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Mehr über uns erfahrenDPP: Jetzt vorbereiten und regulatorisch sicher umsetzen
Der Digitale Produktpass (DPP) wird in den kommenden Jahren für immer mehr Produkte in der EU verpflichtend. Unternehmen stehen damit vor der Aufgabe, produktbezogene Nachhaltigkeits-, Material- und Compliance-Daten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg strukturiert zu erfassen, bereitzustellen und aktuell zu halten. valantic unterstützt Sie dabei, den DPP strategisch, technisch und organisatorisch umzusetzen – pragmatisch, regulatorisch sicher und zukunftsfähig.
Der DPP ist ein zentrales Instrument der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) und Teil des European Green Deal. Er stellt produktbezogene Informationen über den gesamten Lebenszyklus digital zur Verfügung – etwa zu Materialien, CO₂-Fußabdruck, Reparierbarkeit oder Recyclingfähigkeit.
Ziel des DPP ist die Verbesserung der Nachhaltigkeit von Produkten hinsichtlich
durch mehr Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Unternehmen stehen dabei vor der Herausforderung, komplexe Daten effizient zu erfassen und in bestehende digitale Systeme zu integrieren, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Der Digitale Produktpass ist damit nicht nur ein weiteres regulatorisches Instrument. Er zwingt Unternehmen erstmals dazu, produktbezogene Nachhaltigkeits- und Materialdaten strukturiert, konsistent und dauerhaft verfügbar zu machen. Für viele Organisationen bedeutet das eine grundlegende Weiterentwicklung ihrer Produktdatenstrategie.
Der DPP definiert dabei keinen einzelnen Datensatz, sondern einen strukturierten Informationsraum rund um das Produkt. Er verbindet Materialinformationen, Umweltkennzahlen, Compliance-Daten und lebenszyklusbezogene Angaben in einer nachvollziehbaren, standardisierten Struktur:
Materialien & Produktzusammensetzung
Umweltdaten
Herkunftsinformationen
Compliance-Informationen
Verpackungsinformationen
Produktlebenszyklus und Performance
Wen betrifft der Digitale Produktpass?
Der DPP wird schrittweise in Form von delegierten Rechtsakten auf Ebene einzelner Produkte oder horizontal für ganze Gruppen vergleichbarer Produkte eingeführt. In einem ersten Arbeitsplan wurden sechs Produktgruppen und zwei horizontale Anforderungen definiert, die bis 2030 umgesetzt werden sollen.
Die Einführung erfolgt damit zeitlich gestaffelt. Dennoch betrifft die strukturelle Vorbereitung bereits heute nahezu alle produktorientierten Unternehmen. Denn die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Zeitpunkt der formalen Verpflichtung, sondern im Aufbau belastbarer Produktdatenstrukturen.
Warum lohnt sich ein früher Einstieg?
Auch wenn die Umsetzung des DPP mit Aufwand verbunden ist, handelt es sich nicht nur um eine regulatorische Pflicht. Strategisch angegangen, entsteht ein messbarer Mehrwert:
Ein früher Einstieg ermöglicht es, den Digitalen Produktpass nicht isoliert umzusetzen, sondern als Hebel für eine nachhaltige Produktdaten- und Governance-Struktur zu nutzen.
Wir analysieren Ihr Produktportfolio, bewerten den regulatorischen Handlungsbedarf und identifizieren die strukturellen Vorbereitungen, die bereits heute umgesetzt werden können.
Unser Vorgehen zur DPP-Umsetzung
Von der regulatorischen Pflicht zur tragfähigen DPP-Architektur
Die erfolgreiche Umsetzung des Digitalen Produktpasses erfordert mehr als technische Anpassungen. Sie braucht regulatorische Klarheit, belastbare Datenstrukturen und klare Verantwortlichkeiten. Wir verfolgen ein strukturiertes und pragmatisches Vorgehen, das regulatorische Anforderungen mit unternehmerischer Realität verbindet:
Dabei behalten wir stets im Blick, welche DPP-Anforderungen wirklich relevant sind – und welche nicht.
