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Siemens Healthineers transformiert sein PLM-System end-to-end

Siemens Healthineers, ein führendes Unternehmen der Medizintechnik, steht seit über einem Jahrhundert für innovative Produkte, Dienstleistungen und Lösungen. Die zentrale Herausforderung bestand in der Einführung und kontinuierlichen Weiterentwicklung einer leistungsstarken PLM-Teamcenter-Lösung, die den gesamten Produktlebenszyklus vom Requirements Engineering bis zum Manufacturing nahtlos unterstützt. Durch die Einführung der Siemens Healthineers Integrated Tool Landscape (ITL) und der Umstellung auf das agile SAFe-Framework mit mehreren Teams, die sich auf unterschiedliche Kernfunktionalitäten konzentrieren, hat Siemens Healthineers eine Reihe von Vorteilen realisiert.

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Über Siemens Healthineers

Siemens Healthineers ist ein weltweiter Anbieter von Geräten, Lösungen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern aktiv und in mehr als 70 Ländern direkt vertreten. Als ein führendes Medizintechnikunternehmen setzt sich Siemens Healthineers dafür ein, den Zugang zu medizinischer Versorgung für unterversorgte Bevölkerungsgruppen weltweit zu verbessern und die schwerwiegendsten Krankheiten zu überwinden. Das Unternehmen ist vor allem in den Bereichen der Bildgebung, Diagnostik, Krebsbehandlung und minimalinvasiven Therapien tätig, ergänzt durch digitale Technologie und künstliche Intelligenz.

Siemens Healthineers Company

Die Herausforderung

Die Teamcenter-Installation von Siemens Healthineers ging Mitte der 2000er Jahre an den Start. Anfangs wurde das System hauptsächlich für das CAD-Management und für Simulationen eingesetzt. Aber der Umfang der Anforderungen und Einsatzszenarien wuchs stetig. Eine der Herausforderungen bestand darin, ein System zu entwickeln, das nicht nur die Bedürfnisse einzelner Geschäftseinheiten bedient, sondern das auch unternehmensweit einsetzbar ist.

Einige der Herausforderungen:

  • Anpassung der bestehenden Teamcenter-Installation an steigende Anforderungen
  • Koordination von Projekten und Herausforderungen verschiedener Geschäftseinheiten
  • Sicherstellung der Interoperabilität zwischen ECAD-und MCAD-Systemen
  • Kontinuierliche Anpassung und Integration neuer Anforderungen und Funktionalitäten
  • Etablierung eines Prozessstandards über alle Geschäftsbereiche
Eine Ärztin im weißen Kittel mit einem Stethoskop um den Hals prüft in einer hellen medizinischen Einrichtung Informationen auf einem Tablet.

Lösungen & Ergebnisse im Detail

Durch die Einführung der Siemens Healthineers Integrated Tool Landscape (ITL) und der Umstellung auf das agile SAFe-Framework mit mehreren Teams, die sich auf unterschiedliche Kernfunktionalitäten konzentrieren, hat Siemens Healthineers eine Reihe von Vorteilen realisiert. Die ITL ermöglicht eine bessere Koordination und Fokussierung auf die unternehmensweite Nutzung, was signifikante Effizienzsteigerungen zur Folge hatte. Die Koordination von BOM-Management-Projekten wird in Zukunft zu einer „Single Source of Truth“ führen, was die Transparenz und die Agilität in den Prozessen verbesserte.

Markante Zeitgewinne durch Automatisierung

Höhere Transparenz und Geschwindigkeit im gesamten PLM-Lifecycle

Zuverlässige Konsistenz und Sicherheit

Einige Geschäftsvorteile im Überblick

Eine zentralisierte Informations- und Prozessquelle für PLM und Engineering-Entwicklung

Deutliche Effizienzsteigerung durch koordinierte Nutzung der Siemens Healthineers Integrated Tool Landscape (ITL)

Erhöhte Transparenz im Bill-of-Materials-Management (BOM)

Effiziente Verwaltung und Integration von MCAD- und ECAD-Daten

Die Zukunftsvision: Eine integrierte End-to-End PLM-Plattform vom Requirements Engineering bis zum Manufacturing auf Basis von SAP ERP

Projektgeschichte

Bevor ein großartiges Produkt entsteht, müssen Tausende – vielleicht sogar Millionen – von Entscheidungen getroffen werden, nicht nur die wichtigen Entscheidungen, die Meilen-steine der Projektabschnitte markieren, sondern auch viele kleinere. Jeder im gesamten Unternehmen kann jederzeit eine Entscheidung treffen, die über den Erfolg oder Misserfolg eines Produktes oder einer Lösung mitbestimmt.

Hinzu kommt, dass Produkte zunehmend komplexer werden. Mechanik, Software und Elektronik müssen optimal zusammenspielen. Insbesondere die Schnittstellen zwischen Komponenten und Systemen spielen bis in die späte Phase des Entwicklungsprozesses eine entscheidende Rolle.

