Fünf Fragen an einen MarTech Consultant zur SAP CDP

Bild von Sascha Ulbrich, SAP CX Solutions Architect and Data Scientist bei valantic, daneben das SAP Logo und ein Laptop | Fünf Fragen an einen MarTech Architekt Consultant zur SAP CDP
Isabella Csellich
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Im Bereich der Marketing Technologien (MarTech) sprechen wir gerne metaphorisch von einem Dschungel. Die schiere Masse an verschiedenen Marketing Technologien lässt einen rasch den Überblick verlieren.

Eine Customer Data Platform (CDP) als Customer Engagement Technologie ist im Rahmen unserer Metaphorik so etwas wie eine Lichtung im Dschungel, von der aus die meisten Teilbereiche der Terrains zugänglich sind.

Unserem Kollegen und MarTech Solution Architekten Sascha Ulbrich haben wir fünf Fragen zur SAP Customer Data Platform gestellt. Sascha ist Experte auf diesem Gebiet. Er ist seit vielen Jahren mit Marketing Plattformen und Daten vertraut und setzt sich aktuell unter anderem intensiv mit der SAP CDP auseinander. Er weiß genau, worauf es bei der Marketing Automatisierung und beim Data-Driven Marketing ankommt.

Was ist die SAP CDP, und was kann das Tool?

Durch beispielsweise den Besuch einer Website entstehen Daten im Hintergrund. Wenn ein* Kund*in mehrfach eine Seite besucht oder mit mehreren Touchpoints interagiert, erstellt das SAP CDP System einen konsistenten, harmonisierten Kundenstammdatensatz. Das System verteilt relevante Kundeninformationen, basierend auf dem Consent des*r Nutzer*in, z. B. an Emarsys. Dadurch können produkt-, und kundenspezifische Marketing Automatisierungen gestartet werden.

Durch die strikt Consent-basierte Verteilung bzw. Nutzung der Daten wird der*die Kund*in nachhaltig an das Unternehmen gebunden und kann Vertrauen in die Marke aufbauen. Das trägt zum langfristigen Erfolg bei.

Welche Businessprobleme löst die SAP CDP?

Durch das Einsetzen der SAP CDP werden Kundendaten an einem Ort konsolidiert und eine 360-Grad-Sicht auf den*die Kund*in erstellt. Aus dieser konsistenten Sicht können allen Abteilungen – sei es Vertrieb, Marketing, Service uvm. – die nötigen Infos zur richtigen Zeit bereitgestellt werden, sofern der*die Kund*in dem zugestimmt hat. Das ist eine wichtige Grundlage für eine gute und ganzheitliche Customer Experience, die den Vertrieb beflügeln kann.

Die SAP CDP konzentriert sich auf vier Aspekte:

  • Zusammenführen vorhandener und neu generierter Daten aus unterschiedlichen Datenquellen.
  • Das System bietet eine kanalübergreifende Übersicht mittels Customer Dashboards. 
  • Beim der internen Weitergabe der Kundeninformationen an andere Systeme werden die vom Kunden gegebenen Einwilligungen berücksichtigt. 
  • Kundendaten können in Echtzeit verarbeitet und anderen Unternehmensbereichen zur Verfügung gestellt werden. 

Was macht das Tool besonders?

Mithilfe der SAP CDP können Kundeninteraktionen in Echtzeit abteilungsübergreifend weitergeleitet werden und das unter Berücksichtigung des gegebenen Consents.

Das ermöglicht es dem Unternehmen, Kundenerwartungen zu erfüllen und eine dauerhafte Kundenbeziehung aufzubauen. Letztlich sollte dies zu höheren Umsätzen führen.

Welche Entwicklungspotenziale siehst du bei dem Tool?

Die Customer Data Plattform ist ein sehr neues Produkt, das sehr zügig und basierend auf Kundenfeedback weiterentwickelt wird. Insgesamt ist aktuell viel Bewegung im Bereich von CDPs, und der Ansatz ist nicht mehr wegzudenken. Daher werden wir im Kontext des CX-Portfolios der SAP noch viel Entwicklung sehen, innerhalb derer die SAP CDP eine zentrale Rolle spielen wird. 

Was rätst du anderen, die in Betracht ziehen, dieses Tool zu nutzen?

Für ein Unternehmen sind je nach Use Case verschiedenste Daten sehr kostbar.

Klar definierte Datenanforderungen und Use Cases ermöglichen das Entwickeln eines effizienten Datenmodells in der SAP CDP.

Indem die vorhandenen Daten an einem Ort zusammengeführt werden, können dort auch Segmente und Berechnungen stattfinden, die für mehrere Abteilungen relevant sind. Diese zentrale Definition spart Zeit, Geld und Arbeitsschritte in den weiteren Systemen und verhindert doppelte Arbeit. In Folge können diese aufbereiteten Daten z. B. allen Marketingkolleg*innen für Kampagnen zur Verfügung gestellt und für deren Aktivitäten genutzt werden. Aber auch die Servicekolleg*innen können auf die gleiche Datenbasis zugreifen und den*die Kund*in besser verstehen und weiterhelfen.

Vielen Dank für das Teilen deiner wertvollen Erfahrungen mit uns, Sascha!

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