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Lieferzeit verkürzen – Effizienz in der Lieferkette steigern

eine Frau die im Lager eines Warenhauses auf ein Ipad schaut und dort Bestände prüft

Schneller liefern und dabei Kosten senken

Die Maßnahmen zur Verkürzung der Lieferzeit sind ein entscheidender Erfolgsfaktor im modernen Supply Chain Management.  Durch die kontinuierliche Zunahme der Kundenerwartungen sowie der Dynamik globaler Märkte wird es immer notwendiger, dass Unternehmen ihre Lieferkettenprozesse optimieren. So können sie eine starke Wettbewerbsfähigkeit am Markt gewährleisten.

Kurze Lieferzeiten bedeuten für Kund:innen kleinere Lagerbestände und damit auch niedrigere Kosten. Neugewonnene Lagerkapazitäten und finanzielle Mittel können dann anderweitig eingesetzt werden. Ferner fördern kurze Lieferzeiten die Flexibilität der Unternehmen, um auf (unerwartete) Marktveränderungen zu reagieren, wodurch sie ihre Position am Markt erheblich verbessern können.

Im Rahmen der Umstrukturierung Ihrer Lieferkette stellen Sie sich eventuell jetzt folgende Fragen:

  • Wie können Sie Ihre Lieferprozesse optimieren?
  • Welche Maßnahmen eignen sich für Ihr Unternehmen am besten?
  • Wie lassen sich Ihre Lagerbestände optimal verwalten, sodass Kosten reduziert werden können?
  • Welche Möglichkeiten tun sich Ihnen im Rahmen der Digitalisierung auf, um Ihre Prozesse zu automatisieren und Reaktionszeiten zu verbessern?

Aufgrund der hochkomplexen Produkte ist eine schnelle und auf den Kundenwunsch zugeschnittene Lieferung, insbesondere für auftragsbezogene produzierende Unternehmen, eine Herausforderung. valantic unterstützt Sie dabei, ein umfassendes Verständnis für Ihre Anforderungen und Herausforderungen zu entwickeln. So lassen sich geeignete Maßnahmen identifizieren, um Prozesse zu optimieren und die Lieferzeit erheblich zu reduzieren.

Ursachen identifizieren: Hindernisse bei den Lieferprozessen

Lieferverzögerungen beeinträchtigen die Kundenzufriedenheit, führen zu finanziellen Einbußen sowie zu einem erheblichen Vertrauensverlust, was der Marke Ihres Unternehmens erheblich schaden könnte. Die Komplexität der Lieferketten, welche zahlreiche Akteure und Prozesse umfassen, nimmt immer weiter zu, wobei viele Faktoren ineinander übergreifen.  

Die häufigsten Ursachen für Lieferverzug sind: 

  • Fehlerhafte Planung der Produktions- und Absatzmengen 

Eine unzureichende Planung hat meist einen Mangel an Rohmaterialien zur Folge. Dies kann zu Produktionsverzögerungen führen, da relevante Komponenten fehlen bzw. nicht rechtzeitig und in einer nicht ausreichenden Menge zur Verfügung stehen.  

Resultierend daraus, kann der vorgegebene Zeitrahmen zur Fertigstellung eines Produktes nicht eingehalten werden. Dadurch wird die Kundenzufriedenheit erheblich beeinträchtigt. Ferner können zusätzliche Kosten entstehen, da im Falle von Engpässen Notkäufe getätigt werden bzw. Ersatzmaterialien eingesetzt werden müssen.  

 

  • Lieferkettenprobleme bei eigenen Lieferanten 

Engpässe bei Rohstoffen oder anderen relevanten Komponenten seitens der Zulieferer blockieren die Produktion. Denn Schwierigkeiten bei der Lieferung, logistische Störungen oder auch verzögerte Transporte beeinträchtigen die gesamte Lieferkette.  

Da Ihr Unternehmen jedoch von einer zeitgetreuen Lieferung abhängig ist, haben solche Verzögerungen erhebliche Auswirkungen auf den Produktionsplan. Sie bringen ihn aus dem Gleichgewicht und können im schlimmsten Fall zu einem Stillstand führen.  

