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Krankenhäuser in Europa ersetzen veraltete Kern-Krankenhausinformationssysteme und legen dabei den Fokus auf Interoperabilität, klinische Tiefe und schrittweise Migrationen.
Dies ist ein Auszug aus unserem Viewpoint zu Krankenhausinformationssystemen (KIS). Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über Markttrends, Geschäftsmodelle, die Wettbewerbslandschaft und Wachstumshebel in diesem Markt erfahren möchten.
€50 Mrd.
Modernisierungsbedarf für Infrastruktur und klinische Software in Europa
300
Kern-KIS-Migrationen in der DACH-Region durch das Auslaufen des Supports von SAP IS-H / i.s.h.med (2027–2030)
~11%
jährliche Wachstumsrate (CAGR) für den Markt der Krankenhausinformationssysteme bis 2030
Executive Summary
Europäische Krankenhäuser müssen ihre alten Altsysteme ersetzen. Das Auslaufen von SAP IS-H und i.s.h.med zwischen 2027 und 2030, kombiniert mit verpflichtenden Interoperabilitätsstandards, beschleunigt eine milliardenschwere Migrationswelle. Krankenhäuser verlangen API-first- und modulare Plattformen, die Altsysteme integrieren und schrittweise, risikominimierte Migrationen ermöglichen. Für Investoren bietet dieser Markt attraktive wiederkehrende Einnahmen, zusätzliche Servicepotenziale sowie Konsolidierungsmöglichkeiten.
Anbieter, die klinische Glaubwürdigkeit mit modularer Flexibilität und starken Integrationsfähigkeiten vereinen, profitieren am meisten. Der resultierende Markt zeigt eine konzentrierte Marktführerschaft in Deutschland, starke regionale Suite-Anbieter in anderen Teilen Europas sowie spezialisierte klinische Point-Lösungen, die um Anteile in Bereichen wie Bildgebung, Labor, perioperative Prozesse und Medikationssicherheit konkurrieren. Für Investoren entsteht dadurch eine mehrjährige Migrationswelle im Milliardenbereich mit attraktiven wiederkehrenden Einnahmen, zusätzlichem Servicegeschäft sowie Chancen für Plattform-Konsolidierungen.
SAP-Support-Ende verkürzt Erneuerungszyklen und intensiviert Ausschreibungen.
Käufer verlangen FHIR/API-first-Technologien und einheitliche Datenebenen.
Schrittweise Migrationsstrategien übertreffen Big-Bang-Ansätze.
Europäische KIS-Käufer wechselten von förderfinanzierten Projekten zu Kernsystem-Erneuerungen, da das Auslaufen von SAP IS-H und i.s.h.med (2027–2030) mit Interoperabilitätsmandaten und nationalen E-Health-Einführungen zusammenfiel. Krankenhäuser priorisierten FHIR-first-Plattformen mit einheitlichen Datenebenen, um klinische und administrative Daten in Echtzeit zu integrieren. Alternde Bevölkerungen und Multimorbidität verstärkten die Nachfrage nach Versorgungskoordination und Medikationssicherheit – was eine Ersatzwelle von ≈ 50 Mrd. EUR mit Hunderten von KIS-Migrationen in der DACH-Region auslöste.
Key Takeaways:
Fachkräftemangel erhöhte die Nachfrage nach Automatisierung, standardisierten Workflows und Optimierung des Revenue-Cycle-Managements. Interoperabilitätsvorgaben erzwangen FHIR/API-first-Designs, die den Datenaustausch über Netzwerke hinweg ermöglichen. Steigende Patientenzahlen und komplexere Fälle verstärkten den Bedarf an Entscheidungsunterstützung und geschlossenen Medikationsprozessen. Budgets verlagerten sich von förderfinanzierten Projekten hin zu Kern-KIS-Erneuerungen und cloudfähigen Plattformen, die Kosten senken und Upgrades beschleunigen.
Key Takeaways:
Der europäische KIS-Markt ist fragmentiert. In Deutschland dominieren Mesalvo und CompuGroup Medical mit großen installierten Basislösungen – sie sind Schlüsselakteure in der SAP-Migrationswelle. In Europa hat Dedalus die größte Marktpräsenz, muss jedoch Module sowie Interoperabilität verbessern, um in Deutschland konkurrenzfähig zu bleiben. In den Niederlanden bietet ChipSoft moderne Komplettlösungen an und nutzt SaaS-Einführungen, um benachbarte Märkte zu erschließen. Spezialisten wie Philips, Dräger, Sectra sowie Oracle Health für i.s.h.med und SAP-Altsysteme bleiben stark in Nischenmärkten vertreten, können jedoch keine umfassenden Komplettlösungen anbieten.
Key Takeaways:
Die meisten KIS/CIS-Anbieter erzielen ihre Haupteinnahmen aus Softwareverkäufen – vor allem durch eine Mischung aus SaaS-Modellen sowie Managed Services wie Implementierung, Schulung und Support. Der höchste Mehrwert liegt in spezialisierten Modulen für hochkomplexe Bereiche wie perioperative Prozesse, Intensivmedizin, Onkologie oder Radiologie – integriert über eine einheitliche Datenebene. Während ADT-, Abrechnungs- und Finanzmodule weiterhin Kernelemente sind, entsteht Differenzierung durch klinische Tiefe sowie Interoperabilität. Cloud-fähige Designs sowie standardisierte Einführungsprozesse verbessern zusätzlich Skalierbarkeit, Margen und Time-to-Value.
Key Takeaways:
Der stärkste kurzfristige Wachstumstreiber ist die Nutzung der Migrationswelle von SAP IS-H/i.s.h.med in Deutschland (2027–2030) mithilfe bewährter Migrationsstrategien sowie zuverlässiger Partnerkapazitäten. Mittelfristig können Anbieter ihren Marktanteil steigern, indem sie hochkomplexe klinische Module hinzufügen, KI in Entscheidungsunterstützung sowie Revenue Cycle Management integrieren und API-first-Architekturen netzwerkweit einführen. Betriebsmodelle verlagern sich zunehmend hin zu SaaS-Lösungen sowie Managed Services – unterstützt durch standardisierte Rollout-Vorlagen sowie Partnerschaften mit Hyperscalern oder großen ERP-Anbietern. Gezielte Zukäufe ergänzen fehlende Module und beschleunigen die Reichweite weiter. Gemeinsam bereiten diese Maßnahmen Anbieter auf Konsolidierungen im globalen Plattformmarkt oder auf Expansionen in angrenzende europäische Märkte vor.
Key Takeaways:
Der vollständige Viewpoint zu Krankenhausinformationssystemen (KIS) ist auf Anfrage verfügbar.
Typischer Umfang unserer Viewpoints:
• Marktgröße
• Markttrends und -treiber
• Wettbewerbslandschaft inkl. Wettbewerbergruppen und Benchmarking
• Geschäftsmodelle und Wertschöpfungskette
• Zukünftige Wachstumspotenziale
Khalid Ouaamar
Managing Director
Private Equity Practice
Christoph Nichau
Partner & Managing Director
Private Equity Practice
Jan Dingerkus
Partner & Managing Director
Private Equity Practice