Führung & Fähigkeiten

Wenn KI denkt – was bleibt Aufgabe des Menschen?

Jetzt Webinar on demand ansehen
Jetzt Studie downloaden

­Mit zunehmender KI-Nutzung verändert sich die Arbeitsrealität von Führungskräften und Mitarbeitenden. Ent­schei­d­ungen werden häufiger von KI vorbereitet oder unterstützt.

Führung verschiebt sich damit von operativer Entscheidung hin zu Ein­ordnung, Bewertung und Ver­ant­wortung.

Gleichzeitig äußern zwei Drittel der Entscheider die Sorge, dass durch KI-Nutzung zentrale Denk­fähig­keiten wie Problem­lösung, Kreati­vität und kritisches Denken an Be­deu­tung verlieren könnten. Im Telekommunikationssektor ist diese Sorge besonders ausgeprägt. Viele der befragten Unternehmen sehen bis 2030 die Not­wendigkeit, gezielte Pro­gramme zur Stärkung menschlicher Fähig­keiten auf­zusetzen.

der Entscheider:innen sind der Ansicht, dass bis 2030 die starke Abhängigkeit von KI dazu führen wird, dass Unternehmen zentrale Fähig­keiten in Pro­blem­­lösung, Innovation und unter­nehmer­ischem Denken verlieren – und dadurch an Anpassungs­fähigkeit und Wett­bewerbs­stärke einbüßen.

Befürchtung von Kom­petenz­verlusten durch KI

Alle Beschäftigten müssen sich auf neue Rollen und Kompetenzanforderungen ein­stellen. Der Einsatz von KI macht ge­zieltes Change Manage­­ment notwendig – insbe­sondere durch kontinuierliche Weiter­bildung. Dabei dürfen klassische Fähig­keiten wie Pro­blem­lösung, Inno­vation und unter­nehmer­isches Denken nicht vernachlässigt werden. Rund 67 Prozent der Befragten warnen, dass eine wachsende Ab­hängig­keit von KI genau diese Fähigkeiten schwächt und damit langfristig Anpassungs­fähigkeit und Wettbewerbs­stärke gefährdet.

Im Telekommunikationssektor zeigt sich ein stärker ausgeprägtes Bewusstsein für potenzielle Risiken. So sehen über 80 % der Befragten die Gefahr, dass eine zu starke Abhängigkeit von KI langfristig zu einem Verlust von Problemlösungs- und Innovationsfähigkeiten führen könnte.

Mensch vor Maschine

­Der Einsatz von KI erfordert eine strate­gische Auseinander­setzung, da er die Rollen von Be­schäftigten und Führungs­kräften grundlegend verändert. Künftig über­neh­men KI-Systeme zunehmend analytische und operative Auf­gaben, wodurch men­sch­liche Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und ethisches Urteils­­vermögen an Be­deu­tung gewinnen. Unter­nehmen sollten diese Kompetenzen gezielt fördern, um den Wandel erfolgreich zu gestalten.

Rund 84 % der Befragten aus dem Telekommunikationssektor gehen davon aus, dass Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen künftig zu den wertvollsten menschlichen Fähigkeiten zählen werden und liegen damit über dem branchenübergreifenden Durchschnitt von 80 %.

der Entscheider:innen sind der Meinung, dass bis 2030 Kreativität, Em­pathie und ethisches Ur­teils­vermögen die wert­vollsten menschlichen Fähigkeiten sein werden, während analytische und operative Aufgaben weit­gehend automatisiert sind.

Wo steht Ihr Unternehmen beim KI-Reifegrad?

KI-Reifegrad jetzt einschätzen
Die Entscheidungshoheit bleibt beim Menschen, der am Ende die Ver­ant­wortung trägt. Dieses Credo steht im Mittel­punkt all unserer KI-Trainings.

Dr. Kerstin Borgards, Global Head of Strategy Realization and Process Improvements – Pharma Clinical Manufacturing Network, Roche


Privatsphäre-Einstellungen

Datenschutzerklärung

Impressum und Rechtshinweise