Business coworkers working together at office

Thomas Kübel
Siemens Healthineers

„Die Kolleg*innen von valantic waren und sind eine tragende Säule in unserem PLM-Programm. In vertrauensvoller Zusammenarbeit ist ein umfassendes PLM-System entstanden, das zu den Leuchtturm-projekte bei Siemens Healthineers zählt. Wir treiben das Programm kontinuierlich weiter voran, um unsere Geschäfte weiter zu harmo-nisieren und den vollen Benefit des PLM-Systems zu realisieren.“

Process Topics, an denen valantic beteiligt war:

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    Requirements Engineering – Lösungsgestaltung und Implementierung

    Um 2015 wurde der Bedarf deutlich, veraltete Werkzeuge des Anforderungsmanagements zu ersetzen. Nach einigen Ana-lysen entschied man sich für das Anforderungsmanagement-Modell von Teamcenter. Später wurde aus Gründen der besseren Benutzererfahrung und Akzeptanz die Entscheidung getroffen, Polarion ALM anstatt TC RE zu verwenden.

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    BOM-Management – Lösungsgestaltung und Implementierung

    2017 wurde der Bedarf für eine reibungslosere Handhabung von SAP MaterialMasters in Verbindung mit den vorhandenen CAD-Daten erkannt. Um dies anzugehen, haben Siemens Healthineers und valantic ein weiteres Projekt zum Thema Teile- und BOM-Management gestartet.

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    Engineering Change Management – Lösungsimplementierung

    Das Ziel von Change Management mithilfe von Teamcenter besteht darin, Veränderungen effizient, effektiv und nachhaltig zu gestalten und dabei sowohl die Organisation als auch die Mitarbeitenden zu unterstützen. Die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens soll dadurch langfristig gesichert und verbessert werden.

Christoph Dengler
Director PLM Operations valantic

„Ich war von 2016 an den Bemühungen beteiligt, das Teamcenter RE-Modul bei Siemens Healthineers einzuführen, bis zur Gründung des ITL-Programms. Es war ein neuer Prozess, dessen Anforderungen und Systemfähigkeiten ich verstehen musste. Es war sehr spannend und letztendlich die Grundlage für eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Kunden“

Administrative Topics, an denen valantic beteiligt war:

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    Systembetrieb und -wartung

    Die Entwicklung eines umfangreichen PLM-Systems umfasst den Betrieb und die Wartung mehrerer Systeme. Neben der produktiven Umgebung werden zusätzliche Systeme benötigt. Ein Testsystem, mehrere Umgebungen für Schulungen, Demonstrationen und POCs sowie die Wartung der virtuellen Clients für die Implementierungsteams sind erforderlich. Um den Betrieb zu optimieren, wurden im Laufe der Zeit automatisierte Integrationsbuilds und -deployments sowie die Clientverteilung etabliert.

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    Rollout – Rollout-Management

    Siemens Healthineers verfolgt den Ansatz, Funktionen schrittweise zusätzlichen Geschäftseinheiten und Abteilungen zur Verfügung zu stellen. Neuen „Kunden“ wird die aktuelle Funktionalität demonstriert, woraufhin eine Fit-Gap-Analyse durchgeführt wird, um gegebenenfalls fehlende Funktionen und Prozessschritte zu identifizieren und zu ergänzen. Für jede neue Geschäftseinheit/Abteilung, die dem System beitreten möchte, wird ein Rollout-Projekt eingerichtet, um Einführungen strukturiert und wohldefiniert zu handhaben. Die Koordination zwischen ITL und den Stakeholdern übernehmen Rollout-Managern, die hauptsächlich als Vermittler fungieren.

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    Testing – funktionale Tests, Verifikations-und Akzeptanztests

    Im Laufe der Jahre wuchs die Funktionalität des Teamcenter-Systems immens. Da das Gesundheitswesen eine sehr regulier-te Umgebung darstellt, muss auch die Validierung und Veri-fizierung (auch bekannt als Testen) präzise und umfangreich sein, bevor neue Versionen in Produktion gehen können. Lange Zeit war das Testen der Verantwortung der Implementierungs-teams unterstellt. Um die Qualität der Tests zu erhöhen und die Implementierungskollegen besser zu unterstützen, wurde das Testkonzept angepasst und dediziertes Testen in das Programm eingeführt.

    Am Gesamtprojekt waren durchschnittlich sieben Mit-arbeitende, in Spitzenzeiten 18 Mitarbeitende beteiligt. Inklusive weiterer Partner trieben in Spitzenzeiten insgesamt zwischen 50 bis 70 Berater*innen und Expert*innen das Projekt voran.
    Eine höhere Agilität, mehr Transparenz und eine „Single Source of Truth“ für alle beteiligten Geschäftseinheiten zählen zu den durch das Projekt erzielten Kernvorteilen.

Shahin Khazanbeik
Managing Director bei valantic

„Das PLM-Projekt mit Siemens Healthineers ist geprägt von einem tiefen Vertrauen zwischen den Teams, das auf gegenseitiger Kompetenz und Verständnis aufbaut.“

Success Story Siemens Healthineers

Success Story: Siemens Healthineers transformiert sein PLM-System end-to-end

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Ihr Ansprechpartner

Porträt von Shahin Khazanbeik, Relationship Officer bei sandborn digital – a valantic company

Shahin Khazanbeik

Managing Director

valantic