Lieferkette stellen Sie sich eventuell jetzt folgende Fragen:
Aufgrund der hochkomplexen Produkte ist eine schnelle und auf den Kundenwunsch zugeschnittene Lieferung, insbesondere für auftragsbezogene produzierende Unternehmen, eine Herausforderung. valantic unterstützt Sie dabei, ein umfassendes Verständnis für Ihre Anforderungen und Herausforderungen zu entwickeln. So lassen sich geeignete Maßnahmen identifizieren, um Prozesse zu optimieren und die Lieferzeit erheblich zu reduzieren.
Lieferverzögerungen beeinträchtigen die Kundenzufriedenheit, führen zu finanziellen Einbußen sowie zu einem erheblichen Vertrauensverlust, was der Marke Ihres Unternehmens erheblich schaden könnte. Die Komplexität der Lieferketten, welche zahlreiche Akteure und Prozesse umfassen, nimmt immer weiter zu, wobei viele Faktoren ineinander übergreifen.
Die häufigsten Ursachen für Lieferverzug sind:
Eine unzureichende Planung hat meist einen Mangel an Rohmaterialien zur Folge. Dies kann zu Produktionsverzögerungen führen, da relevante Komponenten fehlen bzw. nicht rechtzeitig und in einer nicht ausreichenden Menge zur Verfügung stehen.
Resultierend daraus, kann der vorgegebene Zeitrahmen zur Fertigstellung eines Produktes nicht eingehalten werden. Dadurch wird die Kundenzufriedenheit erheblich beeinträchtigt. Ferner können zusätzliche Kosten entstehen, da im Falle von Engpässen Notkäufe getätigt werden bzw. Ersatzmaterialien eingesetzt werden müssen.
Engpässe bei Rohstoffen oder anderen relevanten Komponenten seitens der Zulieferer blockieren die Produktion. Denn Schwierigkeiten bei der Lieferung, logistische Störungen oder auch verzögerte Transporte beeinträchtigen die gesamte Lieferkette.
Da Ihr Unternehmen jedoch von einer zeitgetreuen Lieferung abhängig ist, haben solche Verzögerungen erhebliche Auswirkungen auf den Produktionsplan. Sie bringen ihn aus dem Gleichgewicht und können im schlimmsten Fall zu einem Stillstand führen.
Technische Störungen, Defekte oder Fehler an den Maschinen sind häufige Gründe für Produktionsausfälle. Aber auch eine höhere Gewalt, wie Naturkatastrophen oder andere unerwartete Ereignisse, können Verzögerungen zur Folge haben. Solche Problemsituationen setzen meist umfassende Reparaturen oder den Einsatz von Ersatzteilen voraus. Dies verlangsamt nicht nur die Produktionsprozesse, sondern kann Ihr Unternehmen auch finanziell belasten.
Ein unerwarteter Anstieg der Nachfrage hat die Konsequenz, dass es zu einer Überlastung der Produktionsprozesse kommt, insofern diese nur unzureichend flexible Strukturen aufweisen.
Verbesserungswürdige Prozesse in der Abwicklung von Bestellungen sowie in der Logistik beeinträchtigen den reibungslosen Lieferfluss. Denn Verzögerungen in der Lagerhaltung sowie aber auch im Versand bzw. Transport führen zu einer Auslieferung der Produkte außerhalb des Zeitrahmens. Außerdem kann eine mangelhafte Koordination bzw. Kommunikation zwischen den einzelnen Arbeitsebenen die Wirksamkeit der Lieferkette beeinträchtigen.
Das Nichterfüllen von vereinbarten Service-Levels, insbesondere in Bezug auf die Lieferzeit, mindert die Kundenzufriedenheit. Ursache dafür ist eine mangelhafte Übereinstimmung mit den prozessualen und technischen Möglichkeiten, was zudem rechtliche Konsequenzen haben kann.
Kurze Lieferzeiten bieten Ihrem Unternehmen sowohl betriebsrelevante Vorzüge als auch einen deutlichen Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz.
Zügige Lieferungen, ggf. durch die Implementierung des Just-in-time-Prinzips, können den Lagerbestand maßgebend verringern. Zudem stärkt eine Zustellung, die durch hohe Liefertreue und Zuverlässigkeit charakterisiert ist, die Zufriedenheit und somit das Vertrauen der Kund:innen und stabilisiert langfristig die Geschäftsbeziehungen.
Durch zeitgerechte und effektive Lieferungen wird die Notwendigkeit großer Lagerbestände minimiert. Dies senkt die Kapitalbindung und fördert die Flexibilität, was wiederum eine optimierte Steuerung des Working Capitals ermöglicht.
Gründe dafür sind die Erhaltung der Liquidität sowie die reduzierten Kosten für Lagerung und gesunkene Abschreibungen auf die Bestände. Außerdem entsteht so ein höherer Investitionsspielraum für weitere strategische Maßnahmen.
Durch kürzere Lieferzeiten können Unternehmen flexibel auf unerwartete Veränderungen reagieren. Das betrifft sowohl allgemeine Marktentwicklungen als auch sich schnell ändernde Kundenanforderungen.
