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valantic viewpoint

Dienstleistungen für private medizinische Abrechnung

Ein fragmentierter Markt hat sich rasch professionalisiert: Praxen lagern die Abrechnung zunehmend aus, setzen integrierte Plattformen ein und suchen schnellere Liquidität.

 

Dies ist ein Auszug aus unserem Viewpoint zu Dienstleistungen für private medizinische Abrechnung Deutschland. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über Markttrends, Geschäftsmodelle, die Wettbewerbslandschaft und Wachstumshebel in diesem Markt erfahren möchten.

Eine Frau im Kittel sitzt an einem Küchentisch, hält Papiere in der Hand und schaut auf einen Laptop, wobei eine Tasse und ein Namensschild sichtbar sind.

2 Mio. €

Factoring-Umsatz in Europa

60%

der ambulanten Privatabrechnung ist bereits outgesourct

25%

des Praxisumsatzes stammen von nur 10 % Privatpatienten-Fällen

Unsere Perspektive auf den Markt für Dienstleistungen für private medizinische Abrechnung in Deutschland

01

Executive Summary

Der Markt für Dienstleistungen für private medizinische Abrechnung in Deutschland beschleunigt sich durch Outsourcing, Plattformisierung und Praxis-Konsolidierung

Dienstleistungen für private medizinische Abrechnung in Deutschland stehen an der Schnittstelle von steigender administrativer Komplexität und begrenzter Arztkapazität. Praxen lagern zunehmend Privatrechnungsstellung, Forderungsmanagement und Liquiditätssteuerung an spezialisierte Partner aus; Digitalisierung ermöglicht Automatisierung, Analysen und skalierbare Abläufe. Die Konsolidierung von Einzel- zu Gemeinschaftspraxen und MVZ erhöht den Bedarf an strukturierter, datengetriebener Abrechnung. Strukturelle Treiber: anstehende GOÄ-Updates, wachsende Akzeptanz digitaler Tools und regulatorische Schritte, die Zahlungszyklen verkürzen und die Finanzierbarkeit von Rechnungen erweitern.

Die Wettbewerbsdynamik bleibt fragmentiert: regionale Dienstleister, arztgeführte PVS-Netzwerke, digital-first Abrechnungsplattformen und Premium Full-Service-RCM-Spezialisten konkurrieren um Anteile. Erfolgreiche Angebote verbinden tiefe GOÄ-Expertise mit Automatisierung, End-to-End-Forderungsmanagement und optionaler Vorfinanzierung – für stabile Beziehungen und Raum zur Monetarisierung von Plattformmodulen. Gezielte M&A und Produkterweiterung im Finanzdienstleistungsbereich unterstützen das Wachstum.

Key Findings

  1. 1

    Outsourcing und Plattformnutzung steigen mit zunehmender Praxisbelastung und Kostendruck.

  2. 2

    Hybride Modelle, die Expertenunterstützung und Automatisierung verbinden, erzielten höhere realisierte Gebühren.

  3. 3

    Regulierung und MVZ-Konsolidierung haben die Nachfrage verändert – zugunsten skalierbarer, analysefähiger Anbieter.

Fordern Sie die vollständige Analyse (15+ Seiten) zu Dienstleistungen für private medizinische Abrechnung Deutschland an.

Khalid Ouaamar Managing Director

Khalid Ouaamar
valantic Managing Director

„Outsourcing der Privatabrechnung hat Arztzeit freigesetzt und verbessert die Planbarkeit des Cashflows.“

Markttrends: Von manuellen Aufgaben zu plattformbasierten Revenue Cycles

Ambulante Anbieter lagern zunehmend Privatabrechnung aus – bereits ~60 % sind externalisiert, mit weiterem Potenzial bei anhaltendem Kostendruck. Jüngere Ärzte und Teilzeitmuster erhöhen die Nachfrage nach administrativer Entlastung; auch analog arbeitende Praxen adoptieren digitale Tools. Die Konsolidierung in Gemeinschaftspraxen und MVZ erhöht den Bedarf an strukturierter, KPI-getriebener Abrechnung und lenkt den Markt in Richtung Plattformen, die GOÄ-Kodierung, Plausibilitätsprüfung und Versand automatisieren. Diese Kräfte begünstigen Anbieter, die Service-Tiefe mit Software-Skala verbinden.

Key Takeaways:

  • Wachstum von Telemedizin bringt digital-first Forderungen
  • MVZ-Konsolidierung erhöht digitale und analytische Anforderungen
  • Outsourcing-Anteil ~ 60 %, weiter steigend
A person sitting in front of a laptop screen which displays a slide on the private medical billing services dach market trends.

Markttreiber: Regulierungsänderungen, Liquiditätsbedarf und operative Effizienz

Anstehende GOÄ-Updates erhöhen die Kodierungskomplexität und Änderungsfrequenz und begünstigen Partner mit Expertenprüfung und update-fähigen Plattformen. Privatpatienten machen etwa 10 % der Fälle, aber ~25 % des Praxisumsatzes aus – die Bedeutung korrekter Privatabrechnung ist entsprechend hoch. Der Liquiditätsbedarf wächst, da sich Forderungslaufzeiten strecken; Vorfinanzierung und Forderungsmanagement werden wertvoll. Da Praxen Fehlerreduktion, schnellere Einziehung und Echtzeit-Einblicke suchen, adressieren hybride Lösungen, die Beratung, Automatisierung, Forderungen und optionale Finanzierung bündeln, mehrere Pain Points gleichzeitig.

