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Mehr über uns erfahren23. März 2023
Die valantic Blogserie über die CDP-Implementierung liefert Ihnen einen tiefgehenden Einblick in die strukturierte Vorgehensweise bei der Projektumsetzung: von der Planung über die einzelnen Phasen in der Umsetzung bis hin zur nachgelagerten Weiterentwicklung der CDP. Nach den Vorbereitungen, der Teamzusammenstellung inklusive Rollenverteilung und der Spezifikation folgt nun Phase Zwei in der Umsetzung: die Basiskonfiguration.
Nachdem nun sowohl die fachlichen als auch technischen Spezifikationen etabliert sind, kann mit der eigentlichen Implementierung der CDP begonnen werden.
In einem ersten Schritt wird in der CDP ein sogenannter Tenant erstellt. Dabei handelt es sich um ein Mandantenkonto, in dem die Nutzer*innen ihre Lizenzen oder Anwendungen verwalten können. Hierbei empfiehlt es sich vor allem hinsichtlich der anzulegenden Datensammlung, zwischen Entwicklungs- und Produktivumgebung zu unterscheiden. Bei diesem bevorzugten Set-up sind beide Systeme voneinander getrennt und unabhängig. Das hat den Vorteil, dass Änderungen in der Entwicklungsumgebung keine Auswirkungen auf das Live-System in der Produktivumgebung haben. Zudem können umfangreiche Tests durchgeführt werden, um die Funktionalität der Implementierung zu überprüfen.
Die in der Spezifikationsphase definierten Anwendungsfälle (Use Cases) werden nun innerhalb der CDP realisiert, und das Kundenschema wird final definiert. Dabei wird festgelegt, welche Datensätze aus den unterschiedlichen Systemen, wie Kundennummern oder Cookies, zu einem umfangreichen Kundenprofil zusammengefasst werden. Auch hier gilt es allerdings einige Details zu beachten:
Da die jeweiligen Hard- und Soft-IDs nachträglich weder umbenannt noch gelöscht werden können, ist besondere Sorgfalt geboten. Daher sollte das ID-Konzept gut durchdacht sein, um alle Informationen stets den richtigen User*innen zuzuordnen. Das gilt insbesondere dann, wenn nicht alle Quellsysteme die gleiche ID teilen und mehrere Hard-IDs zur Anwendung kommen.
Soft-ID: Bei der sogenannten Soft-ID handelt es sich beispielsweise um gesammelte Informationen mit Cookies. Hier kann jede*r Kund*in mehrere IDs besitzen, wenn die Identifizierung etwa über unterschiedliche Browser oder Geräte stattfindet.
Hard-ID: Bei einer Hard-ID handelt es sich üblicherweise um die E-Mail-Adresse, die Kund*innen bei der Registrierung verwenden.
Auf Basis der definierten IDs kann in der CDP anschließend die „Merge- & Match-Logik“ konzipiert werden, die letztlich das 360-Grad-Profil der einzelnen Kund*innen abbildet.
Nach dem Kundenschema folgt nun die Integration der Consent- und Subscription-Kategorien. Diese entscheiden darüber, welche Daten für die Erstellung personalisierter Inhalte verwendet werden dürfen. Da personenbezogene Daten jedoch nicht ohne Einwilligung für Marketing-Zwecke verwendet werden dürfen, ist im Consent-Management der CDP besondere Vorsicht geboten.
Die technische Integration der unterschiedlichen Quellsysteme wird von den zuständigen Entwickler*innen vorgenommen. Diese sollten zeitnah beginnen, weshalb die jeweiligen Endpunkte und Zugangsdaten bereitgestellt werden müssen. Bei diesem Step ist darauf zu achten, dass die Rechteverteilung innerhalb der CDP genau definiert ist und Zugangsdaten nicht für Exporte oder falsche Änderungen missbraucht werden können.
Hinzu kommt die Konfiguration zu den unterschiedlichen Schnittstellen, wobei die meisten CDP-Systeme eine breite Palette an Standard-Integrationen mitbringen, wie beispielsweise E-Mail, WhatsApp oder Social Media.
Weitere Software-Tools können flexibel via WebHook konfiguriert werden, wobei die meisten CDPs in der Regel auch sehr genaue Step-by-Step-Anleitungen für die Konfiguration bereitstellen.
Folgende Basiskonfigurationen dürfen ebenfalls nicht fehlen:
Ist die Basiskonfiguration der CDP abgeschlossen, kann in der nächsten Projektphase die Datensammlung angelegt werden.
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