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valantic SAP S/4HANA Studie: Die Trends 2022

95% wollen auf SAP S/4HANA wechseln

München, 10. Mai 2022: Das Digital Solutions-, Consulting- und Software-Haus valantic hat mit seiner SAP S/4HANA Studie 2022 zum fünften Mal in Folge SAP Anwenderunternehmen nach ihren Meinungen rund um die Business-Software befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zeichen im Markt klarer als je zuvor auf dem Wechsel stehen, wobei es zum Cloud-Angebot noch Informationsbedarf gibt. Process Mining gilt bei den Befragten als interessantes Zukunftsthema. Die Studie wurde in diesem Jahr vom IT-Onlinemagazin als Medienpartner unterstützt.

Die Migration auf SAP S/4HANA ist für fast alle der von valantic befragten SAP Bestandskunden gesetzt: 95% der Studienteilnehmer*innen wollen zur neuen Business-Software von SAP wechseln oder führen die Implementierung bereits durch. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2021. Damals gaben 82% der Befragten an, die Migration auf der Agenda zu haben. Gleichzeitig schrumpfte der Anteil derer, die absehbar keinen Umstieg planen, um zwei Drittel von 18% im Vorjahr auf nun 5%.

Wichtigster Umstellungsgrund ist für die Mehrheit (81%, Vorjahr: 66,7%) die Modernisierung der SAP Anwendungen und der technischen Infrastruktur. Auf Platz zwei steht der auslaufende Support für ältere SAP ERP-Systeme und die Verfolgung der SAP Produktstrategie. Beim Migrationsansatz ist für 41,9% inzwischen die Brownfield System Conversion der Favorit, das sind mehr als doppelt so viele wie 2021 (19%). Die Bluefield-Methode liegt mit einem Anteil von rund 37% (50%) auf Platz zwei, eine Greenfield-Neuimplementierung wird von rund 20% (31%) der Befragten bevorzugt.

Rüdiger Hoffmann, Geschäftsführer bei valantic, erläutert dazu: „Im Markt steigt das Bewusstsein dafür, dass die Zeit für den Wechsel drängt. SAP stellt voraussichtlich 2027 den Support für ältere SAP ERP-Systeme ein, und Implementierungsprojekte können je nach Ansatz bis zu fünf Jahren dauern. Aus den Ergebnissen unserer Studie lässt sich ableiten, dass Unternehmen daher versuchen, ihre SAP S/4HANA Einführungen kürzer zu halten und die Transformation schrittweise zu vollziehen. Das ist mit dem Brownfield- und mit dem Greenfield-Ansatz möglich.“

Zum Cloud-Angebot besteht noch Informationsbedarf

Beim Systembetrieb bevorzugt die Mehrheit der Befragten weiterhin das On-Premises-Modell, allerdings mit kontinuierlich abnehmender Tendenz. Der Zuspruch hierfür sank von fast 65% im Jahr 2020 auf rund 45% in diesem Jahr. Auf Platz zwei folgt das Hosting in einem externen Rechenzentrum mit rund 27% knapp vor dem Private-Cloud-Angebot von SAP mit etwa 20%. Die Public Cloud von SAP spielt mit 6,8% weiterhin eine untergeordnete Rolle.

Grundsätzlich ist das Cloud-Betriebsmodell von SAP bei 20% der teilnehmenden Unternehmen noch unbekannt. Und auch das Migrationsangebot in die Cloud, RISE with SAP, kennen 25% der Befragten nicht. 54% halten es für eine gute Möglichkeit, um neue Funktionen und Tools kennenzulernen. Einen klaren Mehrwert können aber nur rund 8% in RISE with SAP erkennen. 37,5% sehen darin lediglich eine Marketingaktion von SAP. Hier besteht offensichtlich noch Informationsbedarf.

Auch das Pricing des Cloud-Angebots kann noch nicht hinreichend überzeugen. Rund 57% der Befragten erwarten dabei höhere Kosten als beim Eigenbetrieb. Rund 26% rechnen mit gleichhohen Kosten, während nur rund 17% von geringeren Kosten ausgehen. Dennoch finden 80% der befragten Unternehmen den Cloud-Betrieb interessant.

Process Mining entwickelt sich zum Zukunftsthema

Business Process Intelligence spielt im Zuge der digitalen Transformation eine wichtige Rolle. Daher widmete sich die SAP S/4HANA Studie in diesem Jahr detaillierter dem Process Mining, der toolunterstützten Analyse von Geschäftsprozessen in Systemumgebungen. Mehr als 80% der Befragten sehen darin einen klaren Mehrwert – selbst wenn 50% es aktuell noch nicht nutzen, so halten sie es doch für interessant. Nur für rund 18% kommt Process Mining nicht infrage.

Der größte Mehrwert von Process Mining ist für die teilnehmenden Unternehmen die Schaffung von Prozesstransparenz mit 80% der Nennungen. Eine höhere Prozessstandardisierung wurde von fast 70 Prozent der Befragten genannt. Rund 51% erwarten Unterstützung bei der Prozessdigitalisierung und der Einführung von SAP S/4HANA. Die Themen Prozessqualität und Compliance sehen rund 48% der Unternehmen als Vorteil, Kosteneinsparungen bekam Zuspruch von rund 37% der Befragten.

Zur valantic SAP S/4HANA Studie

valantic führt seit 2018 jährlich eine Befragung von SAP Anwenderunternehmen zur Akzeptanz von SAP S/4HANA durch. In diesem Jahr erfolgte die Studie in einem Zeitraum von fünf Wochen im März und April 2022. Daran nahmen 70 SAP Anwenderunternehmen verschiedener Branchen teil, vorwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern. Ein besonderer thematischer Fokus lag diesmal bei den Themen Cloud, RISE with SAP und Process Mining. Die diesjährige Studie wurde vom IT-Onlinemagazin als Medienpartner unterstützt.

Umfrage-Report: SAP S/4HANA Sudie 2022

Download der Studienergebnisse

Sie können den Umfrage-Report zur SAP S/4HANA Studie 2022 hier downloaden.

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Bild von Rüdiger Hoffmann, Geschäftsführer valantic ERP Consulting

Bildquelle: valantic

Rüdiger Hoffmann, Geschäftsführer bei valantic

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Infografik zur valantic SAP S/4HANA Studie 2022: Migration zu SAP S/4HANA

Bildquelle: valantic

95% der befragten Unternehmen wollen auf SAP S/4HANA umsteigen oder implementieren die Software bereits.

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Infografik zur valantic SAP S/4HANA Studie 2022: Brownfield

Bildquelle: valantic

Der Brownfield-Ansatz wird bei den befragten Unternehmen derzeit für die Migration favorisiert.

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Pressekontakt

Bild von Maike Rose, Head of Corporate Communications bei valantic Enterprise Resource Planning

Maike Rose

Pressesprecherin