Skip to content

valantic Viewpoint

Betriebliche Gesundheit & Corporate Wellbeing

Steigende Krankenstände, Unterinvestition und regulatorische Vorgaben treiben skalierbare Chancen in betrieblicher Gesundheit & Corporate Wellbeing.

 

Dies ist ein Auszug aus unserem Viewpoint zu betrieblicher Gesundheit & Corporate Wellbeing. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über Markttrends, Geschäftsmodelle, die Wettbewerbslandschaft und Wachstumshebel in diesem Markt erfahren möchten.

woman having a headache at work stock photo professio

~79%

Präventionsbewusstsein über alle Demografien

+6% CAGR

bei deutschen Krankenständen (2019–2024)

~17%

der erforderlichen Präventionsausgaben werden derzeit getätigt

Unsere Perspektive auf Betriebliche Gesundheit & Corporate Wellbeing

01

Executive Summary

Corporate-Wellbeing-Plattformen skalieren, während psychische Gesundheit und regulatorische Änderungen die Nachfrage treiben

Der Markt für Betriebliche Gesundheit & Corporate Wellbeing profitiert von starkem strukturellem Rückenwind durch steigende Krankenstände, zunehmende psychische Belastungen und strengere Compliance-Anforderungen für Arbeitgeber. Deutsche Unternehmen investieren derzeit zu wenig in Prävention und Wellbeing – es entsteht eine monetarisierbare Lücke für skalierbare Lösungen wie digitale Wellbeing-Plattformen und hybride Anbieter. Gleichzeitig sichert regulierungsgetriebene Nachfrage stabile Erlösströme für Anbieter betrieblicher Gesundheit mit Pflichtleistungen wie arbeitsmedizinischen Untersuchungen und Gefährdungsbeurteilungen.

Die Wettbewerbslandschaft bleibt fragmentiert; wenige skalierte Integratoren bündeln digitales Wellbeing, psychische Gesundheit und betriebliche Gesundheitsdienstleistungen in einheitlichen Ökosystemen – was Chancen für Konsolidierungsstrategien eröffnet. Da Arbeitgeber den ROI von Programmen zur Gesundheit am Arbeitsplatz zunehmend erkennen, reicht die Investitionsattraktivität von wachstumsstarken digitalen Modellen bis zu resilienten, compliance-getriebenen Services.

Key Findings

  1. 1

    Deutsche Arbeitgeber investieren weit unter dem erforderlichen Maß in wirksame Präventionslösungen – eine große monetarisierbare Lücke bleibt.

  2. 2

    Regulierungsgetriebene betriebliche Gesundheitsleistungen bieten stabile Erlösströme mit begrenzter Konjunkturabhängigkeit bei steigenden Vorgaben.

  3. 3

    Skalierbare digitale Wellbeing-Plattformen gewinnen an Bedeutung, da psychische Belastungen branchenübergreifend global steigen.

Fordern Sie die vollständige Analyse (+ 15 Seiten) zu Betriebliche Gesundheit und Corporate Wellbeing an

Khalid Ouaamar Managing Director

Khalid Ouaamar
valantic Managing Director

„Arbeitgeber sehen Gesundheit am Arbeitsplatz zunehmend als essenziell – mit Wert durch weniger Fehlzeiten und Produktivitätsgewinne.“

Markttrends: Strukturelle Verschiebungen treiben das Wachstum bei Corporate Wellbeing

Der Markt für betriebliche Gesundheit & Corporate Wellbeing wächst stark durch strukturelle Faktoren wie steigende Krankenstände, zunehmende psychische Belastungen und demografische Verschiebungen (z. B. alternde Belegschaften). Arbeitgeber reagieren mit dem Ausbau von Programmen zur Gesundheit am Arbeitsplatz – getrieben von ökonomischen Anreizen und regulatorischen Vorgaben. Die digitale Transformation von Gesundheitsmodellen hat die Adoption beschleunigt; Plattformen bieten skalierbare Lösungen durch Analysen, virtuelles Coaching und hybride Versorgung. Das Präventionsbewusstsein ist deutlich gestiegen: 79 % der Befragten geben an, sich seit 2020 stärker mit Wellbeing zu befassen. Das schafft ein günstiges Umfeld für skalierbare Lösungen – insbesondere digitale Wellbeing- und Mental-Health-Plattformen.

