AI AT SCALE

Executive Summary

­KI ist die wichtigste Tech­nologie für den Ge­schäfts­erfolg in den kommenden fünf Jahren

Mit 86 Prozent schätzt die über­wiegende Mehrheit von 1.000 be­fragten Entscheider:innen KI als wichtig für den Unternehmenserfolg bis 2030 ein. Verglichen mit dem Er­ge­bnis vor einem Jahr liegt die Tech­nologie damit nun klar an der Spitze.

Ein Drittel der Unter­nehmen verfügt heute – laut Selbsteinschätzung – über eine hohe KI-Reife

Wesentliche Grundlage für einen Mehr­werte generierenden KI-Einsatz ist eine hohe KI-Reife. Diese zeichnet sich durch eine strategische Auf­fas­sung der Technologie sowie die Sicher­stellung der erforderlichen Fähigkeiten aus.

Daten sind nicht alles, doch ohne Daten ist alles nichts

Eine qualitätsgesicherte und ver­trauens­würdige Datengrundlage ist sehr wichtig für den Erfolg bei der KI-Nutzung. Allerdings ruht der Erfolg noch auf weiteren Säulen, wie etwa der Befähigung der Mitarbeitenden zur Zusammenarbeit mit KI. Unternehmen mit einem hohen KI-Reifegrad sind sich dessen bewusst. Hingegen sind die Unternehmen, die aktuell einen niedrigen KI-Reifegrad aufweisen, sehr stark auf die Daten als Erfolgsfaktor fokussiert.

Führung und Arbeit verändern sich grund­legend durch den zu­nehmenden Einsatz von KI

Die Rolle von Führungskräften ver­schiebt sich vom operativen Ent­schei­der hin zur Prüfinstanz über die intelli­genten Systeme, der einordnet, be­wertet und letztlich die Verantwortung trägt. Gleichzeitig müssen Unter­nehmen künftig aktiv daran arbeiten, zentrale Skills (z. B. Problem­lösungs­kompetenz, kritisches Denken) in der Belegschaft zu erhalten.

KI erzeugt messbaren Mehrwert – in vielfacher Hinsicht

Nahezu alle Unternehmen erzielen Mehrwerte in unterschiedlichen Di­men­sionen. KI ist damit eine Tech­no­logie, die für die Unternehmen mit viel­fältigen Potenzialen verbunden ist. Die Abläufe und Prozesse werden gleich­zeitig günstiger sowie schneller und führen gleichzeitig zu besseren Ergebnissen.

Ohne KI in Kernprozessen droht vielen Unternehmen bis 2030 der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit

Neben den Mehrwerten hat KI noch eine viel existenziellere Bedeutung für die Unternehmen. Fast vier Fünftel der Befragten erwarten, dass Unter­nehmen bis 2030 nicht mehr wett­bewerbs­fähig sind, wenn sie KI nicht in die Kernprozesse und das Geschäfts­modell integrieren.

Menschliche Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und ethisches Urteils­ver­mögen gewinnen an Be­deutung

Künftig dürften intelligente An­wen­dungen vermehrt analytische und operative Aufgaben übernehmen. Ein Großteil der Entscheider:innen ist davon überzeugt, dass bei den Be­schäftigten künftig Kreativität, Em­pathie und ethisches Urteilsvermögen eine zentrale Rolle spielen werden. Unternehmen sollten diese Fähigkeiten stärker fördern.

Digitale Souveränität ist ein wichtiger Aspekt beim Einsatz von KI – die Vorreiter-Unternehmen haben dies erkannt und handeln dem­ent­sprechend

Aus dem Einsatz von KI können für die Unternehmen Abhängigkeiten ent­stehen, die potenzielle Risiken bergen. Die Unternehmen mit einem hohen KI-Reifegrad sind sich dessen besonders bewusst und wirken dem entgegen: Neun von zehn Unternehmen haben bereits Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität ergriffen.

Was KI-Vorreiter jetzt richtig machen.

Die entscheidenden Jahre liegen vor uns. Künstliche Intelligenz wird nicht schrittweise eingeführt, sondern verändert Unternehmen grundlegend. Der Digital Excellence Outlook 2026 zeigt klar: Wettbewerbsfähigkeit entsteht dort, wo KI strategisch gedacht, konsequent umgesetzt und gemeinsam mit Menschen weiterentwickelt wird. Die folgenden Key Take-aways fassen zu­sam­men, was KI-Vorreiter heute anders machen – und warum jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist.

  • Eine strategische Aus­ein­an­der­setzung und die Sicherstellung der relevanten KI-Kompetenzen sind das Fundament für einen erfolgsversprechenden, mehr­wert­generierenden KI-Einsatz von KI, sodass Unternehmen Mehrwerte erzielen.
  • Intelligente Anwendungen sollten nicht nur bei internen Prozessen wie der Do­ku­men­ten- und Datenverwaltung zum Einsatz kommen, sondern mit­tel­fristig auch in Kernbereichen wie der Produkt- und An­wen­dungs­entwicklung.
  • Eine umfassende und qua­li­ta­ti­ve Datengrundlage ist ent­schei­den­der für den KI-Erfolg als die Leistungsfähigkeit der Modelle.
  • Die Daten sind aber nicht das ein­zige Er­folgs­faktor. Unter­neh­men muss bewusst sein, dass es auf eine Vielzahl von Aspekten ankommt, damit der Einsatz von KI ein Erfolg wird. Und alle diese Faktoren sollten etabliert sein und sowie stetig ge­stärkt werden.
  • Die Nutzung intelligenter An­wen­dungen ist nicht nur Aus­gangs­punkt zur Erzielung von Mehr­werten, sondern der Schlüssel zur künftigen Wett­be­werbsfähigkeit.
  • Aus dem Einsatz von KI re­sul­tieren Abhängigkeiten von außer­­europäischen Cloud-, Da­ten- oder KI-Anbietern, die sich für die Unternehmen als po­ten­zi­ell kritisch im Hinblick auf die digitale Souveränität her­aus­stellen.
  • Es ist wichtig, Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Sou­ve­rä­ni­tät im Bereich KI zu er­grei­fen.
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