Key Takeaways:

  • Regulatorische Updates erhöhen die Kodierungskomplexität und stützen die Nachfrage nach personalisierter Expertenunterstützung mittelfristig
  • 10 % der Fälle machen etwa 25 % des Umsatzexposures bei Privatpatienten aus

 

Ein Apotheker hinter dem Tresen übergibt einem Kunden, der eine Karte zum Bezahlen zückt, ein Zahlungsterminal. Im Hintergrund sind Regale mit verschiedenen Produkten zu sehen.

Wettbewerbslandschaft: Vier Archetypen mit unterschiedlichen Wettbewerbsvorteilen und Trade-offs

Der Markt bleibt fragmentiert. Wir sehen vier Archetypen: regionale Dienstleister mit GOÄ-Abrechnung und persönlicher Unterstützung; arztgeführte PVS-Netzwerke mit traditionellen RCM-Abläufen; digital-first Abrechnungsplattformen mit Fokus auf Schnittstellen und Automatisierung; Premium Full-Service-RCM-Spezialisten mit tiefer GOÄ-Beratung, End-to-End-Forderungen und optionaler Vorfinanzierung. Segment-Spezialisten fokussieren z. B. Zahnmedizin oder Therapien mit angepassten Prozessen. Unterschiede bestehen bei Wertschöpfungstiefe, Finanzierungsfähigkeit, Beratungstiefe und Plattformreife. Es gibt keinen echten nationalen Scale-Player angesichts regionaler Verankerung und begrenzter Konsolidierung. Kunden wägen Low-Touch-Automatisierung gegen höhere realisierte Gebühren aus beratenden hybriden Modellen ab.

Key Takeaways:

  • Tiefe variiert: nur Abrechnung vs. volle Forderungen und Finanzierung
  • 4 Archetypen: regional, PVS, digital-first, Premium Full-Service
  • Langer Schwanz an Mikro-Playern, wenige größere regionale Anbieter
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Two people sitting in front of a laptop screen which displays a slide on the private medical billing services dach market competitive landscape.

Geschäftsmodelle & Wertschöpfungskette: End-to-End-Abdeckung übertrifft konsistent Einzellösungen

End-to-End-Abdeckung beginnt mit Dokumentationsunterstützung und GOÄ-Kodierung, geht über Rechnungs-QA und Versand und erstreckt sich auf Forderungsmanagement und optionale Vorfinanzierung. Hybride Anbieter kombinieren Expertenprüfer mit Automatisierung und Analysen. Die Monetarisierung mischt Gebühren pro Rechnung, Gebühren für Forderungsdienstleistungen und Margen bei (Non-)Recourse-Factoring. Plattformmodule wie Dashboards, Benchmarking und automatisierte Reports erzeugen wiederkehrende softwareähnliche Erlöse und verbessern die interne Skalierbarkeit. Die Fähigkeit, Einzug mit patientenfreundlicher Abwicklung und strukturierter Eskalation zu steuern, führt oft zu höheren Nettoeinzügen und stärkerer Bindung.

Key Takeaways:

  • Analyse-Cockpit deckt versteckte Umsatzlücken auf
  • Recourse-Vorfinanzierung typischerweise in 24–48 h, Risiko bleibt beim Anbieter
  • Stärkste Abdeckung bei QA, Versand, Forderungen und Liquidität
A person sitting infront of a laptop screen which displays a slide on the dach market product offering.

Wachstumshebel: Plattform-Monetarisierung, gezielte regionale M&A und diversifizierte Finanzprodukte

Kurzfristig kommt Wachstum aus dem Querverkauf von Plattformmodulen (KPI-Dashboards, automatisierte Reports) an bestehende Praxen und aus dem Ausbau von Forderungs- und Inkassodienstleistungen. Mittelfristig erhöhen breitere Finanzdienstleistungen (z. B. Ratenzahlung für Patienten, risikoarme Versicherungsprodukte) den Share of Wallet und differenzieren das Angebot. Gezielte regionale Konsolidierung schafft Skaleneffekte und ermöglicht die Migration auf eine einheitliche Plattform mit besseren Unit Economics. Makro-Tailwinds wie geringere Refinanzierungskosten und kürzere Zahlungsfristen unterstützen die Nutzung von Finanzierungsfunktionen. Die Kombination aus High-Touch-Expertise und zunehmender interner Prozessautomatisierung macht führende Player zu attraktiven Assets für strategische oder Secondary-Sponsoren im nächsten Zyklus.

Key Takeaways:

  • Finanzprodukte vertiefen das Monetarisierungspotenzial, schaffen wiederkehrende Erlöse und halten das Portfoliorisiko gering
  • Regionale M&A erweitert die Kundenbasis, vereinheitlicht den Tech-Stack und verbessert die operative Effizienz
  • Plattform-Add-ons steigern den ARPU deutlich, stärken die Kundenbindung und verbessern die Margen nachhaltig
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Zwei Männer in einem Büro schauen auf einen Laptop-Bildschirm, einer steht und gestikuliert, der andere sitzt und lächelt. Im Hintergrund sind große Fenster und Dokumente zu sehen.

Kontaktieren Sie unsere Experten

Der vollständige Viewpoint zu Dienstleistungen für private medizinische Abrechnung ist auf Anfrage verfügbar.

Typischer Umfang unserer Viewpoints:

  • Marktgröße
  • Markttrends und -treiber
  • Wettbewerbslandschaft inkl. Wettbewerbergruppen und Benchmarking
  • Geschäftsmodelle und Wertschöpfungskette
  • Zukünftige Wachstumspotenziale

 

Christoph Nichau - Partner und Geschäftsführer valantic

Christoph Nichau

Partner & Managing Director

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Jan Dingerkus, valantic

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