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Studie zeigt: Umsätze in der IT steigen an!

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung in Deutschland einen Schub verschafft. Das merken vor allem IT-Dienstleister und Softwareentwickler. Sie rechnen mit steigenden Umsätzen, wie die neue Lünendonk-Marktsegmentstudie 2021 zeigt.

29. September 2021

Bild von einer Frau, die am Schreibtisch und vor einem Laptop sitzt, Digital.Now Magazin Umsätze in der IT steigen an Quelle: unsplash/Christina @ wocintechchat.com

Die Umsätze der führenden zehn Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancer*innen sinken im Corona-Jahr 2020 um 6,5 Prozent, wie eine aktuelle Studie des renommierten Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder zeigt. Die Umsätze sind somit bereits das zweite Jahr in Folge rückläufig (2019: 2,1%). Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Personaldienstleister für IT-Freelancer*innen ein Wachstum um 12 Prozent. Auch auf die folgenden Jahre blicken die Anbieter optimistisch: Die IT-Ausgaben der Auftraggeber steigen und damit auch die Nachfrage nach den ohnehin beschränkt verfügbaren Expertinnen und Experten. Personaldienstleister können durch die Vermittlung selbstständiger IT-Fachkräfte die Bedarfe der Unternehmen schnell und flexibel decken.

Das sind Ergebnisse der Lünendonk-Marktsegmentstudie 2021 „Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland“, die in diesem Jahr zum 13. Mal erscheint.

Softwareentwicklung ist besonders gefragt

IT-Fachkräfte mit Kompetenz in der Softwareentwicklung sind besonders gesucht. Wie bereits in den Vorjahren liegt die Softwareentwicklung bei den nachgefragten IT-Fähigkeiten ganz vorne. Studienautorin Lena Krumm kommentiert: „Viele Unternehmen nahmen die Corona-Krise zum Anlass, ihre Prozesse und ihre IT-Landschaft zu modernisieren und investierten in neue Softwarelösungen.“ 

Ebenfalls stark nachgefragt sind Spezialistinnen und Spezialisten für Cloud-Services beziehungsweise Cloud-Technologien. Die Verlagerung von IT-Anwendungen in die Cloud hat während Corona ebenfalls einen Schub erlebt.

Große Nachfrage von Behörden und öffentlichem Dienst

Während die Nachfrage aus Industrie und Geldhäusern rückläufig ist, haben Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancer*innen vermehrt Anfragen von Behörden und dem öffentlichen Dienst erhalten. Impfzentren und Gesundheitsämter waren plötzlich vor neue Aufgaben gestellt und hatten einen massiven Digitalisierungsdruck. So stieg der Umsatzanteil in dieser Kundengruppe im Vergleich zur Vorjahresstudie um über 3 Prozentpunkte auf 8 Prozent. Auch 2021 sehen die Anbieter weiterhin großes Potenzial mit Kunden aus dem öffentlichen Dienst. Die größte Kundengruppe stellt nach wie vor die Industrie mit knapp 37 Prozent der Umsätze dar, gefolgt von IT-Dienstleistern mit 15 Prozent.