Diese Anpassungsfähigkeit stärkt die Wettbewerbsposition und ist insbesondere in dynamischen Branchen von großer Bedeutung. Zudem reduzieren flexible Strukturen das Risiko von Engpässen und verbessern die Fähigkeit, sich an die Produktionskapazitäten anzupassen.
Die Relevanz einer zügigen und hochwertigen Lieferung nimmt immer weiter zu. Sie ist darüber hinaus ein wichtiger Entscheidungsindikator für die Wahl des passenden Lieferanten. Durch die Gewährleistung einer schnellen Lieferung können Unternehmen sowohl bestehende als auch Neukund:innen bedienen und ihre Zufriedenheit steigern.
Wenn Sie Ihre Lieferzeit effizient verkürzen wollen, ohne Qualitätseinbußen befürchten zu müssen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
Ein umfassendes Lieferantenmanagement befähigt Ihr Unternehmen dazu, Engpässe und Verzögerungen frühzeitig zu erkennen und flexibel darauf zu reagieren. Zudem unterstützt eine kontinuierliche Messung der Performance Ihrer Partner dabei, potenzielle Risiken zu identifizieren und die eigene Versorgungssicherheit zu stärken. So wird die Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern verringert und die Stabilität der gesamten Supply Chain gefördert.
Die Implementierung von geeigneten unternehmensspezifischen Kennzahlen hilft Ihnen dabei, Ihre Lieferperformance stets im Blick zu behalten und zu messen. Ein Beispiel hierfür ist die On-Time-In-Full (OTIF)-Kennzahl, die den Fokus auf Zuverlässigkeit und Effizienz legt. Sie bietet eine wertvolle Grundlage, um Lieferprozesse zu analysieren und gezielt zu verbessern.
Solche Leistungsindikatoren sind ein relevantes Hilfsmittel, um interne Aspekte wie Termintreue oder Lieferqualität kontinuierlich zu überwachen. Sie ermöglichen es, die Effizienz der gesamten Supply Chain präzise einzuschätzen. So werden Risiken und Engpässe frühzeitig erkannt, sodass Sie wirksame Maßnahmen zur Verkürzung der Lieferzeit ergreifen können.
Ein dynamisches Bestandsmanagement unterstützt Sie dabei, hohe Lieferversprechen auch einhalten zu können. Denn eine flexible Lagersteuerung ermöglicht es, Materialien effizient zu verwalten und zügig auf Bestellungen zu reagieren. So können Kundenwünsche erfüllt werden, ohne hohe Vorräte vorhalten zu müssen. Eine stetige Anpassung an aktuelle Bestellmengen sowie Trends am Markt bewirkt, dass Ihre Lagerkosten und Ihre Lieferzeiten sinken werden.
Entwickeln Sie belastbare Planungsprozesse auf Basis derer Sie flexibel auf Schwankungen in der Nachfrage reagieren und den Einsatz von Ressourcen optimal planen können. Eine präzise Ressourcenplanung, die sich auf einen optimalen Einsatz von Rohstoffen, Produktionskapazitäten und Maschinen fokussiert, reduziert das Engpassrisiko maßgeblich. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass Kundenaufträge rechtzeitig bearbeitet werden.
Digitalisierte Produktions- und Warenausgangsprozesse verkürzen interne Durchlaufzeiten. Automatisierte Prozesse und die Nutzung von digital vernetzten Systemen führen zu einem nahtlosen und zügigen Prozessablauf. Mithilfe einer digitalen Steuerung können außerdem Lieferungen optimal geplant und koordiniert werden.
Orientieren Sie sich bei der Standortwahl und Planung der Lagerstruktur stets am Kund:innen, um die Nähe zu diesem zu gewährleisten. Eine strategisch platzierte Lagerhaltung stellt sicher, dass benötigte Produkte schnell verfügbar sind. Gleichzeitig sorgt ein durchdachtes Lagernetzwerk dafür, dass die Lieferwege so kurz wie möglich bleiben. Dies reduziert die Lieferzeiten und fördert die Kundenzufriedenheit.
Ausgangssituation:
Ein weltweit tätiges Produktionsunternehmen, das primär im Make-to-Order-Modus arbeitet, sah sich mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert:
Vorgehensweise:
Um die bestehenden Probleme zu adressieren, wurde ein umfassender Ansatz gewählt:
Ergebnisse:
Die Implementierung des S&OP-Prozesses führte zu signifikanten Verbesserungen:
Diese Erfolge stärkten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und verbesserten seine Position auf dem globalen Markt nachhaltig.
Wie kann ihre Supply Chain optimiert und resilient aufgestellt werden?
Wir identifizieren Optimierungspotenziale und gestalten Lösungen, die Wirkung zeigen. Sprechen sie uns an – wir freuen uns auf den Austausch mit ihnen.
Florian Holzmann
Partner & Managing Director
valantic Supply Chain & Procurement Consulting
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