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Der Markt für Dentalmaterialien und Prothesen wird durch digitale Workflows, fortschrittliche Materialien und sich verändernde Kundenstrukturen transformiert.
Dies ist ein Auszug aus unserem Viewpoint zum Markt für Dentalmaterialien und Prothesen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über Markttrends, Geschäftsmodelle, die Wettbewerbslandschaft und Wachstumshebel in diesem Markt erfahren möchten.
Executive Summary
Der Markt für Dentalmaterialien und Prothesen hat sich dank der Einführung digitaler CAD/CAM-Systeme und innovativer Materialien rasant weiterentwickelt. Zirkonoxid hat sich als dominierendes Material für permanente Restaurationen etabliert, während Polymere und 3D-Druckharze verstärkt in temporären sowie additiven Lösungen Anwendung finden. Die Konsolidierung von Dentallaboren – mit einem Rückgang von etwa 4 % in Deutschland im Jahr 2022 – verlagert die Kaufkraft auf weniger, größere Akteure, die integrierte Lösungen verlangen.
Die Wettbewerbslandschaft gliedert sich in vier Archetypen: globale Unternehmensintegratoren, spezialisierte KMU, Nischenanbieter mit Ein-Kategorie-Fokus und hybride Labore mit digitalen Fräsdienstleistungen. Zukünftige Positionierungen hängen weniger von der Breite des Portfolios ab, sondern stärker von der Fähigkeit, Innovation, Preisgestaltung und Service miteinander zu kombinieren. Die Profitabilität bleibt hoch; führende Anbieter erzielen typischerweise EBITDA-Margen über 20 %, unterstützt durch eigene Produktion und hybride Vertriebsmodelle. Wachstum wird zusätzlich durch internationale Expansion, Integration digitaler Workflows und Plattformstrategien vorangetrieben – insbesondere in den Bereichen Implantate und Chairside-Lösungen.
Digitale Workflows beschleunigen die Materialadoption und verändern Lieferketten im Bereich Prothetik.
Die Konsolidierung der Labore konzentriert die Käufermacht und erhöht den Druck auf Lieferanten zur Bereitstellung integrierter Lösungen.
Integrierte Anbieter mit eigener Produktion und hybriden Vertriebsmodellen erzielen überdurchschnittliche Margen (>20 %).
Der Markt für Dentalmaterialien und Prothesen hat sich zunehmend auf CAD/CAM-Workflows verlagert, wodurch Zirkonoxid zum meistgenutzten Material für Kronen und Brücken wurde. Polymere wie PMMA und PEEK ergänzen temporäre Prothetiklösungen, während 3D-Druck neue Anwendungen eröffnet. Die Konsolidierung der Labore – belegt durch einen Rückgang um 4 % in deutschen Laboren im Jahr 2022 – begünstigt größere Labore mit digitalen Fähigkeiten. Dieser Trend beschleunigt die Einführung systemunabhängiger Lösungen sowie integrierter Dienstleistungsmodelle. Für Investoren markiert dies einen Wendepunkt: Anbieter, die sich an digitale Workflows anpassen und parallel zur Labor-Konsolidierung skalieren können, sind am besten positioniert für nachhaltiges Wachstum.
Key Takeaways:
Die Nachfrage wird durch eine Kombination aus Patientenansprüchen, Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit der Labore angetrieben. Patienten erwarten zunehmend Restaurationen mit hoher Langlebigkeit sowie ausgezeichneter Ästhetik – ein Trend, der den Aufstieg von transluzentem Zirkonoxid als bevorzugtes Material vorantreibt. Dentallabore stehen unter Druck durch Konsolidierung sowie Wettbewerb; sie setzen verstärkt auf digitale Workflows zur Effizienzsteigerung und Verkürzung der Durchlaufzeiten. Hybride Vertriebsmodelle bleiben attraktiv – besonders für mittelgroße Labore –, da sie Qualität mit erschwinglichen Preisen verbinden. Größere Labore bündeln Einkaufsvolumina, stärken ihre Verhandlungsmacht und verlangen höhere Servicelevels von Lieferanten. Gleichzeitig stellen disruptive Chairside-CAD/CAM-Systeme eine zweischneidige Herausforderung dar: Einerseits verdrängen sie traditionelle Laborabläufe bei Einzelzahnrestaurationen; andererseits eröffnen sie Chancen für Anbieter mit Zahnarzt-orientierten Lösungen.