Key Takeaways:

  • Alternde Belegschaften erhöhen die Nachfrage nach arbeitsplatzbezogenen Anpassungen
  • Präventionsbewusstsein ist bei 79 % der Befragten seit 2020 gestiegen
  • Krankenstände sind seit 2019 mit +6 % CAGR gestiegen

Markttreiber: Unterinvestition schafft monetarisierbare Chancen in der Prävention

Der Markt ist durch eine deutliche Unterinvestitionslücke geprägt: Arbeitgeber investieren im Schnitt nur ~40–60 EUR pro Mitarbeiter und Jahr, während für messbare Effekte etwa ~350 EUR nötig wären. Diese Lücke eröffnet klare Chancen für Investoren, Wert durch skalierbare Präventions- und Mental-Health-Angebote zu erschließen. Regulierung treibt zudem nicht-discretionäre Ausgaben, da strengere Arbeitsschutzgesetze compliancegebundene Leistungen vorschreiben. §20 SGB V schafft die rechtliche Grundlage und Verpflichtung für Krankenkassen, Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu fördern – es könnten weit mehr Kosten über §20 SGB V abgedeckt werden, als derzeit genutzt wird. Die ökonomische Rationale für Adoption ist stark: Programme zu Corporate Wellbeing führen zu +11 % Produktivitätssteigerung und ~40 % geringerer Fluktuation und stützen den Value Proposition für Arbeitgeber, die nachhaltiges Wachstum und geringere Fehlzeitenkosten suchen.

Key Takeaways:

  • Programme zu Corporate Wellbeing steigern die Produktivität um +11 %
  • Zuschüsse zur Gesundheit am Arbeitsplatz erreichen ~2,2 Mio. Beschäftigte in Deutschland
  • Arbeitgeber investieren ~40–60 EUR vs. ~350 EUR erforderlich pro Mitarbeiter und Jahr

Wettbewerbslandschaft: Fragmentierte Anbieterlandschaft mit klaren strategischen Archetypen

Der Markt für Betriebliche Gesundheit & Corporate Wellbeing gliedert sich in fünf Anbietersegmente mit unterschiedlichen Rollen, Ökonomik und Skalierungsdynamik. Präventions- und Wellbeing-Plattformen (z. B. ClassPass, Sodexo, Wellhub, HUMANOO, Urban Sports Club, Vitality, Benefit Systems) fokussieren auf Fitness, Lifestyle und Engagement – typischerweise digital, abo-basiert, mit breitem Partnernetz und Differenzierung über Nutzererlebnis und Analysen.

Mental-Health-Angebote (u. a. OpenUp, Unmind, ComPsych, Headspace Health, Lyra Health) bieten Beratung und Therapie in hybriden digitalen Modellen mit PEPM-Abos und Nutzungsgebühren und konkurrieren über Zugang, klinische Qualität und messbare Outcomes.

Anbieter betrieblicher Gesundheitsdienstleistungen (z. B. ias Gruppe, CorporateHealth, TELUS Health, B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik, Captain Safety) liefern regulierte Vor-Ort-Medizin, Untersuchungen und Rückkehrgespräche nach Fee-for-Service oder Jahresverträgen – resilient, aber regional begrenzt im Wachstum.

Hybride Gesundheitsanbieter (z. B. Modern Health, Premise Health, PIMA Health Group, Fresenius Helios) verbinden Arbeitsmedizin, präventives Wellbeing und psychische Gesundheit in koordinierten hybriden Modellen mit Fokus auf Versorgungskontinuität und ganzheitlichen Outcomes.

Digitale Health-Integratoren (z. B. Personify Health, Optum, dacadoo, WebMD Health Services) bündeln mehrere Angebote in datengetriebenen Ökosystemen als Navigations-Hubs, orchestrieren Anbieter, steuern Engagement und kontrollieren zunehmend die strategische Schnittstelle zu Arbeitgebern und Beschäftigten.

