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Mehr über uns erfahrenMünchen, 20. März 2026: Wenn KI-Systeme künftig immer mehr Arbeitsaufgaben übernehmen, welche Rolle spielt dann noch der Mensch? Dieser Frage ist die Digitalberatung valantic in ihrer aktuellen C-Level-Befragung Digital Excellence Outlook 2026 gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute (HRI) nachgegangen. Es zeigt sich: In den Führungsetagen wird mit tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt durch den Einfluss von KI gerechnet – und das bereits in naher Zukunft. Mitarbeitende müssen lernen, Seite an Seite mit KI-Agenten zu arbeiten. Und auch die Rolle von Führungskräften wird neu definiert. Wie können Mensch und Maschine erfolgreich zusammenarbeiten?
Gemeinsam mit dem HRI hat valantic mehr als 1.000 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen der DACH-Region befragt, wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt, die Märkte und die Unternehmen in den nächsten Jahren verändern wird. Über die direkten Vorteile, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen generiert, scheint weitgehend Einigkeit zu herrschen: 79 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass bis 2030 Unternehmen, die KI nicht konsequent in ihre Kernprozesse und Geschäftsmodelle integrieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren werden.
Demnach bringt KI ein Plus an Produktivität, Effizienz und Performance – sofern sie smart, zielführend und im Einklang mit den Unternehmenszielen eingesetzt wird. Doch wie verändert sich die Rolle menschlicher Mitarbeitender in einer Arbeitswelt, in der künftig immer mehr Aufgaben und Verantwortlichkeiten an KI-Systeme übertragen und Teams von selbständig handelnden AI-Agenten durchsetzt sein werden?
Die Studie „Digital Excellence Outlook – AI at Scale“ zeigt, dass sich die Anforderungen an menschliche Fähigkeiten in der Arbeitswelt bis 2030 grundlegend verändern werden. Während analytische und operative Aufgaben zunehmend durch KI automatisiert werden, sehen 80 Prozent der befragten Entscheider:innen Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen als die wertvollsten Kompetenzen der Zukunft. Diese menschlichen Fähigkeiten werden nicht nur zur Differenzierung in einer zunehmend automatisierten Welt entscheidend, sondern auch zu zentralen Bausteinen für Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, dass Unternehmen diese Kompetenzen in ihrer Relevanz erkennen, gezielt fördern und in den Arbeitsalltag integrieren.
82 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass KI bis 2030 einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung in Unternehmen haben wird. In diesem Szenario wird die Rolle von Führungskräften stark transformiert – weg von klassischen Entscheidungsprozessen hin zur kritischen Überprüfung von intelligenten KI-Systemen.
Gleichzeitig wird die starke Abhängigkeit von KI als Herausforderung betrachtet: 67 Prozent der Befragten warnen davor, dass zentrale menschliche Fähigkeiten wie Problemlösung, Innovation und unternehmerisches Denken durch die Automatisierung verloren gehen könnten, was die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen langfristig beeinträchtigen könnte.
Die Studie verdeutlicht, dass Unternehmen bei der KI-Transformation nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssen. 75 Prozent der Befragten glauben, dass fortschrittliche Unternehmen bis 2030 gezielte Programme zur Förderung kognitiver Leistungsfähigkeit und mentaler Gesundheit etablieren werden, um die Auswirkungen weniger geforderter menschlicher Denkleistung auszugleichen. Zudem wird erwartet, dass Unternehmen Verantwortung für die faire Nutzung von Daten und die Umschulung der Belegschaft übernehmen.
Eine weitere zentrale Veränderung ist die Einführung neuer Führungsrollen: So sind vier von fünf der Befragten überzeugt, dass Unternehmen in den kommenden Jahren dedizierte KI-Verantwortliche – wie Chief AI Officers oder Agent Workforce Leads – benötigen werden, um den wirtschaftlichen und ethischen Nutzen von KI strategisch zu steuern.
„Unsere gemeinsame Studie mit dem HRI zeigt klar, dass Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt grundlegend verändern wird – und das nicht nur durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten, sondern auch durch die Neugestaltung von Entscheidungsprozessen und Führungsaufgaben“, erklärt Laurenz Kirchner, Managing Director und Leiter der Data & AI Practice bei valantic. „Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den technologischen Fortschritt mit der gezielten Förderung menschlicher Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und ethischem Denken zu verbinden. Nur Unternehmen, die die Verantwortung für die Auswirkungen von KI ernsthaft übernehmen, werden auf Dauer erfolgreich sein.“
Die Studie verdeutlicht, dass KI die Arbeitswelt in den kommenden Jahren revolutionieren wird. Führungskräfte sehen KI als treibende Kraft hinter der Automatisierung operativer Aufgaben und der Transformation geschäftlicher Entscheidungen. Gleichzeitig mahnen sie zu einem bewussten Umgang mit den Risiken, die eine Abhängigkeit von KI mit sich bringen kann.
Die menschlichen Fähigkeiten – von Kreativität bis Empathie – könnten zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Es liegt an den Unternehmen, die Balance zwischen technologischem Fortschritt und der Förderung menschlicher Kompetenzen zu wahren und sich strategisch auf die ethischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des KI-Zeitalters einzustellen.
Digital Excellence Outlook 2026: Strategische Impulse
Lesen Sie hier mehr zu den persönlichen Einschätzungen einiger C-Levels zu der Frage, wie KI die Arbeitswelt und das Führungsverhalten beinflussen wird.
Bildquelle: valantic
Laurenz Kirchner, Managing Director und Lead der Data & AI Practice bei valantic
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Laut "Digital Excellence Outlook" erwartet ein Großteil der befragten C-Levels tiefgreifende Veränderungen der Arbeitswelt durch KI.
Bildquelle: Symbolbild / KI-generiert mit Gemini Copyright: valantic
Laut Einschätzung von Studienteilnehmern wird es nicht mehr lange dauern, bis Teams sowohl aus Menschen, als auch KI-Agenten bestehen.