1. DPP-Betroffenheitsanalyse
Wir analysieren, ob, wann und in welchem Umfang Ihr Produktportfolio vom DPP betroffen ist. Dabei betrachten wir Ihr Unternehmen nicht isoliert, sondern im Kontext der gesamten Wertschöpfungskette und berücksichtigen regulatorische Anforderungen, branchenspezifische Delegated Acts sowie Ihre Rolle in der Wertschöpfungskette.
Das Ergebnis ist eine klare Einschätzung Ihrer DPP-Pflichten inklusive Zeitplan und Handlungsprioritäten.
2. GAP-Analyse
Auf Basis der regulatorischen Anforderungen prüfen wir, welche DPP-relevanten Daten in Ihrem Unternehmen bereits vorliegen und wo noch Lücken bestehen. Dies umfasst sowohl Produkt-, Prozess- als auch IT-bezogene Informationen.
Die GAP-Analyse bildet die Grundlage für eine realistische und priorisierte DPP-Roadmap.
3. Definition der DPP-Zielarchitektur
Gemeinsam entwickeln wir ein unternehmensspezifisches Zielbild für den DPP. Dabei klären wir:
Der Fokus liegt auf Umsetzbarkeit, Skalierbarkeit und regulatorischer Sicherheit.
4. Technische & organisatorische Umsetzung
Wir begleiten Sie bei der Einführung geeigneter IT-Lösungen, der Datenmodellierung sowie der Integration in bestehende Systemlandschaften. Gleichzeitig unterstützen wir beim Aufbau klarer Prozesse und Governance-Strukturen rund um den DPP.
Unser Ansatz ist bewusst tool-agnostisch und orientiert sich an Ihren bestehenden Systemen.
Warum valantic der richtige Partner für den Digitalen Produktpass ist
Der DPP ist kein isoliertes Nachhaltigkeits- oder IT-Thema. Die Anforderungen liegen an der Schnittstelle von Regulatorik, Daten, Prozessen und Technologie – genau hier setzt valantic an.
Wir begleiten Unternehmen ganzheitlich entlang der DPP-Umsetzung – von der ersten Einordnung bis zur operativen Implementierung.
Unser Ansatz ermöglicht es Unternehmen:
Produktdaten effizient für den DPP nutzbar machen
Ein Großteil der für den Digitalen Produktpass benötigten Informationen liegt bereits heute in bestehenden Systemen vor. Insbesondere Product Lifecycle Management (PLM)-Systeme bilden die Basis für bis zu 80 Prozent der relevanten Produktdaten. Wir helfen dabei, diese Daten strukturiert nutzbar zu machen und gezielt zu ergänzen.
Komplexität zu reduzieren und DPP-Anforderungen pragmatisch umzusetzen
Statt Insellösungen verfolgen wir einen tool-agnostischen Ansatz und entwickeln eine Systemarchitektur, die sich in Ihre bestehende IT-Landschaft integriert. So vermeiden wir unnötige Redundanzen und schaffen eine skalierbare Lösung für den Digitalen Produktpass und weitere regulatorische Anforderungen.
DPP als Bestandteil der Customer Experience nutzen
Der DPP wird künftig ein relevanter Touchpoint in der Kundeninteraktion. Wir unterstützen Sie dabei, DPP-Informationen sinnvoll in digitale Kundenprozesse zu integrieren und Transparenz als Mehrwert zu nutzen.
Der DPP kommt – die Frage ist nicht ob, sondern wann und wie.
Wir unterstützen Sie dabei, frühzeitig Klarheit zu gewinnen und handlungsfähig zu bleiben.
Sprechen Sie mit uns über Ihre DPP-Herausforderungen.
Ihre Ansprechpartner
Jan Laakmann
Partner
valantic
Marco Fuhr
Managing Consultant
valantic
Dr. Jens Lehnen
Principal
valantic
Sebastian Badaghlou
Partner & Managing Director
valantic