Key Takeaways:
Das Wettbewerbsumfeld ist stark fragmentiert, jedoch zunehmend durch vier Hauptarchetypen strukturiert. Erstens bieten Unternehmensintegratoren breite Portfolios, die Materialien, Implantatkomponenten und digitale Technologien umfassen. Sie bedienen industrielle Großlabore mit hohem Volumen, jedoch oft zu höheren Kosten und mit weniger direktem Service. Zweitens kombinieren spezialisierte KMU Expertise in Materialien und Komponenten mit direktem Zugang zu mittelgroßen Laboren, wodurch sie eine attraktive Mischung aus Erschwinglichkeit und persönlichem Service bieten. Drittens konzentrieren sich Nischenanbieter ausschließlich auf eine einzelne Produktkategorie, glänzen durch Qualität, lassen Labore jedoch von zusätzlichen Partnern für einen vollständigen Workflow abhängig werden. Schließlich integrieren hybride Anbieter Fräszentren und digitale Dienstleistungen, schaffen engere Bindungen zu Laboren und übernehmen wertschöpfende Arbeiten, die kleinere Kunden intern nicht bewältigen können. Mit der zunehmenden Konsolidierung hängt die Wettbewerbsposition weniger allein von der Portfolio-Breite ab, sondern stärker von der Fähigkeit, Innovationen, Service und Preisgestaltung miteinander zu verbinden.
Key Takeaways:
Die Wertschöpfungskette erstreckt sich vom Rohstoffbezug bis zur finalen Patientenanwendung; das Integrationsniveau bestimmt dabei Profitabilität und Widerstandsfähigkeit. Die meisten Anbieter sind auf spezialisierte Produzenten für Zirkonoxid- und Polymerpulver angewiesen – diese Rohstoffe stellen Engpässe in der globalen Lieferkette dar. Die Eigenproduktion von Rohlingen und halbfertigen Materialien bildet die Kernkompetenz führender Akteure, da sie Kontrolle über Qualität, Prozessinnovation und Margen ermöglicht. Vertriebsmodelle variieren; Direktvertrieb an Labore wird zunehmend bevorzugt gegenüber Zwischenhändlern, da dies engere Kundenbeziehungen sowie höhere Loyalität schafft. Fräs- und Technologiezentren erweitern die Wertschöpfungskette zusätzlich; sie ermöglichen es Anbietern, komplexe digitale Fälle zu bearbeiten und technischen Support bereitzustellen. Dieses integrierte Modell erhöht Kundenbindung und differenziert Anbieter von kostengünstigen Wettbewerbern aus Asien, die möglicherweise Schwierigkeiten mit Geschwindigkeit sowie Kundennähe haben.
Key Takeaways:
Zukünftiges Wachstum im Markt für Dentalmaterialien und Prothesen wird durch internationale Skalierung, Technologie-Adoption sowie Plattformstrategien erschlossen. Die Expansion in wachstumsstarke Regionen wie die USA und Asien bietet erhebliches Potenzial, da CAD/CAM-Penetration global noch ungleichmäßig ist. Additive Fertigung – insbesondere bei Polymeren und Harzen – eröffnet ein schnell wachsendes Geschäftsfeld für Anbieter, die frühzeitig in 3D-Druck-Workflows investieren. Gleichzeitig ermöglichen Buy-and-Build-Strategien Investoren die Konsolidierung fragmentierter Nischen durch Integration kleinerer Software-Anbieter, Implantatspezialisten sowie Fräszentren in umfassendere Plattformen. F&E bleibt fokussiert auf Materialinnovationen; transluzentes Zirkonoxid sowie biokompatible Polymere eröffnen neue Anwendungen und erhöhen Markteintrittsbarrieren.
Key Takeaways:
Der vollständige Viewpoint zum Markt für Dentalmaterialien und Prothesen ist auf Anfrage verfügbar.
Typischer Umfang unserer Viewpoints:
• Marktgröße
• Markttrends und -treiber
• Wettbewerbslandschaft inkl. Wettbewerbergruppen und Benchmarking
• Geschäftsmodelle und Wertschöpfungskette
• Zukünftige Wachstumspotenziale
Khalid Ouaamar
Managing Director
Private Equity Practice
Christoph Nichau
Partner & Managing Director
Private Equity Practice
Jan Dingerkus
Partner & Managing Director
Private Equity Practice