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Healthcare IT-Dienstleistungen sind ein compliancekritischer, infrastrukturzentrierter Markt.
Erfolg hängt von Souveränität, Interoperabilität und garantierter Verfügbarkeit ab.
Dies ist ein Auszug aus unserem Viewpoint zu Healthcare IT-Dienstleistungen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über Markttrends, Geschäftsmodelle, die Wettbewerbslandschaft und Wachstumshebel in diesem Markt erfahren möchten.
€4,3+ Mrd.
Fördermittel aus dem deutschen Krankenhauszukunftsfonds (KHZG) für die digitale Modernisierung von Krankenhäusern.
+45%
Zuwachs an Gesundheitseinrichtungen mit verpflichtender TI-Anbindung in Deutschland von 2024 bis 2026.
25
Anbieter integrierter Gesundheitsplattformen sind im DACH-Markt vertreten.
Executive Summary
Die Digitalisierung hat sich von Pilotprojekten hin zu verpflichtenden Standards entwickelt: Nationale Telematik-Infrastrukturen, elektronische Patientenakten und E-Rezepte bilden mittlerweile die Grundlage. Käufer priorisieren souveräne Hosting-Lösungen, zertifizierte Plattformen und revisionssichere Kommunikationstools, die nahtlos in die Arbeitsabläufe von Leistungserbringern integriert werden können. Erfolgreiche Anbieter kombinieren heute zertifizierte Rechenzentrumskapazitäten mit sicherer Kommunikation und Middleware auf höchstem Niveau sowie standardisierten Onboarding- und Schulungslösungen. Dies schafft wiederkehrende Umsatzströme mit hohen Wechselkosten.
Das Wachstum wird durch regulatorische Impulse, demografischen Druck und neue Anwendungsfälle unterstützt; Risiken konzentrieren sich hingegen auf mangelnde Werkzeuge zur Bereitstellung, unzureichende Integrationstiefe und das Tempo der Produktentwicklung. Der Wettbewerb wird durch integrierte Gesundheitsplattformen, diversifizierte IT-Anbieter und spezialisierte Anbieter geprägt – wobei Interoperabilität und Compliance als entscheidende Faktoren gelten. Investoren sollten bei der Due Diligence regulatorische Konformität, Automatisierungsgrad und Go-to-Market-Strategien im fragmentierten öffentlichen Sektor prüfen. Wertschöpfung ergibt sich aus der Erweiterung des TI-fähigen Stacks, Cross-Selling von Workflow-Modulen sowie steigenden Attach-Rates in Versorgungsszenarien.
Compliance, Souveränität und Verfügbarkeit waren wichtiger für die Anbieterwahl als Funktionsvielfalt.
TI-fähige Infrastrukturen ermöglichten wiederkehrende Dienstleistungen wie sichere Kommunikation oder strukturierte Datenflüsse.
Skalen-Vorteile entstanden bei Anbietern mit standardisiertem Onboarding und Schulungen.
Healthcare IT-Dienstleistungen haben sich von optionalen Projekten hin zu unverzichtbarer Infrastruktur entwickelt. Der Krankenhauszukunftsfonds (KHZG) in Deutschland mit einem Volumen von 4,3 Mrd. EUR hat die Modernisierung vorangetrieben; der landesweite Rollout des E-Rezepts bis 2024 beschleunigt standardisierte digitale Transaktionen weiter. Ab 2025 werden auch ambulante Einrichtungen und Pflegeheime an die Telematik-Infrastruktur angeschlossen sein – was die Nachfrage über Krankenhäuser hinaus ausweitet. Souveränes Hosting, zertifizierte Kommunikation und interoperable Datenflüsse gelten als Mindestvoraussetzungen für den Marktzugang. Anbieter, die Compliance mit Workflow-Integration verbinden konnten, profitieren besonders stark: Einmalige Projekte wandelten sich in wiederkehrende Serviceangebote um.
Mit der Weiterentwicklung von Standards bleiben Upgrade-Zyklen ein relevanter Treiber für Managed Services; Plattformen können „audit-ready“ gehalten werden – ohne großen lokalen IT-Aufwand.
Key Takeaways:
Drei Hauptfaktoren prägen den Markt: Regulierungen erforderten digitale Infrastrukturen; demografischer Wandel erhöhte die Serviceintensität; Daten-Souveränität stärkte nationale Hosting-Anforderungen. Die Teilnahme an der Telematik-Infrastruktur machte sichere Kommunikation und den Zugriff auf Patientenakten zum Standard. Elektronische Krankschreibungen sowie Medikationspläne integrierten strukturierte Datenflüsse direkt in klinische Prozesse. Käufer suchten nach zertifizierten Infrastrukturen mit 24/7-Betrieb sowie DSGVO-konformen Prozessen zur Minimierung von Risiken – sowohl im klinischen als auch im administrativen Bereich. Neben Software-Funktionen waren Integrationen in Praxis- oder Kliniksysteme entscheidend – wodurch Anbieter mit Konnektoren, Monitoring-Lösungen oder automatisiertem Onboarding einen Wettbewerbsvorteil erzielten. Die Weiterentwicklung elektronischer Akten oder TI-Dienste erfordert kontinuierliche Upgrades sowie Schulungsmaßnahmen – was langfristige Serviceverträge begünstigt.