 

  • Technische Störungen 

Technische Störungen, Defekte oder Fehler an den Maschinen sind häufige Gründe für Produktionsausfälle. Aber auch eine höhere Gewalt, wie Naturkatastrophen oder andere unerwartete Ereignisse, können Verzögerungen zur Folge haben. Solche Problemsituationen setzen meist umfassende Reparaturen oder den Einsatz von Ersatzteilen voraus. Dies verlangsamt nicht nur die Produktionsprozesse, sondern kann Ihr Unternehmen auch finanziell belasten.  

 

  • Nachfrageschwankungen 

Ein unerwarteter Anstieg der Nachfrage hat die Konsequenz, dass es zu einer Überlastung der Produktionsprozesse kommt, insofern diese nur unzureichend flexible Strukturen aufweisen. 

 

  • Ineffiziente Prozesse

Verbesserungswürdige Prozesse in der Abwicklung von Bestellungen sowie in der Logistik beeinträchtigen den reibungslosen Lieferfluss. Denn Verzögerungen in der Lagerhaltung sowie aber auch im Versand bzw. Transport führen zu einer Auslieferung der Produkte außerhalb des Zeitrahmens. Außerdem kann eine mangelhafte Koordination bzw. Kommunikation zwischen den einzelnen Arbeitsebenen die Wirksamkeit der Lieferkette beeinträchtigen.  

 

  • Fehlerhafte Leistungsversprechen bzw. nicht umsetzbare Service-Level-Agreements (SLAs) 

Das Nichterfüllen von vereinbarten Service-Levels, insbesondere in Bezug auf die Lieferzeit, mindert die Kundenzufriedenheit. Ursache dafür ist eine mangelhafte Übereinstimmung mit den prozessualen und technischen Möglichkeiten, was zudem rechtliche Konsequenzen haben kann. 

Langfristiger Gewinn für alle Parteien: Davon profitieren Sie bei kurzen Lieferzeiten

Kurze Lieferzeiten bieten Ihrem Unternehmen sowohl betriebsrelevante Vorzüge als auch einen deutlichen Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz.  

Erfolgreiches Supply-Chain-Management: Maßnahmen zur Verkürzung der Lieferzeit

Wenn Sie Ihre Lieferzeit effizient verkürzen wollen, ohne Qualitätseinbußen befürchten zu müssen, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen: 

1. Einführung eines Lieferantenmanagements

Ein umfassendes Lieferantenmanagement befähigt Ihr Unternehmen dazu, Engpässe und Verzögerungen frühzeitig zu erkennen und flexibel darauf zu reagieren. Zudem unterstützt eine kontinuierliche Messung der PerformanceIhrer Partner dabei, potenzielle Risiken zu identifizieren und die eigene Versorgungssicherheit zu stärken. So wird die Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern verringert und die Stabilität der gesamten Supply Chain gefördert. 

2. Aufbau einer unternehmensspezifischen Messmethodik für die Lieferperformance

Die Implementierung von geeigneten unternehmensspezifischen Kennzahlen hilft Ihnen dabei, Ihre Lieferperformance stets im Blick zu behalten und zu messen. Ein Beispiel hierfür ist die On-Time-In-Full (OTIF)-Kennzahl, die den Fokus auf Zuverlässigkeit und Effizienz legt. Sie bietet eine wertvolle Grundlage, um Lieferprozesse zu analysieren und gezielt zu verbessern. 

Solche Leistungsindikatoren sind ein relevantes Hilfsmittel, um interne Aspekte wie Termintreue oder Lieferqualität kontinuierlich zu überwachen. Sie ermöglichen es, die Effizienz der gesamten Supply Chain präzise einzuschätzen. So werden Risiken und Engpässe frühzeitig erkannt, sodass Sie wirksame Maßnahmen zur Verkürzung der Lieferzeit ergreifen können. 

3. Integration eines dynamischen Bestandsmanagements

Ein dynamisches Bestandsmanagement unterstützt Sie dabei, hohe Lieferversprechen auch einhalten zu können. Denn eine flexible Lagersteuerung ermöglicht es, Materialien effizient zu verwalten und zügig auf Bestellungen zu reagieren. So können Kundenwünsche erfüllt werden, ohne hohe Vorräte vorhalten zu müssen. Eine stetige Anpassung an aktuelle Bestellmengen sowie Trends am Markt bewirkt, dass Ihre Lagerkosten und Ihre Lieferzeiten sinken werden.  

