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Headless Commerce – stumpfer Trend oder Dauerbrenner?

Customer Experience
  • E-Commerce
Janette Baumann

18. August 2022

valantic cx: Dreiklang-Bild für Headless-Commerce-Interview

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Ein Interview mit Simon Hamm

In diesem Interview beantwortet unser Commerce-Experte Simon Hamm Fragen rund um das Thema Headless Commerce: Nur ein stumpfer Trend oder doch Dauerbrenner?

Simon ist bei valantic spezialisiert auf Projekte im Bereich SAP Commerce. Neben der technischen Leitung unterstützt er Kunden bei der Definition ihrer Anforderungen und der Konzeption ihrer E-Commerce-Prozesse. 

Foto von drei Kolleg*innen die an einem Steharbeitsplatz eine Besprechung abhalten.

Hallo Simon, schön, dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst! Wie kann ein Laie, der noch nie von Headless Commerce gehört hat, die Bedeutung dieses Themas einordnen?

Grundsätzlich ist Headless Commerce eine E-Commerce-Architektur, bei der Front- und Backend voneinander entkoppelt werden. Es geht also darum, dass das Frontend separat entwickelt werden kann und über eine Schnittstelle mit dem Backend kommuniziert. Die Entwicklung läuft aber komplett getrennt, sodass sich Frontend- und Backendentwickler*innen nur über den Aufbau der Schnittstelle einigen müssen, also ein bisschen, wie man miteinander spricht.

Warum ist Headless Commerce aktuell in aller Munde?

E-Commerce beschränkt sich heutzutage nicht mehr allein auf den Aufbau eines einfachen Onlineshops, vielmehr möchte man über verschiedenste Kanäle den Kunden bedienen können. Unternehmen können Apps, Webseiten und Marktplätze aufbauen, die Möglichkeiten einer Omnichannel-Strategie sind vielfältig. Durch Headless Commerce ergeben sie verschiedene Vorteile, weshalb valantic diesen Ansatz in vielen Projekten bereits erfolgreich umsetzen konnte.

Du sprichst gerade über die Vorteile – welche ergeben sich aus einem Headless Commerce Ansatz?

Durch Headless Commerce kann ein Backend-System einfacher mehrere unterschiedliche Frontend-Systeme bedienen. Dies ermöglicht zum einen eine hohe Flexibilität und Effizienz in der Entwicklung. Zum anderen können in kurzer Zeit verschiedene Channels aufgebaut, optimiert und individualisiert werden. Durch konsistentes Omnichannel Management kann demnach eine optimale Customer Experience geschaffen werden, indem alle Kanäle inhaltlich, funktionell und designtechnisch gleich aufgebaut sind.

Wie gehst du in Kundenprojekten vor – ist der Headless Commerce-Ansatz stets der richtige Weg?

Verallgemeinern kann man das natürlich nicht, und in gewissen Kontexten kann auch ein klassischer CMS-Ansatz der richtige Weg sein. Das muss von Fall zu Fall entschieden werden. Durch SAP Spartacus und OCC (Omni Commerce Connect) in der SAP Commerce Cloud können wir unseren Kunden aber stets diese moderne und flexible Frontend-Architektur anbieten. Demnach setzen wir bei valantic häufig auf diesen modernen Ansatz, um gemeinsam mit unseren Kunden eine nachhaltige Architektur aufzubauen.

Vielen Dank für deine Zeit, lieber Simon!

Simon Hamm

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Simon Hamm

Managing Consultant E-Commerce

Digital Experience Platforms

valantic CEC Deutschland GmbH

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