Key Takeaways:
Der Markt für Healthcare IT wird von drei Wettbewerbergruppen geprägt. Integrierte Plattformen wie CGM, Oracle Cerner, Epic, Telekom Healthcare Solutions, Nexus/Agfa, Dedalus und Akquinet decken klinische, administrative, Interoperabilitäts- und Hosting-Schichten ab und agieren häufig als strategische Partner von Krankenhäusern. Akquinet Health sticht dabei mit vier ISO-zertifizierten Tier-III-Rechenzentren in Deutschland hervor, die sicheres und konformes Hosting für kritische Workloads im Gesundheits- und öffentlichen Sektor bieten.
Spezialisten liefern erstklassige Lösungen in Bereichen wie Patientenportale, TI-Konnektoren, E-Rezepte oder KI-basierte Triage. Diversifizierte IT-Dienstleister wie T-Systems, Atos/Eviden, Capgemini, DATAGROUP, Bechtle und Allgeier kombinieren Cloud- und Managed Services mit ausgewählten Modulen für den Gesundheitsbereich. Ergänzende Anbieter wie Okta, secunet oder genua (Sicherheitslösungen) sowie MongoDB, Snowflake oder Eurogen (Dateninfrastruktur) spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Anbieter mit zertifiziertem Hosting, sicherer Kommunikation und effizientem Onboarding konnten Skalenvorteile erzielen; etablierte Marktteilnehmer profitieren zusätzlich von langen Beschaffungszyklen im öffentlichen Sektor.
Key Takeaways:
Wiederkehrende Umsätze konzentrierten sich auf „Infrastruktur-Dienstleistungen“, insbesondere zertifiziertes Hosting, sichere Kommunikation und compliant Messaging innerhalb der nationalen Infrastruktur. Anbieter monetarisierten durch Abonnements für Kommunikationsdienste, Datenzugriff und Monitoring, ergänzt durch Implementierungsgebühren und Schulungen. Eine typische Wertschöpfungskette umfasste die Konzeption von Lösungen, Plattformentwicklung, Bereitstellung, Enablement, regulatorisches Lifecycle-Management sowie kontinuierliche Weiterentwicklung.
Wichtige Knotenpunkte waren zertifizierungsfähige Entwicklung, Remote-Provisioning und akademieartige Schulungsprogramme, die den Supportaufwand bei Skalierung reduzierten. Anbieter, die ERP-ähnliche Module für Pflege- und Rehabilitationsworkflows bereitstellten, konnten Attach-Rates steigern und den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer (ARPU) erhöhen – ohne dabei Compliance-Vorgaben zu verletzen. 24/7-Betrieb, Versionskonformität und auditierbare Backups blieben nicht verhandelbar.
Key Takeaways:
Kurzfristiges Wachstum ergibt sich aus der Erweiterung TI-fähiger Module – wie sicheren Kommunikationsdiensten, Monitoring oder konnektorfreien Zugängen –, die das Onboarding für Nachzügler vereinfachen. Mittelfristig können Anbieter ihre Workflow-Abdeckung in Bereichen wie häuslicher Pflege, Rehabilitation oder Altenpflege mit leichten ERP-Lösungen und Koordinationssuiten vertiefen. Geografische Expansion innerhalb der DACH-Region wird möglich, sobald Compliance-Richtlinien und Bereitstellungsprozesse standardisiert sind.
Langfristig kann produktgesteuertes Onboarding sowie Akademie-Schulungen die Conversion-Rates erhöhen und Bereitstellungshürden abbauen. Investoren sollten auf Automatisierung im Bereich Provisioning achten sowie auf SDK-basierte Integrationen und klare Roadmaps für elektronische Patientenakten-Versionen, E-Rezept-Integration und Audit-Werkzeuge.
Key Takeaways:
Der vollständige Viewpoint zu Healthcare IT-Dienstleistungen ist auf Anfrage verfügbar.
Typischer Umfang unserer Viewpoints:
• Marktgröße
• Markttrends und -treiber
• Wettbewerbslandschaft inkl. Wettbewerbergruppen und Benchmarking
• Geschäftsmodelle und Wertschöpfungskette
• Zukünftige Wachstumspotenziale
Khalid Ouaamar
Managing Director
Private Equity Practice
Christoph Nichau
Partner & Managing Director
Private Equity Practice
Jan Dingerkus
Partner & Managing Director
Private Equity Practice