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Vom Buzzword zur Business-Strategie: Composable Commerce als Wettbewerbsvorteil

Customer Experience
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22. Januar 2024

Mitarbeitende sitzen im valantic Büro in Langenfeld und arbeiten gemeinsam

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Composability verspricht die Lösung für viele Herausforderungen der E-Commerce- und Digitalbranche zu sein. In unserer Blog-Serie beleuchten Expert*innen die Potenziale und oft übersehene Hürden von Composable-Commerce-Projekten aus Business-, User- und Technologie-Perspektive.

Im ersten Teil klären wir, warum hinter dem Begriff Composable Commerce mehr steckt als ein neuer technologischer Hype. Lassen Sie uns gemeinsam erkunden, wie Composable Commerce Ihrem Business ermöglicht, schneller auf Marktanforderungen zu reagieren und individuelle Kundenerlebnisse zu schaffen.

Was bedeutet Composable Commerce?

Decoupled Frontend, MACH, Best of Breed, PBCs, Microservices, APIs und jetzt auch noch Composable Commerce – an Buzzwords hat es der Digitalbranche noch nie gemangelt. Hinter dem Begriff Composable Commerce steckt allerdings weit mehr: Es ist eine hochrelevante strategische Initiative, die nicht zuletzt auch als eine Art Klammer für die zuvor genannten Begrifflichkeiten fungiert.

Composable Commerce steht für eine Philosophie der Modularität und flexiblen Anpassungsfähigkeit als Reaktion auf ein sich stetig und immer schneller veränderndes Marktumfeld, in dem sich starre monolithische Strukturen zunehmend zu einem strategischen Risiko entwickeln. Allerdings versuchen Unternehmen nicht erst seit dem Aufkommen des Begriffs Composable Commerce ihre Reaktionsfähigkeit zu erhöhen, um Veränderungen im Verbraucherverhalten oder neue Marktchancen frühzeitig antizipieren und schneller als der Wettbewerb adressieren zu können. Ein gutes Beispiel hierfür ist z. B. der Hype um das Thema Microservices, der mittlerweile allerdings einer gewissen Ernüchterung gewichen ist.

Composability als Erfolgsfaktor

Was also ist das Neue an Composable Commerce? Der wesentliche Unterschied zu rein Tech-getriebenen Initiativen ist die mehrdimensionale und integrierte Betrachtungsweise. Dabei steht es außer Frage, dass ein erfolgreiches E-Commerce Business auch einen adäquaten Technologie-Stack erfordert. Composable Commerce ist aber ein gesamtunternehmerisches Paradigma, in dem einer modularen Architektur und flexiblen Technologien nur dann die Funktion eines Enablers zukommt, wenn innerhalb eines Unternehmens auch flexible Business-Prozesse und das entsprechende Mindset vorhanden sind, um technologiebedingte Vorteile auch wirklich nutzen zu können. Exzellente Technologiebausteine alleine sind im E-Commerce also noch lange kein Garant für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg. Nichtsdestotrotz liegt in der Anpassungsfähigkeit (Composability) der zugrundeliegenden Systemlandschaft und Architektur ein entscheidender Schlüssel für den langfristigen E-Commerce-Erfolg, da die Reaktionsgeschwindigkeit eines Unternehmens eben nicht durch technologiebedingte Rahmenparameter eingeschränkt sein sollte. Ein hohes Maß an Composability versetzt Unternehmen also in die Lage, auch ihre technologische Infrastruktur kontinuierlich zu erweitern und anzupassen, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein positiver Nebeneffekt dabei: Je flexibler und modularer eine Infrastruktur, desto geringer die Abhängigkeit von einzelnen Vendoren.

Der strategische Weg zu Composable Commerce

Genauso wie die Entwicklung einer Composable-Commerce-Strategie je nach Unternehmen einen mehr oder minder großen Paradigmenwechsel bedeutet, ist die Beantwortung der Frage, welcher Typ bzw. welcher Grad an Composability anzustreben ist, nicht allgemeingültig zu beantworten. Im Hinblick auf die Flexibilität so wichtiger Parameter wie der Business-Prozesse, der Organisationsstruktur oder des Tech-Stacks spielt das jeweilige Geschäftsmodell eine entscheidende Rolle. So werden z. B. für Unternehmen, die am Markt mit Commodities handeln, andere Composable Capabilities erfolgskritisch sein als für Unternehmen mit hochindividuellen Produkten.

Im Zuge der Entwicklung einer zukunftsorientieren Composable-Commerce-Strategie sollten daher folgende Fragen im Mittelpunkt stehen:

  1. Welche Composable Capabilities sind heute für mein Geschäftsmodell notwendig?
  2. Welche werden in Zukunft benötigt?
  3. Über welche Composable Capabilities verfügt mein Unternehmen bereits?
  4. Welche Schritte sind daraus abgeleitet erforderlich, um etwaige Lücken zu schließen, das eigene digitale Business dynamisch und flexibel zu gestalten und die Basis für die Generierung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile zu schaffen?

Sie benötigen Unterstützung bei der Identifikation der strategisch relevanten Composable Capabilities und der Entwicklung einer zukunftsorientierten Composable-Commerce-Strategie? In der valantic CX vereinen wir strategisches Denken mit Business Know-how und Tech-Expertise und sind damit der ideale Partner für Unternehmen, die im Digital Commerce den nächsten Schritt gehen möchten.

Ihr Unternehmen verdient eine maßgeschneiderte Lösung. Lassen Sie uns miteinander sprechen, wenn Sie Ihr Composable-Potenzial entdecken und strategisch voranbringen möchten.

Philipp Hoberg

Ihr Kontakt zu uns

Dr. Philipp Hoberg
Head of Digital Business Consulting
valantic CEC Deutschland GmbH
+49 157 80698214

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