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Vom Handelskonzern in die SAP Commerce Beratung – warum sich der Sprung lohnt

Bild von Christian Tomas, Business Analyst E-Commerce bei valantic CEC in Mannheim

Christian Tomas ist Business Analyst E-Commerce und erzählt uns im Interview, warum er den Sprung vom Handelskonzern in die Beratung gewagt hat und wie sein Einstieg bei valantic war.

Vor Deinem Wechsel zu valantic warst Du in einer internen Rolle bei einem Handelskonzern tätig. Für uns wäre es spannend zu erfahren, wie waren Deine ersten Eindrücke bei valantic?

Was ich ab Tag 1 gemerkt habe ist, dass bei valantic alle dankbar dafür sind, wenn neue Menschen ins Team kommen, die einen frischen Blick mitbringen. Ein Teamzuwachs wird hier als Bereicherung gesehen. Meine Kolleginnen nehmen meinen Input gerne an und das finde ich super. So wurde ich hier mit offenen Armen empfangen und arbeite in einer sehr guten und kollegialen Atmosphäre.

Hier geht es nicht darum, dass sich Einzelne profilieren wollen und ihre Ellenbogen einsetzen. Hier steht das Team tatsächlich im Fokus. Verstecken kann sich aber auch keiner, denn Mitgestalten ist kein Wunsch, sondern eine Aufforderung. Und das Miteinander funktioniert auch über verschiedene Standorte im In- oder Ausland hinweg. Das verlangt natürlich jedem Disziplin ab, aber ich war sehr überrascht, wie gut das funktionieren kann.

Was mir auch aufgefallen ist, wir arbeiten in kleineren, schlagkräftigen Projektteams und sind als Beratung extrem lösungsorientiert. Deshalb werden Entscheidungen nicht zu Grunde debattiert, sondern schnell getroffen. Das liegt einerseits an der schlanken valantic Struktur und zum anderen daran, dass wir als Projektteam nicht die Zeit haben, Entscheidungen lange vor uns her zu schieben. So kommt man schnell voran und das gefällt mir gut.

Was waren Deine Beweggründe für einen Wechsel von der Kundenseite in die Beratung?

Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass ich eingefahren bin. Aus diesem Grund wollte ich gerne etwas Neues probieren.

Dass ich allerdings in ein Beratungsunternehmen wechseln würde, hätte ich erstmal nicht gedacht. Ich hatte da einige Vorurteile. Zum Beispiel, dass die externen Berater in ein Unternehmen kommen, alles umplanen und nicht wirklich berücksichtigen, was die Kunden möchten. Hier wurde ich eines Besseren belehrt. Auch, nur als Ressource gesehen zu werden war so eine Befürchtung von mir. Zum Glück hat sich das Vorurteil nicht bestätigt, denn schon im Vorstellungsgespräch habe ich gemerkt, dass valantic die Zufriedenheit der Mitarbeiter genauso wichtig ist wie die Zufriedenheit der Kunden.

Ebenso wichtig war mir, dass ich in einem kleineren Team arbeiten kann, in dem jeder und jede seinen Beitrag leistet und Teamwork nicht heißt, „einer wird´s schon richten“. Hier habe ich jetzt Kolleginnen, die alle hochmotiviert sind und etwas bewegen möchten. Jeder hat die gleichen Möglichkeiten und Entscheidungen werden im Team getroffen, da hat jeder Mitspracherecht.

Zu guter Letzt war mir Raum zur Weiterentwicklung wichtig. Ich wollte nicht mehr auf ein bestimmtes Thema festgelegt werden, nur weil ich das gut kann. Aus diesem Grund gefällt mir das Rollenkonzept bei valantic sehr gut. Hier kann ich mich sowohl in der Tiefe als auch in der Breite weiter entwickeln.

Wie hat sich Deine Work-Life Balance verändert?

Die Umstellung auf die neue Organisation und die Projekte war anfangs recht herausfordernd. Für mich war es neu, für Projekte zum Kunden zu reisen oder Kollegen im Ausland vor Ort zu besuchen.

Ich habe aber gesehen, dass es wichtig ist, sich regelmäßig mit den Kunden vor Ort zu treffen. Ein persönlicher Austausch ist einfach etwas Anderes als der digitale Austausch. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass ich mir meine Reisen selbst einplanen kann und mir niemand sagt, dass ich es tun muss. Ich kann hier selbst aktiv werden und bin nicht fremdgesteuert. Das empfinde ich als sehr angenehm.

Mir gefällt auch, dass ich absolut flexibel bin in der Arbeitsortwahl. Ich arbeite 1-2 Tage in der Woche zu Hause und den Rest dann im Office Mannheim oder beim Kunden. Das passt super für mich. Genau so hatte man mir das im Vorstellunsggespräch versprochen. Das Versprechen wurde zu 100% eingehalten!

Wie profitieren Deine jetzigen Kunden davon, dass Du selbst kürzlich noch die Kundenbrille aufhattest?

Momentan haben wir tatsächlich einen Kunden, der genau das umsetzen will, was ich auch schon auf Kundenseite mitgemacht habe. Meine Kunden sind dankbar dafür, dass hier jemand im Projekt ist, der das Thema aus beiden Perspektiven betrachten und beurteilen kann. Ich kenne deren Prozesse, ich weiß, wie es in größeren Unternehmen läuft, wo es Möglichkeiten, aber auch Hindernisse gibt. Dieser Perspektivwechsel gepaart mit einem gesunden Pragmatismus sind die beiden Punkte, von denen der Kunde am meisten profitiert.

Als Berater sollte man sich immer die Frage stellen: „ Wie kann eine passende Lösung aussehen, die beide Seiten zufriedenstellt?“ Das passiert aber nicht immer in der Praxis.

Häufig möchte der externe Berater eine Lösung, ohne dabei zu berücksichtigen, wie viel Zeit und Aufwand von Kundenseite investiert werden muss. Viele Kunden haben aber diese Zeit nicht. Da ist der Kunde einfach dankbar, wenn jemand kommt, der sagt „Das ist eine super Lösung, aber ich weiß, ihr habt die Zeit nicht, daher lasst es uns doch mit einem anderen Weg versuchen.“ Diesen Pragmatismus bringe ich mit und das gefällt den Kunden.

Was muss man aus Deiner Sicht mitbringen, um sich aus einer internen Rolle in die externe Beratung zu entwickeln?

Eine große Portion Humor! Scherz bei Seite… Mir hilft es sehr weiter, dass ich Themen direkt anspreche, wenn ich etwas sehe, was man verbessern könnte. Ich habe schon den Drang, Dinge zu verändern, Verantwortung zu übernehmen und zu helfen. Das ist mir sehr wichtig. Jeder sollte sich Zeit nehmen, anderen zu helfen.

Es kommt sicherlich auch sehr gut an, dass ich für viele Themen brenne – und das Schöne ist, dass ich hier die Möglichkeit habe, genau diese Themen anzugehen und umzusetzen.

Ein aboluter Pluspunkt ist auch, dass ich leidenschaftlicher Hobbykoch bin und ich das selbstgekochte Essen mit meinem Team in der Mittagspause teile. 😉

Ein Blick auf unsere Karriereseite lohnt sich!

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