4. Nachhaltige und belastbare Planungsprozesse

Entwickeln Sie belastbare Planungsprozesse auf Basis derer Sie flexibel auf Schwankungen in der Nachfrage reagieren und den Einsatz von Ressourcen optimal planen können. Eine präzise Ressourcenplanung, die sich auf einen optimalen Einsatz von Rohstoffen, Produktionskapazitäten und Maschinen fokussiert, reduziert das Engpassrisiko maßgeblich. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass Kundenaufträge rechtzeitig bearbeitetwerden.  

5. Optimierung und Digitalisierung von Produktions- und Warenausgangsprozessen

Digitalisierte Produktions- und Warenausgangsprozesse verkürzen interne Durchlaufzeiten. Automatisierte Prozesse und die Nutzung von digital vernetzten Systemen führen zu einem nahtlosen und zügigen Prozessablauf. Mithilfe einer digitalen Steuerung können außerdem Lieferungen optimal geplantund koordiniert werden.  

6. Geeignete Standortwahl

Orientieren Sie sich bei der Standortwahl und Planung der Lagerstruktur stets am Kund:innen, um die Nähe zu diesem zu gewährleisten. Eine strategisch platzierte Lagerhaltung stellt sicher, dass benötigte Produkte schnell verfügbar sind. Gleichzeitig sorgt ein durchdachtes Lagernetzwerk dafür, dass die Lieferwege so kurz wie möglich bleiben. Dies reduziert die Lieferzeiten und fördert die Kundenzufriedenheit. 

Optimale Implementierung der Strategien in Ihre Lieferstrukturen – ein Anwendungsbeispiel

 

Ausgangssituation: 

Ein weltweit tätiges Produktionsunternehmen, das primär im Make-to-Order-Modus arbeitet, sah sich mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert: 

  • sinkende Wettbewerbsfähigkeit aufgrund langer Lieferzeiten 
  • steigende Lagerbestände von Rohmaterialien, die zu erhöhten Kosten führten 
  • uneinheitliche Planungen auf Abteilungsebene ohne abteilungsübergreifenden und synchronisierten Gesamtprozess. 

 

Vorgehensweise: 

Um die bestehenden Probleme zu adressieren, wurde ein umfassender Ansatz gewählt: 

  • Durchführung einer ganzheitlichen Analyse der Supply Chain und Vertriebsstruktur, um Schwachstellen und Optimierungspotenziale zu identifizieren. 
  • Aufbau eines standardisierten Prozesses, der unternehmensweit akzeptiert wird. 
  • Schrittweise Implementierung, um eine reibungslose Integration in bestehende Abläufe zu gewährleisten. 
  • Durchführung von Trainingsmaßnahmen zur Schulung der Mitarbeiter:innen und Sicherstellung der Prozessakzeptanz. 
  • Übergabe von Analysevorlagen, um eine eigenständige Nutzung und kontinuierliche Verbesserung zu ermöglichen. 

 

Ergebnisse: 

Die Implementierung des S&OP-Prozesses führte zu signifikanten Verbesserungen: 

  • Lieferzeitverkürzung um ca. 18 % 
  • Optimierung des Working Capitals um etwa 12 % 
  • Effizienzsteigerung im Order-to-Deliver-Prozess um rund 17 % 

Diese Erfolge stärkten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und verbesserten seine Position auf dem globalen Markt nachhaltig. 

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Wie kann ihre Supply Chain optimiert und resilient aufgestellt werden?

Wir identifizieren Optimierungspotenziale und gestalten Lösungen, die Wirkung zeigen. Sprechen sie uns an – wir freuen uns auf den Austausch mit ihnen. 

Unsere Kompetenzen und Services im Bereich Supply Chain und Logistik Unsere Kompetenzen und Services im Bereich Supply Chain und Logistik
Florian Holzmann, Partner & Managing Director, valantic Division Smart Industries

Florian Holzmann

Partner & Managing Director

valantic Supply Chain & Procurement Consulting

+49 211 56 38 75 20

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