Bessere Planung im Geschäftsbereich Schnellkupplungssysteme

Die Stäubli Tec-Systems GmbH am Standort Bayreuth optimiert mit Unterstützung des Prozess- und IT-Beratungshauses valantic Supply Chain Excellence AG (ehem. Wassermann AG) seine Supply-Chain-Planung. Im Rahmen des voraussichtlich bis Mai 2017 laufenden Projekts wird die In-Memory-APS-Standardsoftware wayRTS (Real Time Simulation) zur durchgängigen Echtzeitplanung der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt. Das weltweit tätige Unternehmen mit den drei Geschäftsbereichen Kupplungssysteme, Industrieroboter und Textilmaschinen entwickelt und fertigt in Bayreuth unter anderem Kupplungssysteme sowie Werkzeugwechselsysteme für Roboter mit einem sehr hohen Anteil kundenindividueller Lösungen. Ein Projektziel: Um Kunden noch präzisere Lieferzusagen machen zu können und damit auch die Liefertreue weiter zu erhöhen, werden die Konstruktionsaufwände für kundenindividuelle Produkte in die IT-gestützten Planungsprozesse einbezogen.

Die Stäubli Tec-Systems GmbH Connectors beschäftigt 220 Mitarbeiter in den Bereichen Entwicklung, Produktion, Verkauf, Service, Kundensupport und Schulung. Wassermann wurde jetzt damit beauftragt, die IT-Unterstützung und Zuverlässigkeit der Planungsprozesse im Werk zu optimieren. Das Projekt umfasst drei Teilbereiche. In einem ersten Teilprojekt wird im Werk eine neue Organisation für die Supply-Chain-Planung etabliert und die Planungssoftware wayRTS eingesetzt, um den Planern den effizienten Abgleich der dispositiven und kapazitiven Verfügbarkeit zu erlauben. Dank modernster In-Memory-Technik hält wayRTS die aktuellen Daten der gesamten Supply Chain vor und liefert nach jeder Planungsänderung automatisch ein neues, durchgängig synchronisiertes Planungsbild. Die Szenariotechnik in wayRTS ermöglicht zudem die Beurteilung von Planungsalternativen und gegebenenfalls raschen Anpassungen der operativen Planung in Echtzeit.

Zentrale Voraussetzung: Stammdatenpflege
Ein zweiter Schwerpunkt ist die prozessgerechte Anpassung der Struktur im datenführenden ERP-System, wie die Erfassung von Durchlaufzeiten in der kundenspezifischen Entwicklung. Über Standardschnittstellen wird wayRTS hier auf die aktuellen Daten zugreifen und die Planungsergebnisse in das ERP zurückschreiben. Der dritte Teil des Projekts ist die Einführung von wayMES (Enterprise Frontend). Dieses Synchronisationsinstrument ist eine Ergänzung, um die in wayRTS geplanten Arbeitsvorräte an die einzelnen Arbeitsplätze zu kommunizieren und deren Rückmeldungen zu erfassen. wayMES ist einfach und intuitiv bedienbar und geeignet für eine effiziente Kommunikation zwischen der Planungsabteilung und den internen sowie externen Leistungserbringern, zum Beispiel von verlängerten Werkbänken oder Lieferanten.

Nichts verpassen.
Blogartikel abonnieren.

Kommentare

Verfassen