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Project Insights – ein Kundenprojekt in der Pharmaindustrie als persönliche Success Story

Bild von Claudius Rieger, Senior Consultant Integrated Business Planning bei valantic Supply Chain Excellence, daneben Bilder des Münchener valantic Büros, im Hintergrund die Stadt München

Claudius Rieger gibt uns im Interview einen Einblick in die Herausforderungen eines IBP-Projektes für ein international agierendes Pharmaunternehmen und schildert uns, wie er sich in seiner Rolle als Senior Consultant kontinuierlich zum Prozessindustrie-Experten weiterentwickelt hat.

Hallo Claudius, Du bist Senior Consultant im Bereich Integrated Business Planning. Erzähl uns doch mal, was Du konkret machst?

Mein Name ist Claudius, ich bin studierter Wirtschaftsingenieur, aufgewachsen am Ammersee und aktuell Wahlmünchner. In meiner Freizeit trifft man mich meistens in Wander- oder Skiausrüstung oder auf einem Segelboot an.

Seit mehr als 3,5 Jahren arbeite ich bei valantic im Bereich Integrated Business Planning. Als Senior Consultant unterstütze ich unsere Kunden in der Entwicklung eines intelligenten und nachhaltigen Planungsprozesses, der stets austariert ist zwischen stabilen Prozessen, einer klaren Organisation und einer integrierten IT-Architektur. Wir starten stets im strategischen Bereich, leiten taktisch den SIOP- (Sales, Inventory and Operations Planning) Prozess ab und münden in der operativen Ausübung des Shopfloors. Dies machen wir maßgeschneidert für die jeweilige Branche des Kunden.

Wie sieht denn so ein Projekt bei dir aus? Mit welchen Fragestellungen kommt der Kunde auf dich zu?

In einem meiner tollsten Projekte hatte der Kunde (internationales Pharmaunternehmen) mit überdurchschnittlich hohen Lagerbeständen und unpünktlichen Kundenauslieferungen zu kämpfen. Ein klassisches Problem, das entsteht, weil ein integrierter Planungsansatz fehlt. Meine Kollegen und ich konnten also relativ schnell die Kernursachen feststellen: Es mangelte an standardisierten Prozessen, klar abgegrenzten Verantwortlichkeiten und sauberen IT-Strukturen mit den nötigen Stammdaten.

Nachdem die Ursachen klar waren, wurde das Vorgehen bestimmt, das Projektteam zusammengestellt und das Kick-Off Meeting vorbereitet. Einfach gesprochen, haben wir uns entschieden einen umfangreichen Ziel-Planungsprozess (taktisch bis operativ) zu definieren, diesen direkt Stück für Stück umzusetzen und parallel die nötigen Voraussetzungen (Anpassung Organisation, Anlage neuer Stammdaten, Integration von weiteren Abteilungen/Werken, etc.) hierfür zu schaffen.

Die Herausforderungen für unser Projektteam lagen in erster Linie in den Produktionsprozessen, die in der Prozessindustrie, in der wir uns bewegten, sehr komplex sind. Ein weiterer Punkt war der riesige Umfang an neuen Stammdaten, welche im System benötigt wurden und mit Hochdruck im gesamten Werk angelegt, geprüft und standardisiert werden mussten.

Das klingt wirklich spannend. Kannst Du uns ein bisschen mehr vom Projekt verraten? Wie groß ist das Projektteam und was genau ist deine Rolle darin?

Das Projektteam wurde fachlich aus zwanzig Projektmitgliedern des Kunden und fünf Beratern von valantic zusammengestellt. Für jedes der vier Teilprojekte gab es einen Teilprojektleiter und einen Projektleiter, der die Ergebnisse und notwendigen Entscheidungen im Steering präsentiert und verantwortet hat. Da die Projektmitglieder von unterschiedlichen valantic Standorten kamen, ist ein persönlicher Austausch sowie das ein oder andere Feierabendbier Pflicht. Die eigenen Räumlichkeiten auf Kundenseite sowie eine klare Regelkommunikation innerhalb des valantic Teams, hat zudem die fachliche Abstimmung effizient und einfach gemacht.

Ich habe das Teilprojekt „Stammdaten und SAP Anforderungen“ übernommen und die Umsetzung des Ziel-Planungsprozesses mit dem Projektleiter verantwortet. Die größte Herausforderung bestand zu Beginn des Projektes darin, Überzeugungsarbeit zu leisten, damit unser Projektteam den nötigen Aufwind und die Rückendeckung hatte, weitreichende Veränderungen anzustoßen und umzusetzen. Vielen Außenstehenden war der Zielplanungsprozess zu weit vom aktuellen Planungsalltag entfernt und einige Innovationen konnte man sich im eigenen Haus schlicht nicht vorstellen.

Was war deine persönliche Herausforderung in diesem Projekt?

Meine persönliche Herausforderung war die saubere und strukturierte Kommunikation innerhalb der Kundenorganisation. Hier musste anfangs oft aktiv nachgeholfen werden, damit die richtigen Sachverhalte zum richtigen Zeitpunkt an die richtigen Personen kommuniziert wurden.

Auf was bist du besonders stolz?

Letztendlich war es ein sehr spannendes Projekt, mit vielen Facetten. Ich bin stolz darauf, dass wir vom Kunden heute noch in Schnittstellenthemen um Rat gefragt werden und ein sehr offenes und persönliches Verhältnis zu den Mitarbeitern vor Ort pflegen. Ich persönlich kann sagen, dass ich richtig in meine Rolle reingewachsen bin und heute mehr Prozessindustrie-Expertise habe als je zuvor. Insgesamt hat das Projekt einen riesigen Spaß gemacht und ich freue mich, dass viele Prozesse, Rollen und Systemeinstellungen im Unternehmen werksübergreifend aus unserer Feder kommen.

Ein Blick auf unsere Karriereseite lohnt sich!

Denn wir suchen aktuell an zahlreichen Standorten in Deutschland neue Kolleginnen und Kollegen.

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