Key Takeaways:

  • Hybride Anbieter und digitale Integratoren ermöglichen einheitliche, ökosystembasierte Lösungen
  • Spezialisten für betriebliche Gesundheit verankern resiliente, regulierungsgetriebene Vor-Ort-Services
  • Präventions- und Mental-Health-Plattformen skalieren am schnellsten über digitale Abos
  • Fünf klar definierte Anbietersegmente prägen die Wettbewerbsdynamik
Viewpoint anfordern

Geschäftsmodelle & Wertschöpfungskette: Wiederkehrende Erlösmodelle treiben Skalierbarkeit

Der Markt für Betriebliche Gesundheit & Corporate Wellbeing wird von wiederkehrenden Erlösmodellen geprägt – Vorhersagbarkeit und Skalierbarkeit in Segmenten wie digitalen Wellbeing-Plattformen (PEPM-Abos) und regulierter Arbeitsmedizin (Jahresverträge). Präventionsangebote nutzen abo-basierte Engagement-Tools (Fitness-Apps, Beratung); hybride Anbieter integrieren klinische Versorgung mit digitalen Navigationssystemen für nahtlose Versorgung über Modalitäten hinweg. Die Erlösstabilität bleibt hoch durch regulierungsgetriebene Nachfrage (z. B. ArbMedVV in Deutschland). Kapazitätsgrenzen in klinikgeführten Services begrenzen die Skalierbarkeit im Vergleich zu digital-first-Modellen mit geringeren Grenzkosten und höherem Margenpotenzial.

Key Takeaways:

  • Hybride Modelle integrieren Prävention und klinische Services nahtlos
  • Regulierte Arbeitsmedizin sichert vorhersagbare Jahresverträge
  • Abo-basierte PEPM treibt Skalierbarkeit in digitalen Angeboten
Medical Science Hospital: Confident Female Neurologist, Neuroscientist, Neurosurgeon, Looks at TV Screen with MRI Scan with Brain Images, Thinks about Sick Patient Treatment Method. Saving Lives

Wachstumshebel: Skalierbare Lösungen adressieren strukturelle Lücken bei den Arbeitgeberausgaben

Wachstum im Markt für betriebliche Gesundheit & Corporate Wellbeing wird durch strukturelle Lücken bei den Arbeitgeberausgaben getrieben. Das Potenzial zur Reduktion von Fehlzeiten und den damit verbundenen wirtschaftlichen Verlusten von ~ 78 Mrd. EUR jährlich wird Arbeitgeber voraussichtlich zu höheren Investitionen in Prävention und Corporate Wellbeing bewegen. Einige Programme adressieren diese Lücken durch kosteneffektive Versorgungsmodelle, die Fehlzeiten senken und die Produktivität steigern. Regulierung treibt weiter die verpflichtende Nutzung compliancegebundener Leistungen und sichert stabiles Nachfragewachstum auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen. Konsolidierungsstrategien bleiben ein zentraler Hebel zur Skalierung in diesem fragmentierten Markt und ermöglichen Investoren Synergien durch die Kombination regionaler Servicenetze mit skalierbaren digitalen Fähigkeiten.

Key Takeaways:

  • Konsolidierung ermöglicht skalierbares Wachstum in fragmentierten Segmenten
  • Digitale Lösungen senken Kosten und steigern die Produktivität
  • Fehlzeitenverluste übersteigen ~78 Mrd. EUR jährlich aufgrund von Unterinvestition
Viewpoint anfordern
Frau guckt mit Decke über den Schultern und Tasse in der Hand auf die elektronische Krankmeldung HCM Inside eAU | valantic SAP

Kontaktieren Sie unsere Experten

Der vollständige Viewpoint zu betrieblicher Gesundheit & Corporate Wellbeing ist auf Anfrage verfügbar.

Typischer Umfang unserer Viewpoints:

  • Marktgröße
  • Markttrends und -treiber
  • Wettbewerbslandschaft inkl. Wettbewerbergruppen und Benchmarking
  • Geschäftsmodelle und Wertschöpfungskette
  • Zukünftige Wachstumspotenziale
Khalid Ouaamar Managing Director

Khalid Ouaamar

Managing Director

Private Equity Practice

+49 221 677 756 70

  • Commercial DD
  • Performance Improvement
  • Healthcare
  • Software / IT & Business Services
Christoph Nichau - Partner und Geschäftsführer valantic

Christoph Nichau

Partner & Managing Director

Private Equity Practice

+49 221 6778 7411

  • Commercial DD
  • Tech / Product DD
  • Software / Business Services
  • Consumer / E-Commerce
Jan Dingerkus, valantic

Jan Dingerkus

Partner & Managing Director

Private Equity Practice

+49 221 677 756 60

  • Commercial DD
  • Value Creation & Strategy
  • Industrial Tech
  • Business Services